Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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3. Oktober 2020


Wer sich fragt, welcher Teil Deutschlands vor 30 Jahren eigentlich dem anderen beigetreten ist, sollte schauen, was die Bundeszentrale für politische Bildung zum Feiertag auf ihre Webseite lanciert:


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Der kurze Lehrgang in marxistischer Wirtschaftstheorie schließt mit einer Drohung, für die sich die Autorin Satz für Satz stimuliert hat:
 

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Von dem, was die Linken stattdessen anzubieten haben, also marxistischer Wirtschaftspraxis, kann man noch Reste in Caracas, Havanna, Pjöngjang besichtigen, aber leider schiebt keiner Frau oder Fräulein Nuss studienhalber dorthin ab.

Die Kommunisten waren nicht nur die größten Massenmörder und die übelsten Umweltzerstörer der bisherigen Geschichte, sondern auch die schlimmsten Verhässlicher des Planeten. 30 Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und dem Fall jener Mauer, hinter welcher der triste Bonzenstaat DDR seine Kolonialbevölkerung einsperren musste, auf dass sie nicht den Sirenengesängen des Privateigentums erliege, sind diese Roten wieder da und verbreiten ganz ungeniert ihre Enteignungspropaganda. Und die Bundeszentrale für politische Bildung, ein mit Steuermitteln, also abgepresstem Privateigentum finanzierter Laden, veröffentlicht das Zeug, statt es beispielsweise an den Eulenspiegel oder den Verfassungsschutz weiterzuleiten.    

Die Autorin dieser Einlassungen ist Abteilungsleiterin bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Geschäftsführerin des Dietz-Verlages, des (keineswegs nur ehemaligen) Parteiverlages der SED (die Linke ist ja rechtsidentisch mit der SED), der vor allem dadurch bekannt ist, dass dort die in Blau gebundenen gesammelten Ressentiments eines zuletzt durchaus alten weißen rauschebärtigen Rassisten, Sexisten, Kulturchauvinisten sowie erfolglosen Börsenspekulanten aus ursprünglich Trier erschienen sind. Ihr Studienfach weist sie als harte Wissenschaftlerin aus, ihr Werdegang als Haltungsmenschen, ihr Konterfei als Antisexistin. Die DDR 2.0 ist fast so attraktiv wie das Original. 


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In der alten Bundesrepublik hatten sie eine empirisch gestützte (Vor-)Ahnung, wie es läuft:


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Der normale SED-Funktionär hat kein Land der Welt mehr gehasst als die BRD. Den Hass zu bekämpfen ist bekanntlich eines der großen Ziele der aktuellen Bundesregierung, und in diesem Falle ist man sogar erstmals bereit, die Gründe für den Hass zu berücksichtigen und einige davon zu beseitigen.


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Trio banale

(Netzfund)


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Die Enteignungsträumer zur Linken haben zuletzt öffentlich darüber debattiert, ob man die Reichen erschießen oder in Arbeitslager stecken soll. Ein Gesinnungsgenosse in Übersee plädiert für Version eins ("Dead men don't bite", wie Israel Hands zu sagen pflegte, bis er den Satz zuletzt selber zu hören bekam):


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Der Witz an der Sache besteht darin, dass Dick Costolo ein online-Unternehmen gegründet hat, nach dessen Übernahme durch Google beim Internet-Monopolisten arbeitete und fünf Jahre lang CEO von Twitter war. Hier werden Allianzen sichtbar. Ein Miniatur-Mirabeau bietet den Jakobinern seine Dienste an.


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Ein Beispiel dieses Zusammenwirkens von internationalistischer Linker und globalem Kapital ist die Kampagne gegen Martin Sellner, der im Gegensatz zu den Erben Rosa Luxemburgs niemanden bedroht und niemandem etwas wegnehmen will:


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Sellners neuer Kanal ist hier. Wer sich nicht für eine politische Seite entscheiden kann, muss sich lediglich die jeweiligen Protagonisten anschauen; dann fällt die Entscheidung oft leichter.


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Gut deutsch ist, pro Generation einmal das Unmögliche zu versuchen.
                             

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"Honni soit qui mal y pense" notierte Leser ***, der mir diese Meldung zuschickte:


Ein Schelm derjpg


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Oder so:


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Womöglich werden die Menschen im Westen sich eines Tages diese Masken abreißen wie manche verantwortungslose Frauen im Iran ihre Schleier.


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Außer beim stern natürlich, wo freie Haltungsmenschen schreiben.


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In der vergangenen Plenarsitzung im Bundestag hat Alexander Gauland ein paar hetzerische Zahlen zur Letalität von Covid-19 im Vergleich mit anderen Todesursachen genannt und unter anderem gesagt:

"Im September sind – Stand 28. – an oder mit Covid 19 in Deutschland 162 Menschen gestorben. Das sind im Schnitt weniger als sechs pro Tag. Es sterben bei uns jeden Tag durchschnittlich sieben Menschen bei Verkehrsunfällen. Mir sind keine Maßnahmen der Regierung gegen den Straßenverkehr bekannt. An Krebs sterben übrigens jeden Tag 620 Menschen. Überlegen Sie doch einmal, was alles als krebserregend gilt und was man den Bürgern alles verbieten könnte!

