Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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12. September 2018


GG


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Bemerkenswerte Szene im Bundestag. Alexander Gauland, AfD, erklärt in seiner Rede, Hitlergrüße seien "unappetitlich und strafbar" (bei 6,50). Martin Schulz, SPD, interveniert im Anschluss und erklärt, bebend wie eine Teilzeit-Hure beim Simulieren des Orgasmus, Gauland habe Hitlergrüße als "unappetitlich" verharmlost, aber sie seien strafbar. Ist unser Würselener Verwirrter womöglich rückfällig geworden...? (Vieles, wenn auch nicht alles zu Schulz finden Sie hier ab 7,38).

In seiner von den Atlanten und Karyatiden des Parlamentarismus zur Linken ständig unterbrochenen Rede sagte Gauland außerdem, gerichtet an die Adresse der anderen Parteien, die "Blockparteien" zu nennen sich ein redlicher Mensch mit Zonenpedigree nicht versagen mag: "Sie versuchen, die Opposition zu kriminalisieren, indem Sie eine Art Volksfront gegen die AfD aufbauen. Sie tun so, als hätten wir nur die Wahl zwischen Multikulturalismus und Faschismus." Worauf der besagte SPD-Tunichtgut erklärte, man habe in der Gauland-Rede die "Sprache des Faschismus" gehört, die "schon einmal in diesem Hause gesprochen wurde" (tatsächlich haben nie Faschisten im Reichtstag geredet, es waren stets sturheil nationale Sozialisten). Und die Rot-Rot-Grünen, wohl auch Teile von Schwarz, erhoben sich zu volksfrontartigen Ovationen, manche darunter johlend, als ob gerade die Band "Feine Sahne Fischfilet" einen ihrer großen Hits gespielt hätte. Wenn autoritäre Charaktere im Schutz der Herde Pluralismus und Demokratie zu verteidigen fingieren: Das ist auch unappetitlich. Aber nicht strafbar.


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Unionspolitiker denken öffentlich darüber nach, ob sich die Bundeswehr an einem Militäreinsatz in Syrien, also gegen die Truppen Assads, beteiligen soll. Das heißt, deutsche Soldaten könnten in Kampfhandlungen mit der russischen Armee geraten, was man dort, anders als 1941 (als die Rote Armee aber auch schon technisch ebenbürtig und numerisch überlegen war, nur die schiere Kampfkraft der Wehrmacht war welthistorisch singulär), mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nehmen wird; die deutsche Truppe jagt niemandem mehr einen Schrecken ein. Die Deutschen nach 1945 sind besessen von der Idee, sich auf Gedeih und Verderb einer Schutzmacht zu unterwerfen, um nie wieder so isoliert dazustehen und von allen anderen gemeinsam verprügelt zu werden wie unter Hitler. Momentan werden freilich, wie ein Qualitätsjournalist formulieren könnte, die geopolitischen Karten neu gemischt. Der Globus teilt sich wieder in zwei Blöcke. Die USA und die Nato-Staaten stehen auf der einen Seite, Russland und China auf der anderen. Primär geht es wie immer um die Energiequellen. Ein direkter Konflikt kommt für keine Seite in Betracht. Die Sollbruchstellen für Stellvertreterkriege sind Syrien und der Iran. Der schiitische Iran, mit dem die Russen zusammenarbeiten, ist in der arabischen Welt einfach zu isolieren, weswegen die aus demokratie- und menschenrechtsgläubiger Sicht keinen Deut angenehmeren Saudis auf einmal westliche Verbündete sind. Der Westen ist anscheinend gerade dabei, den Krieg in Afghanistan zu verlieren, den zu gewinnen ohnehin unmöglich ist, was kluge westliche Beobachter und die von dort unverrichteter Dinge abgezogenen Russen von Anfang an prophzeit haben. Die Scheinwerfer bzw. Saurons Auge richten sich auf Syrien.

