Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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11. Oktober 2020


"Altkluge Kinder und unreife Greise sind in gewissen Weltzuständen genug da."
Hofmannsthal


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(Zeller Zeitung)


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Die Räumung des Hauses in der Liebigstraße 34, juxt Leserin ***, sei wohl "ein Stich in ein Lesbennest" gewesen?

Bei anderen wird die Assoziation Drecksloch vorstellig:


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Einer schreibenden Wiener Hausfrau und "spätfeministisch-romanfaselnden Neokitschieuse" (Eckhard Henscheid) indes rauschte eine originelle Erweiterung des Hygienebegriffs durch die bereits herbstlich-spärlich innenilluminierte Rübe: 


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Die "globalistische Krake", die "globalistischen Eliten", wer mag damit gemeint sein? Die Frage wird unsereinem öfter gestellt, und meistens warten die Frager lauernd auf den Namen Soros, um stracks mit dem Antisemitismusdreschflegel losfuchteln zu können. Wer Antisemit ist, bestimmen wir! Nun gehört der demophobe Milliardär, den die deutsche Wikipedia ihren Zaungästen in seiner Haupteigenschaft bzw. -tätigkeit als Philantrophen und erst dann als Investor andient, mit Gewissheit zu jener Elite, wie beispielsweise auch Obama, Clinton, Merkel, Guterres, Zuckerberg, Gates (es heißt, seit sich Billyboy bei youtube einkaufte, sei die Zahl der gelöschten Kanäle sprunghaft gestiegen; ich kann zumindest den zweiten Teil der Aussage bestätigen), die alle eines gemeinsam haben: Zuvörderst sind sie Philantrophen, erst dann Amerikaner, Weltimpfheiland, Weiser von Zion, drittes Geschlecht, Generalsekretär oder Gauner.

Keinesfalls fehlen darf in diesem Reigen ein alter Bekannter, der womöglich am idealtypischsten den seltenen und kostbaren Übermenschenschlag der Menschheitsknuddler verkörpert. 


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José Manuel Barroso, ehemals Ministerpräsident Portugals (PSD) und zehn Jahre lang Präsident der Europäischen Kommission. Davor war er Parteiführer der maoistischen PCTP-MRPP, danach wurde er Berater und "Präsident ohne Geschäftsbereich" bei Goldman Sachs. Und nun führt ihn die Menschheitsliebe wie ein Leitstrahl zur Vaccine-Lobby. Vom Maoisten zu Goldman Sachs! Der Mensch wächst mit seinen Idealen. Und sieht er nicht aus wie der zweieiige Zwilling des Fischerjockels, der eine ähnliche Karriere in XS hinlegte? Wer sich über die zugegeben bizarre Allianz aus globalem Kapital und internationalistischer Linker wundert, sollte sich solche Karrieren vor Augen führen; sie vereinen beide Ingredienzien in jeweils einer Person, und womöglich werden sie erst in der Vereinigung richtig scharf, ungefähr so wie Nitroglyzerin.


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Und jetzt die Sache am praktischen Beispiel, derzeit in aller und auch Merkels minniglichem Munde unter dem Kürzel "Great Reset" oder "Große Transformation":


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Der vorlaute Kindermund nennt's Öko-Diktatur, und man kann den Brüdern und Schwestern des Ordens vom beschädigten Klima nicht vorwerfen, dass sie diese Absicht noch zu verbergen suchen. Wenn Windräder der öffentlichen Sicherheit dienen, dann ist jeder Widerstand gegen die Heilsmühlen, sei es nun aus Gründen der Ästhetik, des Tier- bzw. Naturschutzes oder aus pathologischer Hypersensibilität gegen ein Fake-Leiden namens Infraschall eine Störung der öffentlichen Sicherheit und zieht Strafverfolgung nach sich. Das kann sich jeder weiße Suprematist bereits an seinen beiden Schwurfingern abzählen:


