Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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13. Februar 2018



Fürs Lesen bezahlt werden – selbstverständlich nur fürs Lesen von Büchern meiner Wahl –, das wäre ein Traum. Wenn die Summe stimmte, ich würde sogar darüber nachdenken, das Schreiben einzustellen. Doch, doch...


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Auf das Wohnhaus von Uta Ogilvie, der Initiatorin der Hamburger "Merkel muss weg"-Demo, wurde gestern Nacht ein Anschlag verübt. Auf indymedia brüsteten sich die üblichen namenlosen Verdächtigen damit. Wenn die Informationen stimmen, haben die Täter nicht nur die Hausfassade und zwei Pkw mit Farbe beschmiert sowie deren Reifen zerstochen, sondern auch einen massiven Glasbehälter voller Farbe durch das Fenster des Kinderzimmers geschmissen. Die Qualitätsmedien beschwiegen den Vorfall auf bewährte Weise.

Unsere glorreichen Antifanten, die sich selbst keck "Autonome" nennen, sind nichts weniger als das. Sie fungieren längst als die Bodentruppe der erweiterten Groko. Ihr Metier ist die Fortsetzung der von allen Parteien, Medien, Gewerkschaften, Kirchen, NGOs, Universitäten, Theatern, Kabaretts etc. pp. betriebenen Oppositionskritik mit gewalttätigen Mitteln. Sie sind Büttel des Establishments – mit jenem durch den "Kampf gegen rechts" gleichsam osmotisch verbunden – im Einsatz gegen ungehorsame Bürger.


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Ach, was muss man oft von bösen
AfD-Rabauken lesen!

Wie zum Beispiel hier von diesen beiden, denen wir die Einspeisung der Termini "Merkelnutte" und "Hochofen" in den zivilgesellschaftlichen Diskurs verdanken oder auch nur nachsagen dürfen. Über die Hochofen-Krematorium-KZ-Assoziationen kein Wort, ich bin weder Psychiater, noch tauge ich zum Lügendetektor. Aber zur Merkel-Schmähung eine kurze Anmerkung. Zunächst einmal handelt es sich um eine wirklich unanständige Flegelei. Verglichen mit den Kosenamen, die ich der Frau zuweilen gebe – und zwar gar nicht bewusst, sie entstehen ganz von allein in meinem Kopf –, eine vielleicht gerade noch jugendfreie, doch ich behalte meine Verballiebkosungen brav für mich. Freilich war die Mail, in der dies Wort fiel, augenscheinlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, das heißt, am Ruf des Begriffsbildners darf zwar gekratzt werden, justitiabel dürfte die Sache allerdings nicht sein. Zuletzt: Diese Wortkombination ist semantisch unsinnig, wenn man sie auf Frau Merkel selber anwendet; als "Merkelnutten" könnte ein Flegel allenfalls die Herren Altmeier, Tauber und ähnliche Kaliber bezeichnen.



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"Die ersten Jahre glaubte ich, dass die Menschen, die hierherkommen, wirkliche Füchtlinge sind, froh in Sicherheit zu sein, und daher den Willen haben werden, sich hier anzupassen und sich zu integrieren. Aber mit der Zeit, Stück für Stück, kam das böse Erwachen.
(...)
Ein Beispiel, was mir half meine Augen zu öffnen geschah 2016, als ich die Wahrheit über eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen erfahren musste, die ich schon länger begleitete. Sie gehörten inzwischen zu meinem Freundeskreis. Ich half ihnen durch ihre Asylverfahren, regelte ihre Behördenangelegenheiten, besorgte ihnen Wohnungen, Möbel, Computer, Fahrräder, Bekleidung, Ausbildung, Kurse, Arbeit, Stipendium, und opferte unzählige Stunden von meiner Privatzeit für viele einzelne Fälle. In einem bestimmten Moment habe ich schließlich bemerkt, dass diese Leute mit mir ein falsches Spiel, also Taqiyya spielten. Sie haben mich getäuscht, und ich wurde meinerseits enttäuscht. Ich wurde allerdings von arabischen und kurdischen Menschen genau vor dieser muslimischen Taqiyya Täuschungsstrategie gewarnt, von Menschen, die nicht nur aus Kriegsgebieten, sondern gerade auch vor Muslimen fliehen mussten, aber ich wollte nicht auf sie hören. Und plötzlich ist es rausgekommen, dass diese Leute, für die ich alle Probleme gelöst hatte, die mit mir gegessen, gelacht und getanzt haben, die weder beteten noch in die Moscheen gingen, Ramadan nicht einhielten und über fundamental religiöse Muslime lachten, mich hinter meinem Rücken und in meinem Garten sitztend, eine 'deutsche dumme Nutte' nannten.
(...)
Es gibt zwar auch viele Ausnahmen, sie arbeiten, sprechen Deutsch, aber das Kopftuch im Kopf, die Überheblichkeit, sich als Muslime als was Besseres zu sehen, diese unsägliche Überheblichkeit uns gegenüber, verbleibt trotzdem bei den Meisten!
(...)
Ich habe daraus gelernt, dass bei den Muslimen das Ausnutzten der Naivität, also in Ihren Augen eines Schwächeren, nicht als etwas Schlimmes verurteilt wird. In dieser Kultur zählt der Starke, und wenn Du jemanden einfach so, aus deinem Herzen heraus hilfst, steht das nicht im Einklang mit ihrem Weltbild. Du bist für sie dumm, also einfach schwach. Und so werden wir von ihnen gesehen – als Dummköpfe, als gefallene Gesellschaft der Schwächlinge."