Deutschland spielt außenpolitisch nirgendwo mehr selbständig mit, soll jedoch nach inzwischen traditioneller amerikanischer Ansicht vor allem daran gehindert werden, auf welche Weise auch immer mit Russland zu kooperieren. Natürlich ist die amerikanische Außenpolitik durch den Isolationisten Trump derzeit so irritiert wie irritierend. Der tiefe Staat ist aber vor allem ein geduldiger, nicht so leicht durch Wahlen austauschbarer, die Konstanten werden bleiben. Die Deutschen können heute so wenig von der amerikanischen Leine gehen wie die BRD 1952 nach der Stalin-Note, sie dürfen nicht einmal neutral werden, ohne erhebliche Folgen zu riskieren (elektronische Spionage, Abgeschnittenwerden von Geheimdienstinformationen über Terroristen, Migrationswaffe), und die Frage ist, ob es einen Sinn hätte, das zu tun. Ein besonders Schlauer unterbreitete mir neulich die These, die Bundeswehr sei deshalb so heruntergewirtschaftet worden, weil wir damit aller Welt signalisierten, dass wir gar nicht mehr mitspielen wollten und präventiv um Schonung bäten (praktisch dasselbe Verhalten wie jenes, mit welchem die deutsche Gesellschaft gewalttätigen Migranten begegnet). Zu diesen Zusammenhängen finden sich hier einige interessante Überlegungen, deren besonderer Reiz darin besteht, dass sie schon im September 2015 niedergeschrieben wurden.

Ich mag aber gar keine geopolitische Eingeweideschau treiben, weil ich eh nichts erkenne, sondern nur darauf hinweisen, wer in Syrien auf der Gegenseite Assads und der Russen steht, mithin also, wenn sich die Bundeswehr in diesen Konflikt hineinkompromittieren lässt, wer dort unsere Verbündeten wären. AFP meldet:

"Vor dem Beginn der Offensive auf die syrische Rebellenhochburg Idlib bereiten sich die ausländischen Dschihadisten dort auf einen Kampf auf Leben und Tod vor. Denn für die tausenden Usbeken, Uiguren und Tschetschenen, die ab 2013 für den 'Heiligen Krieg' nach Syrien gekommen waren, ist Idlib der letzte Rückzugsort im Land.

Eine Ausweichmöglichkeit gibt es nicht mehr und nach Hause zurückkönnen sie auch nicht. 'Diese Leute können unter keinen Umständen in Syrien integriert werden, sie können nirgendwo anders mehr hin und sind daher womöglich bereit, zu sterben', sagt der Syrienexperte Sam Heller von der International Crisis Group. Während syrische Rebellen in türkisch kontrollierte Gebiete in Nordsyrien gebracht werden könnten, komme dies für die ausländischen Dschihadisten nicht infrage.

Viele haben bereits in Afghanistan oder Pakistan gekämpft, bevor sie sich ab 2013 dem Al-Kaida-Ableger in Syrien oder dem IS anschlossen. Während die meisten heute für das Bündnis Hayat Tahrir al-Scham (HTS) kämpfen, das rund 60 Prozent von Idlib kontrolliert, sind andere in kleineren Al-Kaida-nahen Gruppen organisiert wie der Islamischen Partei Turkistans (TIP)." (mehr hier)

Im Grunde könnte die Bundeswehr dann auch Angriffe auf Berlin fliegen. Vor allem wäre dort die Luftabwehr deutlich schwächer.


PS: In dem verlinkten Artikel, moniert Leser ***, finde sich das "sehr bekannte 'Zitat' von Thomas P. M. Barnett: 'Das Endziel ist die Gleichschaltung aller Länder der Erde. Sie soll durch die Vermischung der Rassen herbeigeführt werden. Mit dem Ziel einer hellbraunen Rasse in Europa. Hierfür sollen in Europa jährlich 1,5 Millionen Einwanderer aus der dritten Welt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist eine Bevölkerung mit einem durchschnittlichen IQ von 90, zu dumm, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten.'" Allerdings, so ***, sei es ihm "trotz intensiver Suche nicht gelungen, dieses Zitat aus dem Buch zu extrahieren. Also steht es entweder in einem anderen Buch, oder ist frei erfunden. Bei allem was uns heilig ist, sollten wir nicht auf Hoaxe reinfallen, die nur dazu dienen sollen, unsere Meinung zu diskreditieren. Bei allem, was Barnett so absondert, ist er schon anrüchig genug."

PPS: Kamerad **** bestätigt diesen Einwand: "Christian 'Fatalist' Reißer arbeitet sich seit geraumer Zeit auf seinem Bücherleser-Blog nicht zuletzt an Desinformationen ab, die leider von allzu vielen alternativen Medien – egal ob nun fahrlässig oder vorsätzlich – verbreitet werden", was Barnett betrifft etwa hier.


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Schöne Begriffsprägung des Psychologen Hans-Joachim Maaz: "Normopathie".


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Sogenannte No-Go-Areas, also gekippte Stadtgebiete mit hohem Migrantenanteil und eigener "Rechtsprechung", von denen sich die Polizei möglichst fernhält, sind ein Segen für jede Kriminalstatistik, weil dort kaum Straftaten angezeigt werden, also praktisch keine mehr stattfinden.


