Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

Artikelsuche

Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


...mehr

 

 

26. September 2020


Geben ist seliger denn Nehmen: alte Boxer-Maxime.


                                 ***


Wie es ausschaut, rollt die zweite Corona-Welle jetzt doch über Deutschland. Schon den Kleinsten werden Luftschutzmaßnahmen beigebracht.


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 16.57.14


Nachdem Regierung und demokratische Opposition die Zahl der an bzw. mit der "Spahnschen Grippe" (Stephan Paetow*) landesweit Verstorbenen am 21. September noch auf Null drücken konnten, mussten in den vergangenen vier Tagen 15 (gestern), 19 (vorgestern), 13 (etc.) und 10 (pp.) Covid-19-Opfer Charons Nachen besteigen (Quelle).

* (– ja, genau, der Entdecker von Frau Cheblis gottgefälligem G-Punkt!)



IMG 20200924 WA0000

 
Das sind deutlich mehr vom Virus Getötete, als der täglichen Streitkultur geopfert werden (etwa bei diesem Einzelfall mit letalen Stichverletzungen):


Streitkultur


Deshalb stehen die Werktätigen und Kulturschaffenden in Treue fest hinter der Führung sowie ihrem ersten und besten bzw. erstbesten Virologen, der schon vor elf Jahren recht bzw. alles im Griff hatte:


Bildschirmfoto 2020 09 25 um 08.08.26


Pardon, das war der falsche Einspieler, hier ist richtige:


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 12.28.08
Bildschirmfoto 2020 09 26 um 12.27.25
Bildschirmfoto 2020 09 26 um 12.28.42 

Dass wir heute deutlich weiter sind, zeigt nicht nur der Rückblick, etwa in diesen Arte-Beitrag, wo ein Wolfgang Wodarg noch für die SPD im Bundestag sitzen und seine Propganada verbreiten konnte, sondern auch die Tatsache, dass längst Standleitungen zwischen ehrenamtlichen Engeln und gewählten Erlösern errichtet wurden:


Billich


(Quelle)



                                 ***


Eine gute Bekannte absolviert zur Zeit eine Umschulung oder Zusatzqualifikation zur ***. Der arbeitsamtfinanzierte Kurs ist mit einer überschaubaren Zahl von Frauen belegt. Alle kommen aus den sogenannten Geisteswissenschaften, haben dort Job und Perspektive verloren und suchen nun nach einem Neuanfang. Die Mehrheit ist nichtdeutsch und stammt aus vier Kontinenten. Alle Kursteilnehmerinnen haben Kinder – mit Ausnahme der Deutschen.


                                 ***


Wo liegt der Fehler?


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 15.40.53

Bildschirmfoto 2020 09 26 um 15.41.32

Das Grundgesetz garantiert Glaubensfreiheit, keine Religionsfreiheit. Jeder kann ungestört glauben und anbeten, was er mag, allerdings darf er damit andere nicht stören. Die ungestörte Religionsausübung ist im quid pro quo die nicht störende.

Aber wie bei jeder Konzession wird es auch bei dieser kein Zurück mehr geben.


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 16.16.56


(Wer dem Wichtel zuhören will, bitte.)


                                 ***


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 13.45.03



                                 ***


Man wollte ihm einen silbernen Bären aufbinden.


                                 ***



Zeller, ich bin gespannt, ob Ihnen dazu etwas einfällt:


Bildschirmfoto 2020 09 22 um 19.07.04



"Ohne dem großartigen Kollegen Zeller vorzugreifen", sendet Archi Bechlenberg seine "Vorstellung von AKKs Weltraumoperationszentrum zwecks Abwehr von Gefahren aus dem All":


kk all


Welcher extraterrestrischen Bedrohung es zu wehren gilt, hat ja ein allseits geschätztes Agitprop-Magazin bereits eindrücklich dargestellt:


Trumperoid


                                 ***


Darunter machen sie es nicht, weder die einen, noch die anderen:


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 14.16.16



He who must not be named hat, apropos "Hölle", immerhin weder einen Krieg begonnen, noch ein Land mit Boykotten ausgehungert:


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 14.24.17
Bildschirmfoto 2020 09 26 um 14.24.51


Frau Albright war von 1997 bis 2001 unter Bill Clinton amerikanische Außenministerin. Hier beteuert die Infernophobikerin, dass der Weg zum Friede mitunter nur über einen Kinderleichenberg führt. Womöglich nimmt sie dem schlimmen Donald übel, dass er es ein bisschen anders sieht.



                                 ***


Männer haben die europäische Zivilisation geschaffen. Männer haben sie zerstört. Momentan sind Frauen dabei, sie zu beerdigen.


                                 ***


Es ist ja nur wenig, was unsereinen von Frau Merkel unterscheidet, aber eines denn doch: Sie hat gute Erinnerungen an die DDR.


