Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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15. Oktober 2020


"Was der Reaktionär sagt, kümmert niemanden. Nicht wenn er es sagt – da erscheint es absurd. Nicht ein paar Jahre später – da ist es offensichtlich."
Don Nicolás


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Also begab es sich und trug sich zu, dass die Berliner Staatssekretärin mit dem amtlichen Operettentitel in die Oper ging und hernach zu Protokoll gab:


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Die Musik scheint an ihr vorbeigerauscht zu sein (vielleicht weil sie ständig den Text mitlesen musste), aber die Handlung hat sie halbwegs begriffen. Wobei mein Vorurteil sagt, dass sie mit Fricka und Hunding halbwegs d'accord sein müsste.



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Noch dazu.
Wer mehr weiß, sieht mehr und hört mehr, pflegt Freund *** zu sagen. Bevor man in eine Kirche, einen Dom, ein Schloss, einen Palazzo geht, sollte man sich über die Architekten, die Geschichte und die Schöpfer der Kunstwerke informieren, dann sieht man mehr. Bevor jemand eine Oper besucht, sollte er zumindest den Text kennen, idealerweise auch mal einen Blick in die Partitur geworfen oder einer Aufnahme gelauscht haben, dann hört man mehr.


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Hier stand einige Stunden lang ein Link zur Webseite der Bayrischen Staatskanzlei, wo ein Sonderfonds zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bewilligt wurde, und zwar mit den Daten: "Text gilt ab 1. 1. 2020", daneben "Fassung: 24. 5. 2019". Ich stellte die Frage, ob es sich, wie unlängst beim Eintrag zu einer US- Patentanmeldung, um eine Rückverknüpfung handele. Leser *** erläutert:

"Lex Bavariae: In der Zeile steht oben der Erlaß des Gesetzes in der geltenden Fassung (24.05.2019), daneben das Inkrafttreten (01.01.2020). Das hat nichts mit dem Gesetzesstand zu tun. Das ist der der letzten Änderung, und die ist vom 27.04.2020, da gab’s Corona schon. Das BGB stammt vom 18.08.1896 (Ausfertigung), in Kraft getreten am 01.01.1900, aktuell in der Fassung vom 02.01.2002 (nach der Schuldrechtsmodernisierung), zuletzt geändert am 12.06.2020. Deshalb stehen im BGB auch Regeln, die man 2002 nicht erahnen konnte, obwohl von da die gültige Fassung ist, geschweige denn 1896."


So weit, so klar. Allerdings fügt *** hinzu: "Mein Gott, hat denn in diesem Land niemand den Journalisten auch nur die einfachsten Grundlagen beigebracht, wie man Verwaltungs- und Gesetzesakten liest? Politik machen, große Reden schwingen, in Blogs die Menschheit belehren, aber das kleine Einmaleins des Staatsbürgers ist nicht dabei."


Ich weiß leider (ebenfalls) nicht, geehrter Herr ***, was Journalisten so beigebracht wird in Kein-schöner-Land, weil ich weder eine Journalistenschule besucht noch jemals irgendeine Affinität zu diesem Berufsstand entwickelt habe. Ich bin lediglich ein normales Produkt der Polytechnischen Oberschule der DDR, durchlief danach noch im Fernstudium die einfache Poetenausbildung (Gradus ad Parnassum) und schätze gerade als für praktische Dinge völlig unbrauchbarer Mensch solche im staatsbürgerlichen Einmaleins exzellierende Geister mit Belehrbefugnis und strotzendem Selbstbewusstein wie Sie schon sehr, ja ungemein. Deswegen fragte ich doch!


Einen womöglich noch wichtigeren Hinweis gibt Leser ***: "Was wirklich bemerkenswert ist an der Geschichte: Sie zeigt, wie massiv das Vertrauen in unsere Regierung gefallen ist."

In der Tat. Seit dem Landesverrat von 2015 – ich meine den Begriff nicht formaljuristisch, sondern im Wortsinne; für das, was die Willkommensputschisten getan haben, gibt es keine adäquate juristische Formulierung, weshalb sie samt und sonders ungeschoren davonkommen werden – traue ich diesen Figuren und auch dieser "Gesellschaft" alles zu.


PS: Ich sehe gerade, dass Leser *** lediglich Boris Reitschuster zitiert, der sich die Sache – journalistisch vorbildlich – genau angeschaut hat. Ich für meinen Teil empfinde einen geradezu körperlichen Widerwillen, staatliche Webseiten, Verordnungen, Gesetzestexte, Steuervorschriften etc. pp. zu lesen (Gesetzestexte – nicht rechtsphilosophische oder staatsrechtliche Betrachtungen, die finde ich sehr spannend; manchmal glaube ich, das Recht ist der letzte Zufluchtsort der Philosophie).