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Was ist von den Vorstößen zu halten, die AfD unter Beobachtung des Verfassungsschutzes zu stellen? Nun, es war nicht zu erwarten, dass das politische Establishment an Fair Play interessiert ist, dazu haben die Altparteien zu viele Posten und Pfründe an die Rechtspopulisten verloren (und um nichts anderes geht es letztlich). Die Wirkung nach außen wird sich in Ost und West unterscheiden. Ein Sachse etwa würde sagen: "Es worn nich dä Schlächdesdn, die von dor Stasi üborwachd wurden." Im Westen, wo es keine authentische Erinnerung an eine Diktatur gibt, sondern lediglich die nachträglich andressierte, und wo zumindest die bürgerliche Klientel mehr Besitz und Reputation zu verlieren hat, wo also Opportunismus und Duckmäusertum viel ausgeprägter sind, könnte die nächste Stufe der Stigmatisierung einen gewissen Effekt machen. Viel hängt von der Arbeit der verdienstvollen, zu wenig gewürdigten V-Leute, U-Boote und Kundschafter des Friedens ab. Aber die AfD besitzt einen verlässlichen Verbündeten: den zunehmenden Leidensdruck.


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Die nächste Schweinerei der AfD: Millionen Deutsche werden von ihrer Rente nicht gut und gerne leben können (hier). Flaschensammeln gegen rechts wäre ein guter Anfang.


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"Angeregt durch Ihre – unbedingt zustimmungspflichtigen – Anmerkungen zum Thema Alkohol", schreibt Leser *** (siehe Acta diurna vom 2. September), "fiel mir ein uralter Song von Reinhard Mey aus dem Jahr 1970 ein: 'Epitaph auf Balthasar'. Die Zeile, die mir schon damals den größten Eindruck machte, lautete:

'Doch er schwor dafür, niemals mehr zu trinken!
Kann ein Mensch noch tiefer sinken?'"


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Falls es Sie, verehrter Besucher meines kleinen Eckladens, einmal danach verlangt, einer im ästhetischen Sinne wirklichen Zusammenrottung zu hospitieren, darf ich auf dieses Video über die vom Bundespräsidenten aller hüpfenden Nichtnazis und bekifften Kretins empfohlene Veranstaltung namens #WIRSINDMEHR hinweisen. Ab 9.30 verwandelt sich der totgemesserte Chemnitzer Daniel Hilling in ein "Opfer rechter Gewalt". Ab 10.30 folgen "antifaschistische" Sprechchöre, sodann ein "marxistischer Partysong", welcher anhebt mit den Worten: "Ich mache Mus aus deiner Fresse". Da muss ich die Marxisten, die einem beim Anblick solchen "Menschenkehrichts" (Marx) inzwischen wie eine verwehte kulturelle Elite vorkommen, in Schutz nehmen: Die hätten diese Typen für ein paar Wochen in die Ausnüchterungszelle und dann zur Bewährung in die sozialistische Produktion geschickt.


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Das ungefähr genaue Gegenteil der Chemnitzer "Wer-jetzt-nicht-hüpft-ist-ein-Nazi"-Party fand nahezu zeitgleich im ebenfalls sächsischen Bischofswerda statt. Eine Laienspielgruppe führte auf der Waldbühne Bischofswerda Schillers "Wilhelm Tell" auf. Gottlob war eine antifaschistische Widerstandsjournalistin wachsam und konnte den Anfängen zwar nicht wehren, sie aber doch melden:

"Die Akteure (zählen) zum nationalen Lager. Sie stammen aus sogenannten völkischen Familienverbänden, die eher rückwärtsgewandt leben. Ein Großteil kommt aus Norddeutschland, ihre 'Sippen' sind gut vernetzt und sehr öffentlichkeitsscheu. Es gab eine Homepage und den regionalen Kartenverkauf in Bautzen, ansonsten wurde anscheinend nur über die eigenen Kanäle für die Aufführungen am 7. und 8. September geworben. Am Sonnabend reisten die Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet sowie aus Österreich und der Schweiz an. Ihr Aussehen fiel sofort ins Auge. Frauen und Mädchen mit Zöpfen und langen Röcken, Männer zünftig gekleidet liefen umher, bauten Zelte für die vielen Kinder auf."

