Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

Artikelsuche

Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


...mehr

 

 

17. Juli 2018


Ein Zwischenbescheid: Bei der Spendensammlung für die Hinterbliebenen von Thomas K. aus Bergisch Gladbach sind bis dato 15.656 Euro zusammengekommen. Das Konto ist noch bis zum 26. Juli geöffnet, dann übergebe ich das Geld der Anwältin der Hinterbliebenen. Wer noch spenden möchte, schreibe bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


                                   ***


Aus dem heutigen Lagebericht der Berliner Polizei:

"Brennender Pkw
Bereits am 16.07.18 stellten Anwohner in der Hänselstraße in Treptow-Köpenick gegen 03:30 Uhr einen brennenden Pkw Ford einer Firma für Sicherheitstechnik fest. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Ein daneben stehender Kastenanhänger wurde durch Hitzeeinwirkung beschädigt. Um 15:16 Uhr erschien auf der Internetplattform 'indymedia' ein Text, in dem die Inbrandsetzung des Pkw in den Motivationszusammenhang 'Repression und Militarismus' gesetzt worden war.

Sachbeschädigung an Gedenkstätte

Am Breitscheidplatz in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde gegen 02:15 Uhr ein dunkelhäutiger Unbekannter dabei beobachtet, wie er dort abgelegte Kerzen, Figuren und Bilder umstieß. Die Gegenstände sind zum Gedenken an die Opfer  des Anschlages vom 19.12.2016 aufgestellt.

Rückführung abgebrochen
Gegen 11:20 Uhr sollte ein 33-jähriger Nigerianer vom Flughafen Tegel unbegleitet nach Mailand (I) ausfliegen. Der bis dahin kooperative Mann erhob er sich vor dem Schließen der Türen des Luftfahrzeugs und machte Passagiere lautstark auf seine Situation aufmerksam. Die Beamten der Bundespolizei brachen die Rückführung ab und entließen ihn nach Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde Berlin."


Wandernder, kommst du nach Tegel, verkündige dorten, du werdest
so lange lärmen und schrei'n, bis die Behörde einknickt.


Nachtrag. Zum Zustand der Gedenkstätte am Breitscheidplatz erreicht mich folgender Bericht:

"In der Tat, das Bild von Dalia zerlegt in drei Teile, aber nicht kaputt. Wir hatten eine neues Foto von Dalia mit einem neuen Bilderrahmen gerade erst am Sonntag (15.7.18) am Gedenkort hingestellt, da das alte Foto mit Rahmen witterungsbedingt arg in Mitleidenschaft geraten war. Das Bild von Nada sonst wo hingestellt, wiedergefunden. Zwei große polnische Kerzenbehälter zerschmettert, das Glas lag noch herum. Keine Polizei vor Ort. Alles wieder aufgestellt. Ein Stadtreinigungs-Mann, der zufällig vor Ort war, gebeten, den Gedenkort zu reinigen. Er war auch der Meinung, dass die Gedenkstätte arg verwahrlost aussieht. Dem lieben Herrn Pfarrer von der Gedächtniskirche geht dieser Gedenkort anscheinend am Allerwertesten vorbei. (...)
Mit Rami Elyakim sind wir so verblieben, dass wir nur zum Yom Ha Zikaron und zum Jahrestag des Anschlags (19.12.) also 2 mal im Jahr im April und im Dezember eine Israelfahne neben dem Foto seiner Frau aufstellen.
Aber es ist gewiss – wie der Stier das rote Tuch rammt – rasten irgendwelche Söhne Allahs aus und zerstören oder vernichten ziemlich schnell die kleine Israelfahne neben dem Foto des Opfers. Diese Erfahrung haben wir leider zu häufig gemacht. Allein von Januar bis zum 14.4. d.J. wurden die Israelfahnen 6 mal zerstört, abgerissen und/oder komplett entfernt…
Trauriger Alltag in Deutschland."


                                  ***


Wer für einen Menschen finanziell bürgt, dem ist normalerweise klar, dass er ein Risiko eingeht und notfalls für seinen Schützling zur Kasse gebeten wird. In Minden haben sich Bürgen zu einer Selbsthilfegruppe zusammengeschlossen, weil sie der Ansicht sind, diese Regel gelte für sie nicht. Warum? Weil sie für syrische Einwanderer gebürgt haben. Jetzt meinen sie, der Staat – also der Steuerzahler – habe einzuspringen und ihr Wohlwollen zu finanzieren. Eine 82jährige gab zu Protokoll, die Kanzlerin habe doch "Wir schaffen das" gesagt, und das sei von ihr als eine Mischung aus Aufforderung und Garantieerklärung verstanden worden. Dabei hat sie doch als kleines Mädchen erleben müssen, dass ein Kanzler Wunderwaffen versprach, aber es stattdessen in der Heimat einschlug...


