Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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10. August 2020


Die identitätspolitische Linke begeht Verrat an der klassischen Linken. Die klassische Linke hatte Hochachtung vor den Leistungen der europäischen Nationalkulturen und dem bürgerlichen Bildungskanon. Die klassische Linke hätte niemals mit Globalkapitalisten und Börsenmilliardären gemeinsame Sache gegen Völker gemacht.


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Ich würde ihn schon sehr vermissen:


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"Unser Museum – Kampfplatz für den Frieden!"
Also ulkte der offenbar DDR-erfahrene Leser, der mir dieses wunderbare Exempel einer "demokratischen Werten" verpflichteten Herden- und Knechtsgesinnung zusandte.


Weltoffenheiten


"Weltoffen" ist nach dem semantischen und spirituellen Wandel von 2015 ff. inzwischen ein Scherzwort für "sturmreif". Mit Friedrich Wilhelms des Dritten ARTIVM LIBERALIVM ist spätestens seither natürlich Sense. Wer erfahren will, wie heute jemand zugleich für "Weltoffenheit" und gegen Antisemitismus sein kann, guugle einfach unter "kognitive Dissonanz". Ach so, eins noch: "Demokratische Werte" gibt es nicht, Demokratie ist nur eine Form der politischen Mehrheitenbeschaffung, sie hat keinerlei konkreten Inhalt und also auch keine "Werte" (was übrigens das Beste ist, das man über sie sagen kann). "Rassismus" kann in einer Demokratie völlig normal sein; es muss nur eine Rasse jenen zahlenmäßig überlegenen Demos stellen, der über den Kratos verfügt. Südafrika beispielsweise scheint sich auf einem guten demokratischen Weg zu befinden.


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Ich muss heute eine dringende Leseempfehlung aussprechen. In der soeben erschienneen Ausgabe von Tichys Einblick gibt es ein Interview mit dem Historiker Egon Flaig zum womöglich wichtigsten politischen Thema unserer Zeit, der linksextremen Kulturrevolution unter der Parole des "Antikolonialismus". (Wenn ich sage, wichtigstes Thema unserer Zeit, gilt das nicht für Russen, Chinesen, Inder, die anderen Ostasiaten und die meisten Südamerikaner.) Der Rostocker Emeritus ruft geschichtliche Tatsachen in Erinnerung, die heute, in Zeiten von antikolonialistischer "Fake History" und eines bestürzenden historischen Unwissens, ja Nichtwissenwollens bei nahezu sämtlichen politischen Akteuren, praktisch auswendig gelernt und der verhetzten Öffentlichkeit als empirisches Mantra bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorgetragen werden sollten. Nämlich dass:

– die Sklaverei seit 5000 oder mehr Jahren existiert und ausnahmslos jede Hochkultur sie praktizierte;
– die Versklavung der Schwarzafrikaner, die oft mit der Auslöschung ganzer Ethnien verbunden war ("Versklavungskriege sind tendeziell Genozide"), an Ort und Stelle zunächst von kriegerischen schwarzen Sklavenjägerethnien betrieben wurde;
– danach vor allem muslimische Sklavenhändler die "lebende Ware" abnahmen und übers Meer verschifften;
– erst dann die weißen Sklavenhalter in Erscheinung traten (und nur die Portugiesen kurzzeitig versuchten, selber Sklaven zu erbeuten);
– folglich eine Entschädigungszahlung an die Nachfahren der Versklavten insbesondere von den Nachkommen der wichtigsten Versklaver erstattet werden müsste ("Demnach müssten vor allem Ethnien in Mali, im Tschad, im Sudan, aber auch in Ghana, Nordnigeria und Benin unvorstellbare Summen an die Nachfahren ihrer Opfer zahlen");
– zugleich und nochmals folglich undifferenzierte Entschädigungszahlungen zu großen Teilen den Nachkommen von Versklavern zugute kämen;
– solche Forderungen an muslimische Länder merkwürdigerweise nie gestellt werden, obwohl die islamische Welt das größte und langlebigste sklavistische System der Erde war;
– die Emirate von Tripolis, Tunis und Algier bis weit ins 19. Jahrhundert Schiffe ausschickten, um christliche Sklaven zu erbeuten, sowohl zur See wie an den südeuropäischen Küsten;
– die USA bis zu einem Fünftel ihres Bundeshaushaltes als Tribut an die Barbaresken zahlten, um ihre Handelsschiffe zu schützen, bis Thomas Jefferson die Sache zu bunt (sic!) wurde;
– der Kolonialismus der Europäer seinen Anfang mit der Bekämpfung der Versklavungspiraterie nahm;
– der Westen zwar selbstredend seinen Teil der Schuld trägt, aber eben auch nur im Westen eine Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei entstand;
– der Westen mithin verantwortlich dafür ist, dass die heute noch existierenden Formen von Sklaverei als Verbrechen gelten, obwohl sich die linke Öffentlichkeit herzlich wenig für diese vor allem in Südostasien und im Vorderen Orient gehaltenen Sklaven interessiert, weil sie nicht dazu taugen, den Westen anzuklagen;
– die heutigen Afroamerikaner seit 1865 Nachfahren von freien Menschen sind.

Um die Lage zusammenzufassen: Während diejenigen Völker, die die Sklaverei zwar auch praktiziert, aber schließlich abgeschafft und die Idee ihrer Unrechtmäßigkeit überhaupt erst hervorgebracht haben, Generationen später an die Nachkommen sowohl von schwarzen Sklaven als auch von schwarzen Versklavern Entschädigung zahlen sollen, spielen weder das muslimische Sklaverei-Imperium noch die geschätzten 40 Millionen Menschen, die bis heute unter sklavenähnlichen Bedingungen leben, in der öffentlichen Wahrnehmung eine Rolle.

Kaufen, lesen, verbreiten!



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Reichshauptslum? Reichshauptdrecksloch!


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Nachdem ich mir den gesamten Juli hindurch, meinen Lieblingsmonat, vor allem abends den Allerwertesten abgefroren habe und langärmlig aufs Rad steigen musste, kommt nach den ersten normal heißen Tagen dieser politikkaspernde Kinderbuchautor daher und katastrophelt seine Agenda herunter:


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Nicht Hitze im Hochsommer ist das neue Normal, sondern solches Geplärr darüber. Wie geil sie noch nach dem letzten Sonnenstrahl greifen, nachdem ihr Rekordhitze- und Weltgesamtanbrennungskatastrophensommer partout nicht vorstellig wurde.

Zur Kommentierung mögen diese beiden Meldungen genügen:


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(Quelle)


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(Quelle)