Dass die den "Tell" aufführten, das Fascho-Drama ("Zwing Sachsen soll die Feste heißen,/ Denn unter dieses Joch wird man euch beugen"), sagt doch alles! Gut, Hitler hatte das Stück zuletzt aus den Spielplänen verbannen lassen, weil er sich sorgte, dass ein Nachahmer des Schweizer Indianers auf dumme Gedanken kommen könnte, aber wenn nicht Nazi-, so weckt der "Tell" doch immerhin völkische und vielfaltsfeindliche Gedanken; man muss nur in den Ersten Akt hineinhören:

"Baumgarten:
Der schadet nicht mehr, ich hab ihn erschlagen.

Alle fahren zurück:
Gott sei Euch gnädig! Was habt Ihr getan?

Baumgarten:
Was jeder freie Mann an meinem Platz!
Mein gutes Hausrecht hab ich ausgeübt
Am Schänder meiner Ehr und meines Weibes."

Und der Dialog Stauffachers ("Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt,/Doch ach – es wankt der Grund, auf den wir bauten") mit seinem Weib, heute Elter 1 und glücklich geschieden, ist pure Hetze:

"Stauffacher:
Frau, welchen Sturm gefährlicher Gedanken
Weckst du mir in der stillen Brust! Mein Innerstes
Kehrst du ans Licht des Tages mir entgegen,
Und was ich mir zu denken still verbot,
Du sprichst's mit leichter Zunge kecklich aus.
– Hast du auch wohl bedacht, was du mir rätst?
Die wilde Zwietracht und den Klang der Waffen
Rufst du in dieses friedgewohnte Tal –
Wir wagten es, ein schwaches Volk der Hirten,
In Kampf zu gehen mit dem Herrn der Welt?
Der gute Schein nur ist's, worauf sie warten,
Um loszulassen auf dies arme Land
Die wilden Horden ihrer Kriegesmacht,
Darin zu schalten mit des Siegers Rechten,
Und unterm Schein gerechter Züchtigung
Die alten Freiheitsbriefe zu vertilgen.

Gertrud:
Ihr seid auch Männer, wisset eure Axt
zu führen, und dem Mutigen hilft Gott!

Stauffacher:
O Weib! Ein furchtbar wütend Schrecknis ist
Der Krieg, die Herde schlägt er und den Hirten.

Gertrud:
Ertragen muss man, was der Himmel sendet,
Unbilliges erträgt kein edles Herz.

Stauffacher:
Dies Haus erfreut dich, das wir neu erbauten.
Der Krieg, der ungeheure, brennt es nieder."

Und jetzt kommt's:

"Gertrud:
Wüsst ich mein Herz an zeitlich Gut gefesselt,
Den Brand wärf ich hinein mit eigner Hand."

Obendrein taucht auch noch ein Rechtspopulist namens Melchtal auf und verkündet:
"Die Herzen alle dieses biedern Volks
Erregt' ich mit dem Stachel meiner Worte,
Und unser sind sie all mit Herz und Mund."

Zu schweigen von:

"Stauffacher:
Wir könnten viel, wenn wir zusammenstünden.

Tell:
Beim Schiffbruch hilft der einzelne sich leichter.

Stauffacher:
So kalt verlasst ihr die gemeine Sache?

Tell:
Ein jeder zählt nur sicher auf sich selbst.

Stauffacher:
Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.

Tell:
Der Starke ist am mächtigsten allein.

Stauffacher:
So kann das Vaterland auf Euch nicht zählen,
Wenn es verzweiflungsvoll zur Notwehr greift?"

Nun, wir wissen, wie Tell sich verhielt, als er sich selber beugen sollte...

Klassiker in den falschen Mündern werden zu Brandstiftern und ethischen, quatsch: ethnischen Reinheitsvollstreckern. Man soll solche missverständlichen, der Auslegung durch geschultes Personal bedürftige Texte besser nicht aufführen, schon gar nicht vor kinderreichen Rückwärtsgewandten. Da singen wir doch lieber tolerant & divers im Chor:

"Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse (...)
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt (...)
Und ich gebe ihr von hinten, wie ein Staffelläufer
Ich fick sie grün und blau..." (so immerfort hier).

Und was der Bundespräsident sonst noch so empfiehlt.


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Apropos "Wir sind mehr". Dieser Epitaph eines mählichen Massengrabes zirkuliert im Netz:

DmbggWnXcAEoCiS

"Vielleicht wären sie noch am Leben, wenn sie aus dem Misstrauen heraus gelebt hätte", wie unser bedeutendster protestantischer Bereitschaftsmärtyrer zu bedenken gab, "aber wäre das das bessere Leben gewesen?"