Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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3. Februar 2018


Witzig – oder je nach Gusto auch widerlich –: Nachdem die Grünen im sozialistischen Wettstreit mit den Hell- und Dunkelroten die Kernfamilie mit ermüdlicher Penetranz wahlweise für ein soziales Konstrukt, für ein bürgerliches Relikt, für eine heteronormative Zementierung überkommener Geschlechterrollen, jedenfalls für obsolet und abschaffenswert erklärt haben, da biologische Geschlechter ohnehin nicht existieren, jeder zwischen beliebig vielen Gendern frei wählen kann und niemand mehr "dem Führer ein Kind schenken" muss, entdecken sie, mit der Spitzentörin Göring-Eckardt vorneweg (hier), beim Thema Familiennachzug plötzlich das überholte Schema Mutter-Vater-Kind wieder. Familie ist nämlich nur ein Konstrukt, wenn es sich um Deutsche bzw. Weiße handelt, alle orientalischen oder schwarzafrikanischen Hetero-Familien sind aber total hip und fördernswert, sogar Polygamie und Kinderehe. Und zirka zehn Prozent der deutschen Urnengänger haben diese Rassisten gewählt.


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Warum Familiennachzug so wichtig ist, erklärt unter anderem dieser Artikel in der FAZ: "Viele junge Flüchtlinge sind unter derzeitigen Bedingungen nicht ins reguläre Schulwesen zu integrieren– so steht es in einem Brief von Lehrkräften aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg an den hessischen Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Den Pädagogen geht es um Migranten im Alter von elf bis 16 Jahren, die sie selbst in sogenannten Alphabetisierungsklassen unterrichten. Die Jugendlichen hätten in ihren Herkunftsländern keine oder kaum Schulerfahrungen gesammelt. Sie seien 'primäre Analphabeten', hätten also nie gelernt, zu lesen und zu schreiben. Überdies fehlten ihnen auch soziale Kompetenzen, die Grundvoraussetzung für einen Schulbesuch seien, etwa die Fähigkeit, selbständig zu arbeiten und Regeln einzuhalten." Ist aber nur "unter derzeitigen Bedingungen" ein Problem. Die echten Fachkräfte können ihren Hartz IV-Fragebogen schon bald mit wenig Hilfe ausfüllen.


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Das BKA hat im vergangenen Jahr fast 100 Übergriffe auf Christen in Deutschland gezählt (hier), darunter ein mutmaßlicher Mord, neun Körperverletzungen und eine Brandstiftung. In etwa einem Viertel der Fälle seien Kirchen oder christliche Symbole angegriffen worden. Die Motive sind rätselhaft, hängen aber wahrscheinlich mit der hohen Anzeigebereitschaft von Christen zusammen.


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"In den höchsten Ebenen der USA spionierte ein britischer Spion – bezahlt von Hillary Clinton – gegen den künftigen US-Präsidenten Trump. Außerdem arbeitete der Spion mit dem Kreml zusammen. Die obersten Ebenen der US-Behörden sind in den Skandal verwickelt – obwohl die Ermittlungsbehörden und alle Beamten unparteiisch sein müssen."

"Man kann die Entschlossenheit, mit der er nun gegen das FBI und gegen sein eigenes Justizministerium vorgeht, aber natürlich auch ganz anders deuten. Nämlich als panischen Versuch, Nebelkerzen zu werfen. Trump will womöglich Fehlverhalten oder sogar Straftaten in seinem Umfeld vertuschen, die Glaubwürdigkeit des FBI untergraben und unliebsame Ermittler loswerden, bevor die ihm gefährlich werden."

Wenn Sie wissen wollen, wie blendend (sic!) deutsche Spitzenmedien Sie informieren, vergleichen Sie diese beiden Artikel. Selbst wenn die Wahrheit "in der Mitte" liegen sollte, ist die vorsätzliche und strukturelle Desinformation evident.


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"Sehr geehrter Herr Klonovsky,
wenn ich als wohlsituierter studierter Industriebeamter abends auf meinem Sofa sitze und den im feinstaubproduzierenden Komfortkamin züngelnden Flammen nachsehe, plagen mich unreine Gedaken.
Vor meinem inneren Auge erscheint Klaus Staecks Plakat – eine Ikone der Sozialdemokratie. Sichtbetonbungalow in Hanglage. Was man damals so für modern und schön hielt. Darüber die Schrift 'Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen.' Das Bild verblasst.

Als nächstes erscheint das Bild eines sich in drei Richtungen gabelndes Wegs. Im Hintergrund das schöne blaue Mittelmeer. Auf dem rechten Weg fährt eine Landmschine auf die spanische Flagge zu. Auf dem Mittleren Weg eine Premiumfahrzeug auf die italienische. Auf dem linken ein Schützenpanzer auf die griechische. 'Deutsche Arbeiter! Die SPD will den Clubmed noch mehr bei euch anschreiben lassen.' Das Bild verblasst.

Ein Paschtune läuft durch die Fußgängerzone einer deutschen Innenstadt. Filialen der gängigen Ketten sind im Hintergrund erkennbar. Ihm folgen in gebührenden Abstand seine bodentief verhüllten, weiblichen Besitztümer. Sie tragen volle Plastiktüten. 'Deutsche Arbeiter! Die SPD will eure Abgaben auch an das Proletariat vom Hindukusch verteilen.' Das Bild verblasst.

Eine Banlieue in Frankreich. St. Denis, was auch immer. Araber und Afrikaner bewerfen französische Polizeitruppen mit Pflastersteinen. Reifen brennen. Rauch und Tränengasschwaden treiben über das Schachtfeld. 'Deutsche Arbeiter! Die SPD will gleiche Lebensverhältnisse in ganz Europa.' Das Bild verblasst.

Ein junges, schönes Mädchen. Seltsam blass. Die Gliedmaßen unbequem verrenkt und halb entblößt liegt sie am Ufer. Ein Schnitt seitlich am Hals.
'Deutsche Arbeiter! Die SPD will eure Töchter für die Völkerverständigung.' Das Bild verblasst.

Ich würde es mir einiges kosten lassen, solche Plakate an S-Bahnhöfen und in den Industriegebieten vor den Werkhallen jener Betriebe zu sehen, die heute noch dafür sorgen, dass die Verwahrlosung dieses Landes noch nicht auf der materiellen Ebene angekommen ist."