Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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8. April 2017


Weil viele Leser fragen, eine Anmerkung in eigener Sache. Nein, es ist zu keinem grundlegenden Zerwürfnis zwischen mir und der AfD gekommen, ich habe nur einige Einsichten gewonnen, was ein spezielles Personalsegment dieser Partei angeht. Ich werde mich noch vor dem Kölner Parteitag dazu öffentlich erklären.

Was den leidigen Herrn Pretzell betrifft, dessen so bizarres wie verlogenes Rückzugsgefuchtel ich mit einer gewissen literarischen Neugier verfolge, will ich die Auslage meines kleinen Eckladens nun doch mit einigen Einblicken in die Werkstatt eines Gauners verunzieren.

Bekanntlich hat Pretzell am 7. April die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich nie für ihn irgendeine Arbeit geleistet hätte und er deswegen für mich weder Sozialabgaben noch ein Gehalt habe zahlen müssen. Dem Focus gegenüber erklärte er wenige Stunden zuvor sogar noch, dass zwischen uns nie ein Arbeitsvertrag bestanden habe (hier).

Blicken wir deshalb zwei Lidschläge lang zurück in die Geschichte dieses nicht existierenden Arbeitsverhältnisses. In folgender sms etwa bedankt sich Pretzell bei mir für die Rede, die ich ihm zum Tag der deutschen Einheit geschrieben habe (darunter übrigens eine meiner periodischen, das ausstehende Gehalt betreffenden Mahnungen):


IMG-20170404-WA0001.jpg                          


In jener sms wiederum dankt Pretzell für meine Rede für seine Bewerbung zur Spitzenkandidatur in NRW (darunter ein weiteres Beispiel meiner Nichtbeschäftigung bei ihm):

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Ein Schmankerl zum Schluss. Von der Rentenversicherung erhielt ich gestern diesen Bescheid:

20170408_231950.jpg

Ich meine, mehr muss zu diesem Mann nicht gesagt werden.


                                             ***


Niemand soll glauben, ich sei den vulgären Zerstreuungen zur Gänze abgeneigt: Ich freue mich durchaus auf den Tanzkurs, den Ousmane Dembélé heute Abend der alten Frau Hummels doch hoffentlich geben wird...

PS: Was wäre die Welt für ein reizender Ort, wenn ich mit meinen politischen Prognosen genauso daneben läge wie mit meinen fußballerischen Illusionen...