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Noch zum Vorigen.

Der Herr mit der Belehrbefugnis beliebte mir überdies in einem Postscriptum – mit Bezug auf Frau Cheblis Wagner-Erlebnis – noch mitzuteilen, er habe "auch kein Verständnis dafür, daß ein gewisser Herr Richard Wagner ein Dichterkomponist war und man den 'Ring' nicht umsonst auch als Buch, ohne eine einzige Note, kaufen kann, denn die Geschichte erschließt sich auch so und der Text ist so gut, daß man die Musik nicht zwingend braucht (schon gar nicht die der Walküre, die abzüglich dem Vorspiel zum dritten Akt, Walkürenritt genannt, und dem Feuerzauber, gewaltige Schwächen und Längen hat, ähnlich der Götterdämmerung, anders aber in Rheingold und Siegfried, wo das Niveau fast durchgehend gehalten wird). Natürlich hört man mit der Partitur mehr. Aber erstaunlicherweise wird die Musik davon nicht besser."


Richard Strauss bemerkte einmal, der durchschnittliche Opernbesucher verstehe von der dargebotenen Musik ungefähr so viel wie ein Zehnjähriger, dem man den "Wallenstein" auf chinesisch vorführe. Andrerseits hat Gevatter *** den literarischen Rang Wagners begriffen – diese Textbücher sind ja (als Textbücher) unüberbietbar, namentlich die "Meistersinger" –, so dass ich in Indifferenz verharren und auf eindeutigere Bekenntnisse zur Zuteilung meines Schmähs hoffen muss.


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Am 3. November entscheidet sich das Schicksal der freien Völker Mittelerdes. Es geht um nichts weniger als die Frage, ob es dem globalistischen Kraken gelingt, die nationalen Demokratien und das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu erdrosseln; der Würgegriff seiner Tentakeln ist ja längst für jedermann spürbar, sogar für den sogenannten mächtigsten Mann der Welt und letzten großen Verteidiger der Freiheit:


Twitter sperrt Trump

New York Post


Paul Craig Roberts, stellvertretender Finanzminister unter Ronald Reagan und Mitherausgeber des Wall Street Journal, schreibt:

"Diejenigen, die die Wahrheit aussprechen, wurden zunächst geächtet und beiseite geschoben, jetzt werden sie mit Hilfe der Medien kriminalisiert. Die gekauften und bezahlten westlichen Medien erwarten nicht mehr, frei zu sein. Sie helfen, den letzten westlichen Journalisten – Julian Assange – zu zerstören. Ohne freie Medien gibt es keine rechenschaftspflichtige Regierung und keine Demokratie. Wahlen dienen nur noch zur Legitimierung dessen, wofür auch immer die Regierung sich entschieden hat.

Donald Trump wird der letzte amerikanische Präsident sein, der versucht hat, das Interesse des Volkes über das der herrschenden Eliten zu stellen. Von nun an werden alle Präsidentschaftskandidaten verstehen, dass ihr politischer Erfolg allein davon abhängt, die beste Marionette für das Establishment zu sein."


Wenn sie es schaffen, Trump aus dem Weißen Haus zu vertreiben, wird sich die westliche Öffentlichkeit binnen kurzer Zeit nur noch in Nuancen von der chinesischen unterscheiden; die Spitzel-Algorithmen sind installiert, die Reichweitenkürzungsstasi und die Accountlöschmannschaften stehen längst zur Verfolgung bereit:


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Your choice, citizens of the United States. Gottseidank wählen die autoaggressiven und gehirngewaschenen Deutschen nicht; dann wäre der Wahlsieg Bidens sicher.


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Das Diabolische besteht darin, dass diese Verschwörung nicht nur in den sprichwörtlichen Hinterzimmern, sondern zugleich vor aller Augen stattfindet (insoweit bedarf sie gar keiner flankierenden Theorien). Natürlich wählen die Amerikaner nicht Joe Biden. Der ist lediglich ein Pappkamerad. Sie wählen, wenn sie denn närrisch genug sein sollten, die Neue Weltordnung.


Sleepy Joe Biden


Stefan Niemann, der Leiter des ARD-Studios in Washington, hat nach eigenen Angaben gleich dreimal Unterlagen für die US-Präsidentschaftswahl zugeschickt bekommen. "Das von Trump beklagte Chaos bei Zustellung Briefwahlunterlagen gibt es", twitterte Niemann am Wochenende. "Ich darf hier nicht wählen. An meine Washingtoner Adresse kamen aber drei Wahlzettel: für vor fünf Jahren verzogene Vormieterin, in Puerto Rico lebende Vermieterin und deren verstorbenen Mann." Das meldet die Nachrichtenagentur dts, und da in Deutschland auch Nachrichtenagenturen der regierungskonformen Kommentarpflicht unterliegen, schließt die Meldung mit den Worten:
"Der US-Präsident strickt mit den zurückgehenden Umfragewerten schon im Vorfeld an der Legende, dass die Präsidentschaftswahl am 3. November manipuliert werden könnte."


