Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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12. September 2017


Die wie aus dem Nichts erhobenen polnischen Reparationsforderungen für die Weltkriegszerstörungen sind natürlich nichts anderes als eine Replik auf den Druck, den die von Merkel angeführte Willkommensjunta auf die Osteuropäer bei der Verteilung der sogenannten Flüchtlinge ausübt. So bösartig ich die polnische Politik der Zwischenkriegszeit finde – die Zwangspolonisierung der deutschen Beutegebiete, die Vertreibung von etwa einer Million Deutscher aus dem "Korridor", die außenpolitische Provokationslust des frechen Pimpfs, der die beiden erfahrenen Raufbolde Frankreich und England hinter sich wähnt, samt seiner lächerlichen Träume, auf Berlin zu marschieren –, so sehr amüsiert es mich doch, dass die Polen der Moralherrenmenschin in der völlig neuen Reichskanzlei jetzt Instrumente aus derselben hypermoralischen Folterkammer zeigen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an ein Transparent, das bei einem deutsch-polnischen Sportwettbewerb vor einem Jahr im Block der Polen entrollt wurde und auf dem geschrieben stand: "Beschützt lieber eure Frauen statt unsere Demokratie".

Der Pole ist halt ein unbelehrbarer Nationalist und will nicht mal seine Weiber teilen. Und der maskuline Neueuropäer muss sich wohl mit mit jenem Repertoire begnügen, das in Millöckers Operette "Der Bettelnafri" so beschrieben wird:

"Ich knüpfte manche zarte Bande,
Studierte die Pariserin,
Die schönsten Frau'n im Sachsenlande,
In Deutschland, Ungarn und in Wien.
Ich kenn' der Frauen Reiz im Süden,
Neapel, Rom, Florenz, Madrid,
Drang auch bis zu den Pyramiden,
Nahm Afrika zum Teil noch mit!
Hab' an des Ganges Strand gesessen
Und tauschte dort gar manchen Kuss.
Ich liebelte bei den Tscherkessen
Mit schönen Frau'n des Kaukasus.
Noch schöner schien mir die Kreolin,
Doch all die Schönheit schnell verbleicht,
Wenn man dagegen hält die Polin –
Der Polin Reiz bleibt unerreicht!"

Was in diesem Falle heißt: unerreichbar. Einstweilen zumindest. (Die Ungarin übrigens auch.)

PS: "Und ich, Pan Klonovsky,", schreibt Leser***, "füge noch die Zeilen aus Nedbals Operette 'Polenblut' hinzu: 'So lang's noch solche Frauen gibt, so lang's noch solche Frauen gibt, ist unser Polenland, ist Polen nicht verloren!'"


                              ***


Quizfrage am Rande: In welchen europäischen Ländern hat sich in den vergangenen zwei Jahren die Zahl der Vergewaltigungen nicht signifikant bzw. sprunghaft erhöht? Freilich werden unsere Willkommenskulturbolschewisten darauf insistieren, dass ja nur ein Minderheit der uns Zugelaufenen sich zu Straftaten oder gar Gewaltverbrechen hinreißen lässt, nur ein paar Zehntausend unter Hunderttausenden, dass namentlich die Zahl der Todesopfer denkbar niedrig sei und alles andere ja mit der Zeit heile. Und außerdem viele unverhofft Hereingeschneite vor allem Gewalttaten gegen andere Hereingeschneite begingen, mithin also oft nicht einmal Deutsche Opfer der überreagierenden Neumitbürger würden (wobei die Deutschen immerhin neben der gesamten Versorgung der Früchtchen regelmäßig die Aufräumarbeiten, die Polizeieinsätze und die Krankenhauskosten, in selten Fällen sogar die Betreuung durch Strafvollzugsbeamte bezahlen müssen; sie wurden aber bereits vor zwei Jahren darauf eingestimmt, zwecks dauerhaft großherziger Gästeversorgung später in Rente zu gehen, hier). In einem Satz: Wo geholfen wird, da fallen halt Späne, und das sei kein Grund, gleich die gesamte Hilfe einzustellen (und auf den moralischen oder pekuniären Profit zu verzichten). Ein ethisches Dilemma, gewiss. Donald Trump hat es, wie ich finde, sehr überzeugend gelöst, als er in seiner Rede auf der Conservative Political Action Conference am 24. Februar dieses Jahres in Washington erklärte: "Ich werde mich nie, niemals dafür entschuldigen, die Sicherheit des amerikanischen Volkes zu beschützen. Das werde ich nicht tun. Und falls das bedeutet, dass ich eine negative Presse bekomme, falls das bedeutet, dass Menschen schlecht von mir reden, ist das okay. Es stört mich nicht. Die Sicherheit unseres Volkes ist Nummer eins, Nummer eins..."   


                              ***


"Die Sahara könnte nach Europa kommen", ruft der PR-Schamane der Bruderschaft vom beschädigten Klima, Hans Joachim Schellnhuber (hier). Wahrscheinlich folgt sie bloß aus Anhänglichkeit ihren Anrainern, die mit der Scharia im spärlichen Gepäck vorausgeeilt sind. Zarathustras mahnender Ruf: "Die Wüste wächst; weh dem, der Wüsten birgt!" könnte eine völlig neue Bedeutung gewinnen.