                                 ***


Zum Eintrag über den Neid als Maske des (Anti-)Rassismus (Acta vom 23. September) fragt Leser ***:

"Widerspricht es nicht der angeblichen weißen Überlegenheit, wenn Indianer dem technologischen Superstaat Kalifornien Ratschläge zur Brandvermeidung geben müssen? Und auch sonst scheint mir der weiße Teil der Menschheit mit seiner angeblichen Überlegenheit nicht recht glücklich geworden zu sein, wie man u.a. an den Opioid-Toten in den USA ablesen kann. Offensichtlich hält ein bedeutender Teil der amerikanischen Mittelschicht seine überlegene Existenz ohne Schmerz- und Betäubungsmittel nicht mehr aus. Aber man muss jetzt auch nicht nach Amerika abschweifen. Wenn ich durch eine gewöhnliche deutsche Innenstadt gehe und die Zustände da ansehe, fällt mir immer der Zivilisationskritiker Mumford ein, der diesen fortgesetzten urbanen Verfall als 'Pathopolis' bezeichnet hat."



Das mag ja stimmen, geehrter Herr ***, allerdings stand bei mir gar keine Verbindung von Glück und Neid in Rede, sondern von Intelligenz, Macht, wirtschaftlichem Erfolg, kultureller Prägekraft usf. und dem Neid der anderen darauf. Vielleicht ist ein gewisses Nicht-Glück einfach der Preis, den derjenige zahlen muss, der nach oben will. Der urbane Verfall, auf den Sie völlig zu recht anspielen, bezeugt allerdings genau das Gegenteil einer überlegenen Existenz, und dasselbe gilt für den Drogenkonsum als temporäre Elendsflucht (es gibt bekanntlich noch einen anderen, genießerischen, berauschenden, das Lebensgefühl steigernden). Speziell in den USA ante Trump war der sogenannte white trash ja beängstigend angewachsen. Auch der Anblick vieler deutscher Innenstädte ist in den vergangenen zwanzig Jahren immer unerfreulicher geworden. Auf verkommene Deutsche bzw. Weiße blicken viele Einwanderer, denen die hierzulande jedermann andressierte soziale Sentimentalität gegenüber armen Fremdethnischen bzw. Fremdkulturellen abgeht, wahlweise mit Ekel oder mit Verachtung. Unsere Rassismus-Detektoren richten ihre Aufmerksamkeit zwar gern auf die Unterschichten, weil deren Frust die knackigsten diskreditierbaren Manifestationen hervorbringt, aber als Neidauslöser eignet sich dieses Milieu wahrlich nicht. Aus linker oder identitätspolitischer Sicht haben die Heruntergekommenen unter den Weißen schon erhalten, was ihre konstruierte Rasse insgesamt verdient, aber solange noch überall in den westlichen Ländern die meisten Wohlhabenden, Klugen und Mächtigen weiß sind, wird der Neid auf sie nicht abflauen. 

Beiseite gesprochen: Dass die Weißen sich auch beim Schultern der Steuerlast dauernd vordrängeln, hat meines Wissens bislang noch niemand moniert. 

Aber wie verhält es sich mit dem Glück bzw. Nicht-Glück und der westlichen Art zu leben? Seit Jahrzehnten fördern weltweite Umfragen verlässlich zutage, dass zwischen der persönlichen Daseinszufriedenheit bzw. dem Glücksempfinden und dem materiellen Wohlstand keineswegs eine direkte Verbindung bestehe, gerade die Bewohner der wohlhabenden Länder seien offenbar außerstande, ihr Leben zu genießen, einerseits weil sie unter dem Stress der Wohlstandsmehrung stünden, andererseits von Verlustängsten geplagt würden, ständig mit Problemen beschäftigt seien etc. Da sind wir schon fast bei Heideggers "Man" und der Seinsvergessenheit.

Ich halte die Suche nach dem geheimnisvollen Glück für sinnlos. Des Menschen Los ist per se kein glückliches. Glück ist eine Mischung aus Illusion und sich-Abfinden.

Das Krächzen der Raben
Ist auch ein Stück.
Dumm sein und Arbeit haben,
Das ist das Glück.
(Benn)

Aber man soll sich auch nicht in die Tasche lügen und das "einfache", "gesunde", "natürliche", "unverdorbene" Leben romantisch verklären. Das einfache Leben ist meistens sehr kompliziert. Besitz macht mit Sicherheit glücklicher als Armut (ein paar buddhistische Mönche ausgenommen). Zwei in identischem Maße unglückliche bzw. sich unglücklich wähnende Menschen werden, nachdem der eine ein Fünf-Sterne-Hotel am Meer, der andere eine ranzige Pension an einer Ausfallstraße bezogen hat, nicht mehr gleich unglücklich sein. Und was den westlichen Alkohol- und Drogenkonsum angeht, den vor allem fromme Menschen als sündhaft und dekadent ablehnen, so bin ich mir zum einen nicht sicher, ob ein gottgefälliges Leben wirklich so glücklich macht (der Zweifel ist hier am Falle arabischer Muslime dargestellt, etwas scrollen), und neige zweitens ohnehin zu der Ansicht, dass gerade gewisse Drogen, sofern sie schmecken und gesellig genossen werden, mehr von jenem merkwürdigen Glück zu spenden vermögen als eine allzu große Nüchternheit.


