Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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11. Oktober 2018


Omid Nouripour von den Grünen sagte heute im Bundestag: "Es war die ganze Zeit die Rede von der Scharia. Es sind ganz viele Arten von Scharia unterwegs. Unser Job hier ist dafür zu sorgen, dass die Teile, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind, auch angewendet werden können."

Es wäre reizend, wenn Nouripour mal erklärte, wer die grundgesetzkompatiblen Teile jener Scharia, die in vielen Arten unterwegs ist, weshalb man sie wahrscheinlich Scharias oder Schariae nennen muss, in Deutschland auf welche Weise "anwenden" soll. Wer ist Ausübender bzw. Vollstrecker der Scharia, und gegen bzw. für wen wird sie "angewendet"? Welche Teile sind mit dem GG "vereinbar", und worin besteht der Unterschied zwischen diesen "Teilen" und dem GG? Gibt es dann ein Scharia-DIN-Zertifikat? Und wieso meint der Herr, dass es die Aufgabe des Bundestages sei, dafür zu sorgen, dass grundgesetzkompatible Teile der Scharia "angewendet" werden? Wer darf dem Bundestag diesen Auftrag erteilen?


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Im ICE-Sekundenschlaf träumte mir folgende Schlagzeile: "AfD schließt V-Leute aus, um Rechtsextremismus zu bekämpfen".


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Die reizende Orit Arfa hat die Gründungsveranstaltung der "Juden in der AfD" besucht (Acta vom 8. Oktober) und dieses Video gedreht. Ob der hierorts an besagtem Tag ausführlich zitierte zwielichtige Redner auch noch als Video erscheinen wird, entzieht sich meiner Kenntnis.  



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Mit beinahe stalinistischer Diskretion ist Georg Diez aus dem Kreis der Spiegel online-Kolumnisten verschwunden resp. entfernt worden, man weiß es nicht, es drang keine einzige Mitteilung an die Öffentlichkeit. Vielleicht ist er auch wie Özil zurückgetreten. Man erkennt Diezens Absenz daran, dass sein Konterfei fehlt – die Kolumnisten dort unterscheiden sich anhand ihrer Autorenfotos, die Texte sind mit ca. einer Ausnahme so identisch wie Suren, Nordkoreaner oder Internetauftritte der Grünen Jugend. Interessant ist, dass Diez – ich will ihn jetzt nicht gleich einen Mann nennen, aber es geht genetisch in diese Richtung – von zwei Mädels verdrängt oder ersetzt worden ist, beide mit dem berühmten existenzveredelnden Hintergrund (und Stücker zwei vermutlich, weil das Gender Pay Gap es hergab). Tja, so kann's gehen, Drachentöter. Aber die Schwestern werden die gewaltige Lücke gewiss ausfüllen.  


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Schon wieder Sachsen!

Sachsen

(Aber nicht dass Sie glauben, ich hätte diese Rechnung gemacht; auf meinen Tisch kommt kein Radler.)