Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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17. August 2017


Mir ist der ultimative Wahlslogan für die CDU und ihre rotgrünen Gliederungen eingefallen:

"Merkel. Aus Liebe zum Fressfeind."


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Ich bin ja so gespannt, ob die öffentliche Empörung nach dem Anschlag von Barcelona mit bislang 13 Ermordeten auch ungefähr 13mal so laut ausfällt wie nach dem "Naziterror" (Jakob Augstein) von Charlottesville mit einem Todesopfer.


                            


"Eine direkte Antwort auf die Gewalt von Charlottesville: In North Carolina haben Demonstranten ein Denkmal beschädigt", schreibt die linke FAZ. Wenn Sie sehen wollen, wie die antirassistische Taliban direkt auf Gewalt "antworten" und ein Denkmal "beschädigen", klicken Sie bitte hier. Die echten Taliban werden sich staunend die Augen reiben, dass man so etwas mit dem Beifall der meisten Medien hinbekommt.


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Nach islamischen Massenmorden stellen sie immer Kerzen auf und trauern still, was im Wesentlichen damit zu tun hat, dass die sog. Zivilgesellschaft zutiefst islamophob ist, sprich: Sie haben so scheißende Angst vor den radikalen Muslimen (und deren Brüdern nachts auf der Straße), dass sie besser auf Abscheubekundungen und gewalttätige Aktionen gegen Symbole oder Versammlungsorte der Radikalen verzichten. Aber was Deutschland angeht, darf man prognostizieren, dass proportional zu dieser Feigheit der Mut wachsen wird, es mit den messerschwingenden Pensionsanwärtern der AfD aufzunehmen.


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Der Linke akzeptiert das Schicksal, die große Ungleichmacherin, nie; nur wenn nach einer Gewalttat durch Angehörige eines seiner Hätschel- und Verständniskollektive jemand tot am Boden liegt, sagt er, der Pechvogel, etwa dieser junge Norditaliener, den drei tschetschenische Asylforderer zu Tode prügelten, sei eben "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen. Aber nie erwähnt er, dass lediglich das Opfer disponibel ist, die Tat selber indes mit Zwangsläufigkeit stattfand und sich sonst eben ein anderes Opfer gefunden haben würde.


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"Einige Bemerkungen zu der Oxytocin-Flüchtlings-Studie aus der Arbeitsgruppe von Hurlemann/Bonn" (Actum diurnum von gestern) sendet Leser*** mitsamt einem kurzen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Thema. "Ich finde die Experimente nicht per se verwerflich. Was unangenehm berührt, ist die komplett politisch-opportunistische Grundlage; das ist regelrecht servil. Was Herrn Hurlemann im Besonderen und Oxytocin im Allgemeinen angeht, es ist der neueste Stand der Wissenschaft, und den würde ich ernstnehmen, erst recht im Lande der Willkommunisten, da dürfte der Einsatz psychiatrischer Werkzeuge für Kritiker weniger fern liegen als sich das Naive vorstellen.

Der Signalmechanismus von Oxytocin hat sich m.E.  in der Evolution kleiner Horden von Primaten entwickelt, nicht in modernen, komplexen, langfristiger Voraussicht bedürftigen Kulturen größten Maßstabes, in denen Rationalität eine zentrale Rolle spielen muss. So ist es offenbar irrational, Fremden entgegenzukommen, wenn man sie einer auch für die Zukunft inkompatiblen und insbesondere kulturell und ökonomisch ausgreifenden Kultur zurechnen muss. Unter den modernen Bedingungen könnte man Oxytocin genauso gut zum 'Irrationalitätshormon' erklären wie zum 'sozialen Hormon' oder 'Wohlfühlhormon'. Die beigefügten Arbeiten liefern vermutlich jedoch der Merkel-Maas-Klientel mehr als genug Argumente, z.B. Kritiker jener Realitätsverkennung, die unter 'Willkommenskultur' fungiert, bei Bedarf für krank zu erklären (Phobien, Autismus etc.). Glücklicherweise ist die Applikation über das Trinkwasser nicht möglich. Wie immer dem sei, leuchten Brave New World und Nordkorea am Horizont. Das Geschehenlassen des Bespringens und die entsprechende Haltung wird beim Weibchen mancher Säugetiere übrigens über Duftstoffe vermittelt, das ließe sich hier auch anwenden. Und kulturell bedeutet die zu erwartende Psycho-Optimierung das Ende der Zeit der Einzelnen wie Kafka, Musil und Hölderlin."