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(Weiter hier.)

Mit welchem Ziel, darüber habe ich hier x-mal spekuliert; ich verweise allfällige Neuleser beispielsweise auf die Einträge hier – etwas scrollen – oder, zum "Great reset", hier.


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Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch auf der guten Seite:


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Corona-Panik? Ach was:


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Nochmals zur US-Wahl. Sollte Trump gewinnen, sind die Schuldigen längst ausgemacht.


Ein Skandal namens Wähler


Trotz seiner tiefenverlogenen Doppelzüngigkeit ist der Kommentar dieser Molluske wahrhaftiger, als es zunächst scheint. Galt bislang die Maxime, Demokratie ist gut, solange sie die gewünschten Mehrheitsverhältnisse hervorbringt, wird eine Wiederwahl Trumps mit Sicherheit dazu führen, dass die Lautsprecher des Zeitgeistes die Demokratie selber als überholt deklarieren und für abräumenswert erklären. Was insofern nur folgerichtig wäre, als der Demos – das Volk – das eigentliche Angriffsziel der globalistischen Eliten und ihrer Schranzen (Huren? Büttel? Junkies? Abhängigen Minderjähren? Eingeschüchterten? Geschmierten? Gelackmeierten?) ist.


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Aber das Leben geht weiter, und mit ihm das entsetzliche Leiden der – westlichen – Frauen.


Frauen und Covid

Auf Instagram rufen jetzt ein paar sogenannte weibliche Promis, eskortiert von anderen Wohlmeinerinnen (und ein paar Pudeln), die Mädels da draußen im Lande zum Klagechorsingen auf. Ein bisschen Druck aufzubauen, kann ja nicht schaden, vielleicht springt für jemanden ein Pöstchen heraus, ein Schulterklopfen und Lob in den sozialen Netzwerken mindestens. Das einzige, was diese Mädels anzubieten haben, sind Forderungen. Mit eigenen Ideen oder der Gründung eines eigenen Unternehmens werden sie nicht vorstellig, sie wollen schon ein gemachtes Nest beziehen; insofern sind sie so weiblich wie nur je ein von der Evolution geknetetes Wesen mit doppeltem X-Chromosom. Wenn Frauen es nicht schaffen, können nur die Männer schuld sein. Jedes einzelne "Ich will!"-Statement der mehr ambitionierten denn strebsamen Schwestern ist eine geistige Bankrotterklärung, weil automatisch das komplementäre "Aber ich kann nicht!" sichtbar wird. Das Peinlichkeitsempfinden schwindet derzeit offenbar schneller als der Eisschild des Nordpols. 


 
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Apropos:


Unknown


(Netzfund)


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Übrigens, nicht nur Beethoven, sondern auch


Black Führer


(Dito)


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Wenn wir schon mal bei den Netzfunden sind:


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Mein Favorit ist der mit dem geschenkten Gaul. Ihrer?


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In seiner wahrscheinlich auf Hadmut Danisch zurückgehenden Rubrik "Geliefert wie bestellt" meldet der Focus:


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"Eine Gruppe sticht heraus" ist nicht unsubtil.


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Neben 69 "Straftaten gegen das Leben" – vulgo (teils aber bloß versuchter) Mord und Totschlag – häuften unsere Goldstücke folgende der Vergebung bereits im Diesseits harrende Sünden auf ihre frommen Scheitel:


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Umgekehrt bzw. kreuzweise registrierte das BKA ca. 20.000 "Flüchtlinge" als Opfer einer Straftat, wobei Deutsche als Täter wohl keineswegs die Regel sind, diese verklemmten Eingeborenen sind viel zu homophob, um sich namentlich bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung auf ein auch zahlenmäßig faires Stechen mit den neu Hereingeschneiten einzulassen.

Da auch dem Focus wie dem BKA dieselben Einordnungs- und Kommentierungspflichten obliegen wie der oben zitierten Nachrichtenagentur, konnte die Gazette diese Zahlen nicht im sozusagen rechtenfreien Raum stehenlassen.


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Weiß der Geier, was diese Rechtsextremen gegen Flüchtlinge haben.


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Nicht vergessen: Wir haben Platz!


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Aber nur für wirklich Bedürftige!