                                  ***


Ein spätes, wenn nicht letztes Wort dazu. Als Merkel die Ungarnflüchtlinge nach Deutschland holte, hatte sie noch keinen Fehler begangen; sie hätte diese edle Tat auf ihren Scheitel häufen, sich als Tugendheldin präsentieren und zugleich klarstellen können, dass es sich um eine Ausnahme handelt. Sie wäre als die gute Kanzlerin in die Annalen eingegangen, als eine Art zeitgemäße Wiedergängerin von Hans-Dietrich Genscher, der die DDR-Botschaftsflüchtlinge heim ins Reich geholt hatte. Doch indem sie Selfies zuließ und durch ihre Politik Deutschland der Welt als Einwanderungsziel darbot, hat sie ihren Amtseid gebrochen und eine Schuld auf sich geladen, die täglich wächst, nicht nur in deutschen Notaufnahmekliniken und Leichenhäusern, sondern auch auf dem Mittelmeer. An der bemerkenswerten Sturheit, mit welcher Merkel seitdem gegen jede Beschränkung der Migration kämpft, lässt sich ablesen, dass sie einer Agenda folgt. Womöglich ist diese Agenda aber erst dadurch entstanden, dass der Kanzlerin ihre Schuld deutlich wurde; womöglich handelt es sich um kindischen Trotz, Unzufriedenheit mit denjenigen, die sich so benehmen, dass dies "nicht mehr ihr Land" ist, eine Art Nerobefehl: Wenn ich schon von der politischen Bühne abtreten muss, will ich die Tür hinter mir herausreißen, dass die Welt erzittert! – –


                                  ***


Hier stoßseufzt der Nicht-Bürge erleichtert: "Wenn möglich, kann auch der Friedhofsbesuch in Begleitung eines weiteren Angehörigen oder einer Freundin/eines Freundes erfolgen" – die Polizei Hanau gibt Ratschläge, wie man in Zeiten wachsender Vielfalt bei den (Nazi-)Ahnen vorbeischauen kann, ohne dort eine schlechte Figur zu machen oder womöglich gleich direkt zu ihnen geschickt zu werden.


                                  ***


Es geht voran, sogar in Sachsen-Anhalt:

"Zu den Richtlinien eines halal-konformen Schlachtvorganges gehört auch, dass bei jedem einzelnen Tier der Name Allahs erwähnt wird. Im Rahmen der Massentierproduktion reicht es nach Aussagen diverser islamischer Zertifizierungsstellen aber aus, beim Starten der maschinellen Halal-Schlachtung von Geflügel, den Namen Allahs anzurufen.
'Der Startschalter der maschinellen Halal-Schlachtung darf bei jedem Neustart, auch nach kurzen Pausen, nur von den muslimischen Mitarbeitern getätigt werden', heißt es in den Vorschriften des Europäischen Zertifizierungsinstitutes (EHZ). 'Dabei muss der Name Allahs vom zuständigen muslimischen Mitarbeiter wiederholt werden. Die Tiere, die der maschinellen Halal-Schlachtung entkommen sind, müssen per Hand von Muslimen nachgeschlachtet werden. Hierbei muss für jedes Tier Allah angerufen werden.' Im Schlachthof Möckern sind dafür insgesamt sechs muslimische Mitarbeiter angestellt." (Mehr hier.)



                                   ***


"Nach dem Schlusspfiff des WM-Finales in Moskau musste man in etlichen Hauptstädten und „Headquarters“ der Baustelle Neu-Europa geradezu  aufgeatmet haben. Nicht auszudenken, was alles möglich gewesen wäre, hätte Kroatien den Titel nach Hause gebracht und mit ihm ein überhöhtes nationales Selbstwertgefühl. Womöglich wäre auch noch EU-weit das Europäische wiederbelebt worden. (...)

Allerdings bemühte man sich nicht nur während der Spiele das exotisch aufbereitete Menü einer neuen Kultur anzupreisen, sondern bewarb es sogleich auch kurz danach. So behauptete eine französische Stimme am Tag Eins nach dem Finale, der Sieg der 'Bleus' habe die Nation zusammengeschweißt. Aha, deshalb wohl stiegen junge 'Franzosen' auf Kioske und schwangen die algerische und die marokkanische Flagge oder plünderten und schlugen alles kurz und klein. Französische Freude der neuen Art." (Mehr hier und ein schöner Vergleich mit den Kroaten hier.)


                                  ***


Interessanter Vortrag über die Vorgehensweise von Psychopathen. Musste prompt an ein alternatives Politikerehepaar denken (wobei die eigentliche Pointe eines solchen Vortrages darin bestünde, dass die Rednerin selber in die illustre Schar der Mindfucker gehört). Spekulationen über allerhöchste Ränge verkneife ich mir.


                                  ***

Als Anmerkung zu meinem gestrigen Eintrag erhielt ich unter dem Betreff "Frühe Merkelverrisse" folgende Mail:

"Ich hätte da Gerhard Schröder zu bieten: 'Die kann das nicht.' (2005)
Viele Grüße
***
--
Diese Nachricht hat nichts mit dem Islam zu tun."


                                ***

"Internationale Presse rätselt: Wieso ist Trump resistent gegen Nowitschok? – Stunden nach dem Zusammentreffen mit Wladimir Putin zeigt US-Präsident Trump noch immer keine Vergiftungserscheinungen, was darauf hindeutet, dass er keine hat, die kann man nicht verbergen, indem man sich bloß nichts anmerken lässt. Aber wieso wirkt das Nowitschok nicht?" Ein Tag ohne die ZZ ist wie ein Tag ohne Weißwein, Austern, Seeigel und Kaviar.