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Wo ein Windrad hinkommt, bestimmen wir! Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das Deutschland die höchsten Strompreise der Welt beschert hat, ist das größte Gaunerstück in der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik, ein landschaftsschänderisches Milliardengeschäft für Konzerne, Subventionskassierer und Lobbyisten (ein paar Krümel fallen auch für die Organisatoren von Veranstaltungen hüpfender Schulschwänzer ab). Pro Jahr werden allein 27 Milliarden Euro über die EEG-Umlage umverteilt, ungefähr die Hälfte davon stammt aus privaten Haushalten, das heißt letztlich, das Geld fließt aus der Tasche der Aldi-Kassiererin via Stromrechnung in die Aktiendepots von Grundbesitzern und Investorengruppen. Nach den Worten des einstigen Umwelt- und heutigen Wirtschaftsministers Peter Altmaier wird die Energiewende bis Ende der 2030er Jahre bis zu einer Billion Euro kosten.

Die deutsche Geschichte kennt kein vergleichbares über den Steuerzahler staatlich subventioniertes Umverteilungs- und Naturzerstörungsprogramm. Hier wird heimische Fauna und Flora, hier werden Substanz und Schönheit mit einer Rücksichtlosigkeit vernichtet, deren Anprangerung unter Strafe zu stellen im Grunde ein folgerichtiger nächster Schritt in den grünen Totalitarismus ist. Praktischerweise mit der Option, selber einzusteigen ins schmutziggrüne staatskapitalistische Geschäft:


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Übrigens: Wenn Sie diese Philantrophen spontan zu hassen beginnen, zügeln Sie sich. Zwar hat Steinmeier das Netzwerkdurchsetzungsverschärfungsgesetz (noch) nicht unterschrieben, aber früher oder später werden Hass & Hetze wenn nicht flächen- so doch netzabdeckend strafverfolgt und mindestens mit Geldbußen geahndet. Investieren Sie Ihre Kohle (sic!) lieber in Windstromanlagen!


PS: Man sollte allmählich dazu übergehen, den deutschen Atomausstieg aus der Perspektive der Ökostrom-Lobby und nicht aus irgendwelchen Umweltschutz-Erwägungen zu betrachten; dann versteht sich auch der Nicht-Wiedereinstieg.


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Kein Tag ohne Corona!


Urlaubsverbot

(Netzfund)


Ein anonymer – angeblicher oder tatsächlicher – "parlamentarischer Berater des deutschen Bundestags" ("des" ist falsch, "im" muss es heißen bzw. "Berater eines Abgeordneten") unterstellt als Sinn hinter den Corona-Maßnahmen den Umbau (die Transformation) der Gesellschaft, von dem ja inzwischen, wie gesagt, keineswegs (nur) Verschwörungstheoretiker reden.


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(Mehr hier)

Ist das plausibel?

Um diese Frage, wenn auch nur grob, zu beantworten, müssen wir die ebenfalls bereits erwähnte Allianz zwischen Globalkapital und globalistischer Linker zu Rate ziehen. Warum die Banken und Großkonzerne wie Google et al. die Globalisierung fördern, braucht nicht weiter erläutert werden. Warum die Linken es tun, ist ebenfalls klar und mit Schlagworten wie Diversity, Weltoffenheit, bunte Gesellschaft, one world in angemessener Schlichtheit beschrieben. Die einen werden materiell, die anderen vor allem ideologisch (und über umverteilte Steuern auch ein bisschen materiell) befriedigt. Ein gewissen Missverhältnis lässt sich bei den Einkünften und Gewinnen freilich nicht übersehen. Was bringt die Linken dazu, ausgerechnet bei einigen der reichsten Menschen der Welt auf ihre Enteignungsforderungen zu verzichten? Es ist deren Wohlverhalten gegenüber anderen linken Forderungen bzw. deren Sponsoring linker Projekte. Es liegt heute überhaupt kein Widerspruch mehr darin, Milliardär zu sein und eine linke Unternehmskultur durchzusetzen, den eigenen Laden zu diversifizieren, zu multikulturalisieren und durchzugendern, die Mitarbeiter zu einer "klimaneutralen" Lebensart zu animieren, sie bis aufs Klo und in den Mailverkehr zu kontrollieren, politisch korrekte Sprachregelungen durchzusetzen, im Namen der Belegschaft gegen "rechts" und die Nationalstaaten zu kämpfen etc. Parallel dazu finanzieren sie, wie gesagt, linke NGOs, geben Universitäten und Stiftungen Geld, die den Geboten des Zeitgeistes besonders eifrig dienen usw. Das sind die Brosamen, die den Linken hingeworfen werden, damit sie im quid pro quo die Verbuntung und Dehomogenisierung der Bevölkerungen vorantreiben, ohne wie ihre Vorfahren gleich die Banken verstaatlichen und den Kapitalismus abschaffen zu wollen. (In gewisser Weise sind die Banken ja schon verstaatlicht oder umgekehrt bzw. kreuzweise.)