                                 ***


Rudolph "Rudy" Giuliani, von 1994 bis 2001 Bürgermeister von New York, der Mann, der unter dem Gejammer der Linkspresse mit dem Märchen aufräumte, dass Kriminalität eben zu Big Apple gehöre wie Freiheitsstatue, Brooklin Bridge und Chrysler Buidling, schreibt:


Bildschirmfoto 2020 09 26 um 15.53.57


"Its agenda is plain for all to see: cop-killing.

With another two police officers shot at the Black Lives Matter riot in Louisville on Wednesday, it’s time to lift the veil on the whole movement: It’s a haven for unrepentant cop-killers.

These aren’t isolated incidents. It has been fewer than two weeks since supposedly “peaceful” BLM radicals chanted, 'We hope they die,' while blocking the entrance to a hospital where two Los Angeles County sheriff’s deputies were undergoing life-saving surgery. An assailant had walked up to their patrol vehicle and opened fire from point-blank range without provocation.

Those chilling words echo the rhetoric we hear from BLM founders and members, who make clear that a prime objective of BLM is to 'Kill Cops.' Up until now, this has been kept well enough under wraps to ­deceive major corporations, professional sports leagues and countless well-meaning Americans.

Joe Biden has made propagating this movement’s lies a centerpiece of his presidential campaign, waiting months before condemning the wanton violense pertetrated by BLM Staff members on the Biden campaign contributed money to secure the release of rioters charged with crimes. Meanwhile, progressive Democratic prosecutors refused to even charge some of the worst rioters. (...)

From the start, both the organization and the movement — BLM writ large — have been about hatred and violence that extends beyond police and includes all white people, all blacks who are conservative and the United States of America."

(Weiter hier.)


                                 ***



Leser *** fragt, ob ich Louis Armstrong kenne (klar, mein Vater war ganz hingerissen von ihm) – "Sie mögen ja Jazz nicht" ("mögen" ist das falsche Wort, es ist etwas beinahe Physiologisches, eine Art Allergie, die beim ersten Ton oder, noch schlimmer, Klavierakkord gewaltig einsetzt). Aber es geht in seinem Schreiben nicht um Musik, sondern um Rassendiskriminierung: 


"Armstrong wuchs in New Orleans als bettelarmer, meist barfüssiger Sohn einer Prostituierten (einen Vater im eigentlichen Sinne hatte er nicht) heran; für seinen Lebensunterhalt und den seiner Mutter sorgte zeitweise das Durchforsten von Mülltonnen nach Nahrungsmitteln. Er wurde – weitgehend aus eigener Kraft, denn eine wirkliche formale Ausbildung konnte er sich nicht leisten – zum bewunderten Trompeter. 

Er kam von so weit unten, tiefer geht es nicht. Im Jahr 1969, nicht lange vor seinem Tod, war er vielfacher Millionär. Armstrong hatte sich vehement mit öffentlichem Druck für das Ende der Segregation im öffentlichen Schulwesen der USA eingesetzt. In diesem Jahr schrieb er einen Brief, in dem er auf Rassen in den USA einging (stossen Sie sich bitte nicht an seinem Englisch, er hatte kaum Schulbildung und schrieb, wie er sprach): 

"We [blacks] were lazy and still are. We never did try to get together, and to show the younger Negroes such as myself to try and even to show that he [sic] has ambitions, and with just a little encouragement - I could have really done something worthwhile. But instead we did nothing but let the young up starts know that they were young and simple... 

Many [black] kids suffered with hunger because their fathers could have done some honest work for a change... They'd rather lazy around and gamble... The Negroes always wanted pity. They did that in place of going to work, instead of gambling, shooting, and cutting up one another so much... The Negroes always hated the Jewish people [who were successful]... They [the negroes] hold too much malice-jealousy deep down in their heart for the few Negroes who tries [sic]... Believe it – the white folks did everything that's decent for me. I wish that I can [could] boast these same words for 'niggers'." 

(L. Armstrong, Louis Armstrong in His Own Words. Oxford Univ. Pr. 1999, Letter 31 March 1969). 

Also: Es werden nicht nur Weisse beneidet – auch Schwarze, die 'es geschafft' haben. 

Es wird keinen Rassenkrieg in den USA geben, unter anderem deswegen, weil es vielen Schwarzen dort gut geht; viele sind wohlhabend. Und es ist kaum denkbar, dass ein geringer Anteil an der Bevölkerung (rund 15% insgesamt sind schwarz, davon vielleicht allerhöchstens ein Drittel als wirklich arm zu bezeichnen), zusammen mit ein paar weissen Spinnern aus den Asozialwissenschaften, eine erfolgreiche Revolution oder einen wirklichen Bürgerkrieg anzetteln können. Dafür gibt es auch unter den Schwarzen zu viele, die zu viel zu verlieren hätten."


                                ***


Worst Enemy of the Negro


Das Zitat konnte ich so nicht verifizieren; hier gibt es eine Langfassung.