Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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Die Fotostory zum Wochenende


Google-Bildersuche nach "european history people":

Screenshot 2017-09-09 13.30.02.png


"European history art":




"White women in love":





PS: Ich glaube nicht, dass Google da eine gewisse Agenda verfolgt", notiert Leser***. "Vielleicht anderweitig schon, doch nicht im Kontext von 'european history art'. Die Ergebnisse resultieren daher, dass Bilder im Internet mit bestimmten Wörtern quasi getaggt werden.

In unserem Kulturraum reicht es, von 'Mann' und 'Frau' zu sprechen. Wir spezifizieren nicht bei jeder Erwähnung, welche Hautfarbe die bestimmte Person hat. Wenn sie in Google 'white man, white woman' eingeben, erhalten sie verschiedenfarbige Paare. Auf jeden Fall mehrere Resultate als bei 'man and woman'. 'white man, white woman' wird textlich durch Google eher bei Bildern gefunden, wo entsprechend 'black man, white woman' zu finden ist. Google findet dann entsprechend 'white woman'. Wie gesagt, in unserem Kulturraum würden wir eine schöne Dame auf dem Foto nicht mit 'weiße schöne Dame' beschreiben. Wenn sie neben einem schönen Schwarzen steht, könnte schon eher 'weiße schöne Dame, schöner schwarzer Mann' auftauchen.

Ich vermute, dass es sich bei den 'european history art' um Bilder im Kontext von Reddit, 4chan etc. handelt. Trolle sind im Internet 'engagierter' unterwegs als Historiker."