Im Streben, alles beiseitezuräumen, was einer one world des freien Flusses von Waren, Kapital, Informationen und Menschen im Wege steht, treffen sich die beiden globalistischen Fraktionen. Die aktuellen Hebel heißen Klimarettung und Corona. Es steckt also durchaus Plausibilität in dem Gedanken, dass die Coronakrise benutzt wird, den Mittelstand, überhaupt die Mittelschicht auszudünnen. Das sind ja Widerstandsnester im Kleinen, gallische Dörfer gegen die Homogenisierung und Monotonisierung des Planeten, wie die Nationalstaaten und Völker im Mittelgroßen. Wie weit ein privatheitsauflösender, alle Individualität abschleifender Staatskapitalismus gehen kann, sehen wir in China. Freiheit, Mitbestimmung, Abwehrrechte gegen den Staat: Das sind Begriffe von gestern. Was bin ich traurig, dass ich diesen grauen Tod der Gesellschaft in generalüberwachter Buntheit nicht mehr erleben darf.


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Zum Vorigen. Leser *** verweist "auf eine politische Theorie, die das Phänomen einfach erklärt: Ulrich Hintzes Theoria Politica Generalis. Dort wird die Gesellschaft in drei Gruppen eingeteilt: die konstruktiven sog. 'Leistungsträger' (die Maßstäbe haben und die Realität anerkennen, also tendenziell rechts sind), dann die von destruktiven Linken aus den bekannten fadenscheinigen Gründen 'Gleichgemachten' und diejenigen, die darüber wachen, dass auch alle gleich sind: die 'Gleichheitswächter'. Damit nicht ein Lenin zu den Gleichheitswächtern gehört, bietet es sich für die Zuckerbergs dieser Welt an, seine Stelle einzunehmen."


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Noch zwei Bemerkungen zur Coronakrise.

Der Schriftsteller Thor Kunkel sagte, man möge sich einmal vorstellen, welches Bild wir von der Krankheit hätten, wenn es die online-Medien nicht gäbe, wir also ausschließlich mit den Informationen der konventionellen Medien versorgt würden.

Ob auch das Ärzteblatt zu diesen konventionellen Medien gehört, kann nicht final geklärt werden, denn dessen Berichterstattung scheint von den Covidiotenmedien beeinflusst zu sein:


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Wen das Virus nicht killt, den bringen wahrscheinlich die Masken um. Hier kommt keiner lebend raus!

(Weiter hier)


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"Sehr geehrter Herr Klonovsky, vor einigen Tagen wurde ich unfreiwillig Zeuge einer Berichterstattung der Tagesschau aus den USA. Dort sprach der mutige Demokratieabnehmer der Demokratieabgabe in die Kamera, dass Trumps Behauptung, 'Briefwahlen' seien unsicher, 'völlig unbelegt' sei.
 
