Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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Späterer 1. September 2018


Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen, hat gegenüber Publico erklärt: "Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben." Damit widerspricht er direkt den Behauptungen von Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Sprecher Steffen Seibert, die beide unter Berufung auf von ihnen nicht näher beschriebene Quellen behauptet hatten, in Chemnitz hätten "Hetzjagden" stattgefunden. Alexander Wendt, der Betreiber der Webseite, hat sowohl die Kanzlerin als auch ihren Sprecher schriftlich um Auskunft gebeten, auf welche Informationen sie sich berufen – und, nebenbei, ob sie die von ihnen formulierten "Zusammenrottungen" der Chemnitzer Bürger für Straftaten halten. Bislang erhielt er keine Antwort, auch nach einer Erneuerng der Anfrage nicht. Notfalls muss ein Gericht die Auskunft erzwingen, denn offenbar halten die Kanzlerin und ihr Sprecher Informationen zurück, die allmählich die sicherheitsrelevanten Sphären unseres Landes berühren. Oder sie haben Feknjuhs verbreitet und mit diesen Unterstellungen einen Teil der Bevölkerung mutwillig oder fahrlässig diskreditiert.

Wendt: "Dass die Regierungschefin selbst eine Fake News bestätigt, damit eine hysterische Falschberichterstattung erst so richtig in Gang bringt, und anschließend Fragen eines Mediums ignoriert – das wäre ein präzedenzloser Vorgang.
Der Fall wird sicherlich auch im Bundestag behandelt werden."



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Inzwischen ist das Video des Vortrags online, den ich vergangene Woche zu Hamburg hielt – strenggenommen handelt es sich um eine Lesung –, und wer sich zum Tagesausklang noch ein wenig amüsieren mag, verschaffe sich ein Glas Wein, flegele sich auf seinen Lieblingsplatz und klicke hier.