Die Infektionszahlen, mit denen die Öffentlichkeit jeden Tag bombardiert wird, sind wenig aussagekräftig. Was der PCR-Test genau misst, ist umstritten. Die meisten Infizierten bemerken überhaupt nicht, dass sie sich angesteckt haben. Unserem Kollegen Norbert Kleinwächter geht es übrigens gut, er sagt, Corona sei seine bislang leichteste Grippe gewesen. Als die bayrische Regierung am 21. September eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen beschloss, befanden sich insgesamt 35 Patienten mit ernsthaften Symptomen in bayrischen Krankenhäusern. Wenn bei rasant steigenden Neuinfektionen die Zahl der Kranken und Toten denkbar niedrig bleibt, kann man nur folgern, dass die Gefahr durch eine Infektion wohl nicht besonders groß ist.

Ich will damit nicht sagen, dass das Virus ungefährlich ist und wir es ignorieren sollen, sondern dass in den Maßnahmen dagegen keine Verhältnismäßigkeit mehr zu erkennen ist. Aber Sie scheinen mit Ihren Verboten und Vorschriften auf den Geschmack gekommen zu sein."

Es ist jedes Mal ein Gaudium, dem Zwischengezeter von der vorwiegend linken Seite des Auditoriums zu lauschen. Augenscheinlich wollen sie dort Gómez Dávilas Feststellung sekundieren: "Geifer ist das Schmierfett demokratischer Gesellschaften." Das sind Momente, wo ich es wirklich bedauere, dass nicht ich am Rednerpult stehe, aber ich werde mich auch fürderhin bezähmen.

Die grüne Hochbegabte, die am penetrantesten dazwischenplärrt, ist übrigens diese propere Maid.



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Apropos Maskenpflicht.


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Germersheim liegt zwar in Rheinland-Pfalz, doch in Bayern hat man schon reagiert. Auf der Webseite der Stadt München erfährt der getreue Untertan Belehrung über Risiken und Nebenwirkungen bei der Erfüllung seiner Pflichten:

 
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Dabei haben wir diese Fässer noch nicht einmal aufgemacht:


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(Hier)


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Apropos Bayern. Viel wird auf diesen Seiten von Charaktermenschen und Haltungsnaturen gehandelt. Zwei ganz besondere Haltungselastiker stehen an der Spitze der CSU. Der eine wollte schon gar recht oft die Grenzen schließen und anno 2011, als die regulären arabisch-afrikanischen Belagerungstruppen noch gar nicht aufmarschiert waren, die deutschen Sozialsysteme "bis zur letzten Patrone" verteidigen. Der andere hat, seit sich Christian Lindner öffentlich selbstgeißelte, nachdem ein FDP-Mitglied ohne das Plazet der Bundeskanzlerin zum Ministerpräsidenten gewählt worden war, gegrübelt und sich das Hochleistungshirn zermartert, wie er etwas ähnlich Würdevolles und ihn im allgemeinen Ansehen noch über den Röttgen und den Laschet Hinauskatapultierendes hinbekommen könnte. Und siehe, "für einen Menschen nicht schlecht" (so der Android Bishop in "Aliens – die Rückkehr", nachdem Ripley das das irgendwie rechte Monster erledigt hat):


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Merke(l): Charakter ist ein Charakterdefekt.

Oder nochmals Don Nicolás:
"Der demokratische Politiker verkauft sich immer.
Den Reichen bar.
Den Armen auf Raten."

 

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Apropos Haltungsmenschen unnd Charakternaturen:


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"Mann - du Alles auf Erden,
fielen die Masken der Welt,
fielen die Helden, die Herden -:
weites trojanisches Feld -

immer Gewölke der Feuer,
immer die Flammen der Nacht
um dich, Tiefer und Treuer,
der das Letzte bewacht..."

(Benn)



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Wie systematisch


Leserin *** sandte mir diesen Ausriss aus ihrem regionalen Widerstandsblatt mit den Worten: "Es ist keine Frage, ob es eine politisch gewollte Entmachtung der Polizei gibt, sondern wie systematisch das Ganze ist."


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"Hitler was not a nationalist, Hitler tried to take over the world. People who tried take over the world are called globalists. The people who tried to stop the people from taking over the world are called nationalists."

Also begründete Evan Sayet in drei Sätzen, warum Hitler Sozialist war, aber kein Nationalist. Auch sonst sagt dieser Mann sehr Hörenswertes über die Gemeinsamkeiten aller aktuellen Totalitarismen.