Was mich an der Sache so aufregt, ist wahlweise die Dummheit oder Inkompetenz oder der böse Willen, der aus dieser Berichterstattung nicht spricht, sondern schreit. Es wird einfach der Begriff 'mail-in voting' mit 'Briefwahlen' übersetzt, um beim deutschen Zuschauer zu suggerieren, es handele sich um Briefwahlen, wie man sie aus Deutschland kennt.
 
Der Streitpunkt ist aber 'mail-in voting' versus 'absentee voting'. Es ist das 'absentee voting', das unseren Briefwahlen hier entspricht. In Ermangelung von Einwohnermeldeämtern muss man sich in den USA beim Wahlamt als Wähler registrieren, um einen Wahlschein für die Briefwahlen zu erhalten. Dafür braucht man einen Reisepass oder muss sich auf andere Weise amtlich identifizieren, um die Wahlunterlagen zu erhalten. Aber auch da kann es zu Pannen kommen, wenn man sich die Vorgänge um Al Gore gegen George W. Bush in Erinnerung ruft. Nun denn.
 
Beim 'mail-in voting' kauft man Adresslisten und schickt einfach Millionen von Blanko-Wahlzetteln an Hinz und Kunz, und zählt dann die Stimmen, die eingeschickt werden. Da nun auch in den USA die Wahlzettel selber anonym sind, schreit dieses Verfahren geradezu nach Wahlbetrug. Warum wollen die Demokraten unbedingt das 'mail-in voting'? Warum sagt Trump öffentlich, dass er mit dem bewährten 'absentee voting' kein Thema habe, dass er sich nur am 'mail-in voting' störe?
 
Es wäre die Aufgabe des 'Qualitätsfernsehens', solche Streitpunkte zu recherchieren und dem Zuschauer zu erklären. Dafür zahlen wir zwangsweise einen erklecklichen Beitrag, den ich lieber mit zwei Gläsern gutem Rotwein versaufen würde. Aber das kann man natürlich nicht tun, denn dann würde jeder normale Zuschauer sofort begreifen, dass Trumps Einwände objektiv völlig berechtigt, nachvollziehbar und vernünftig sind. Zumal es bei den ersten Gehversuchen auf lokaler und bundesstaatlicher Ebene mit diesem 'neuen Verfahren' bereits massive Unregelmäßigkeiten gegeben hat, die, wenn ich mich nicht verhört habe, bereits Gegenstand gerichtlicher Untersuchungen sind. Bei den Streitigkeiten um die Nachbesetzung des Verfassungsrichterpostens wird ebenso geflissentlich unterschlagen, dass es Obama gewesen ist, der per Gesetz die zuvor notwendige 60%-Mehrheit des Senats in eine einfache Mehrheit geändert hat, um seinen Wunschkandidaten durchsetzen zu können. 

Das verstehen die Linken nie: Dass sich die Regel auch gegen sie drehen kann, wenn die andere Seite gerade die Macht hat. Dann schreien sie Zeter und Mordio. Die Schamlosigkeit dieser Politbüro-Fernseh-Funktionäre (PFFs) ist einfach nur ekelerregend zu nennen."


Als PS korrigiert Leser ***: "Pres. Obama habe die 60%-Regel für die Bestätigung neuer Verfassungsrichter per Gesetz auf 50% festgelegt, um 'seinen Wunschkandidaten durchsetzen zu können': Das ist schon sehr grob daneben. Eine 60-zu-50 Anpassung fand 2013 zwar statt, aber es war nicht Obama, sondern der Senat, es brauchte kein Gesetz, nur eine marginale Änderung der Geschäftsordnung, und zudem senkten die Demokraten damals die Abstimmungshürde für Bundesrichter und niedrigere – Verfassungsrichter waren aber explizit ausgenommen. Für die einfache Majoritätsbestätigung in diesen Verfahren machte der Senat erst im April 2017, damals längst in republikanischer Hand, den Weg frei."