Die Journalistin, Fotografin, Filmemacherin und Flüchtlingshelferin Rebecca Sommer wendet sich eindrucksvoll von ihrer Klientel ab (mehr hier).

PS: Leser *** fragt, ob diese Rebecca Sommer womöglich ein Homunculus aus z.B. östlichen Propaganda-Laboratorien sein könne, weil eine google-Recherche erstaunlich wenig über sie zutage fördere.
Leser *** indes schreibt, er stehe mit der Dame seit mehr als einem Jahr in Kontakt: "Zur Filmkarriere von Frau Sommer kann ich nichts Erhellendes beitragen, da ich sie nur in ihrer Eigenschaft als Helferin erlebt habe. Kennengelernt habe ich sie persönlich auf einer Tagung von ex-muslimischen Frauen, deren Berichte mir die Fußnägel hochkrempelten. Die Google-Schwäche würde ich so erklären, dass das alles eher nachbarschaftlich organisiert ist und auch keine großen Hilfsgelder flossen. Der Verein ist ja nicht mit der Unterbringung als vielmehr mit der späteren Betreuung befasst. Wohnungssuche, Behördengänge, Sprachkurse, Studienplätze beantragen (bis die gefälschten Unterlagen aufflogen, die der Lümmel vorlegte), solche Sachen. Dafür braucht man ja nur dann Glocken, wenn das Läuten jemand bezahlt. Das sind alles Amateure! Und amateurhaft ist auch die Kommunikation. Ich kann somit für die reale Existenz der Dame garantieren..."


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Wenn rot-grüne Bildungspolitik und Willkommenskultur sich zum Pas de deux vereinen: "Berlins Drittklässler können nicht schreiben", meldet der Tagesspiegel. "Die Vergleichsarbeiten der Berliner Grundschüler sollten geheim bleiben. Ein SPD-Abgeordneter hat sie dennoch bekommen."

Nun ist das heuchlerische Gegreine groß. Aber wie H. Danisch immer zu sagen pflegt: "Geliefert wie bestellt."



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In der Sauna bin ich damit beschäftigt, den Inhalt des Wassereimers über den heißen Steinen zu verteilen, als eine Frau späteren mittleren Alters die Kammer betritt. Folgender Dialog entspinnt sich:

"Ah, Sie machen einen Aufguss." – Sie setzt sich. – "Aber da ist ja gar kein Zusatz drin."
"Tut mir leid, ich habe so etwas nie dabei. Mit genügt es, wenn die Luftfeuchtigkeit steigt."
"Es ist aber nicht gesund, wenn bloß Wasser verdampft."
"Warum? Mit Zusatz wäre es doch immer noch dasselbe Wasser."
"Aber es ist voller Keime, und die verteilen sich jetzt in der Luft."
"Das ist Münchner Leitungswasser, da sind keine Keime drin, und selbst wenn sich im Eimer ein paar gebildet haben sollten, werden sie sofort getötet. Die Steine sind mehrere hundert Grad heiß."
Unwilliges Gebrummel. Dialogende.

Die deutsche Frau bei einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen: der Suche nach Umweltgiften.