Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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Nachtrag zur Maskendiskussion


"Sehr geehrter Herr Klonovsky, ich vermute, die vielen Leserzuschriften zum Thema 'Corona' werden für Sie recht ermüdend sein. Umso höher rechne ich Ihnen an, daß Sie regelmäßig solche Zuschriften auch veröffentlichen.

Am 24. August zitierten Sie einen Leser, der auf eine im 'Deutschen Ärzteblatt' veröffentlichte Studie verweist und schreibt: 'In dieser Studie wurde festgestellt, dass die 'einfache' chriurgische Maske auch einen sehr guten Eigenschutz hat. Unstrittig war vorher schon, dass diese Maske die anderen vor Keimen des Maskenträgers schützt. Beides wird nun ständig in Frage gestellt. Wieso, war bisher das medizinische Personal zu dumm, die Sinnlosigkeit solcher Masken zu erkennen? Wer der schlauen Maskenverweigerer möchte sich von einem Chirurgen ohne Maske operieren lassen?'

Da liest also jemand das 'Deutsche Ärzteblatt', empört sich über die 'Maskendiskussion' und zeigt im selben Moment, daß er noch nicht einmal den Unterschied zwischen Viren und Bakterien verstanden hat, die er einfach mal unter 'Keime' zusammenfasst. Ich verbinde diese Anmerkung mit der Hoffnung, daß diese keiner weiteren Erläuterung bedarf.

Bitte erlauben Sie mir eine weitere kleine Anmerkung zum Thema 'Maskendiskussion' allgemein. Diese Diskussion ist in der Tat höchst entbehrlich, jedenfalls in der Weise, wie sie geführt wird. Denn nehmen wir einmal an, wir hätten es tatsächlich mit einer lebensgefährlichen Pandemie zu tun, die auch jeder Bürger in seinem Umfeld wahrnehmen kann (direkt oder indirekt), also vollbelegte Kliniken, Bestattungsunternehmen unter Akkordarbeit, direkt Betroffene in Familie oder Umfeld (usw.usf.) – Glauben Sie im Ernst, irgendjemand würde noch über die Sinnhaftigkeit einer solchen Maske gegen Viren diskutieren, oder auch nur diskutieren wollen? Da würde sich doch jeder, selbst bei Zweifeln, eine solche Maske freiwillig ins Gesicht zerren, und sei es in der vagen Hoffnung, diese möge die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auch nur ein ganz klein wenig mindern.

Es ist eben genau die Abwesenheit solcher direkter Zeichen für eine Pandemie, die zunehmend Unmut erzeugt und sich dann in 'Maskendiskussionen' zu kanalisieren versucht.

Ängste in der Bevölkerung werden in geradezu hysterischer Weise durch Politik und Medien geschürt, was die immer noch hohe Zahl an 'Maskenbefürwortern' erklärt. Ängste aber können Bildung und Wissen nicht dauerhaft ersetzen. In der Tat geht es hier um ganz andere Dinge (und Absichten), die unser aller Aufmerksamkeit bedürfen.
Dr. ***
Facharzt für Neurochirurgie"


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"Für die Statistiken zur Hospitalisierung und Tod bei Corona ist die Zeitverzögerung essentiell", ergänzt Leser ***. "Das RKI rechnet mit etwa vier Tagen von Symptombeginn bis zur Einweisung ins Krankenhaus bei schweren Fällen, in China geht man von einer Verzögerung von rund einer Woche aus. Der Tod tritt bei sehr schweren Fällen durchschnittlich nach 18 Tagen ein. Es müsste sich eigentlich in den Hospitalisierungs- und Todesraten dann ein recht deutlicher Anstieg zeigen, da der Tiefpunkt der Neuinfektionen in Deutschland Mitte Juli stattfand; seitdem steigen die Infektionszahlen."