Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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7. August 2020


Zu den Merkwürdigkeiten dieses Landes gehört, dass es keine Witze über Merkel gibt, auch keine über Maas, von der Leyen, Altmaier e tutti quanti. In der Zone kursierten Witze über jeden hohen Funktionär. Es gibt seltsamerweise auch keine Quotenfrauenwitze, obwohl die doch weit begründeter wären als etwa Blondinenwitze – mit einer Blondine kann man ja oft etwas anfangen. Ich freue mich, heute am Eckladentresen trotzdem einen guten Witz weitererzählen zu können, einen verdammt guten Witz, auch nach realsozialistischen Maßstäben, an welche uns mählich (wieder) zu gewöhnen wir ja gehalten sind.

Ein Chineser und ein Ami unterhalten sich über Meinungsfreiheit. Der Ami sagt: "Bei uns kannst du öffentlich den Präsidenten kritisieren, ohne irgendwelche Nachteile befürchten zu müssen. Könnt ihr das auch?
Versetzt der Chineser: "Bei uns kannst du öffentlich erklären, dass du den Präsidenten magst. Könnt ihr das auch?"

(Gefunden hier.)


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Zum Vorigen:


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(Netzfund)


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Irgendwann wird sich in China die Redewendung einbürgern: Das interessiert mich ungefähr so sehr, als wenn in Deutschland ein Erstochener umfällt.


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Sieht ganz so aus, als finde immerhin eine Verschwörung gegen Verschwörungstheorien statt:


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Verschwörungstheorien sind das eine, ihre Bestätigung ist das andere.


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Die "Zeitung für Deutschland" beehrt sich, mitzuteilen:


FAZkes


Die Frage aller momentanen Fragen lautet freilich: Wie viele waren's? Auf youtube gibt es ein Video, das den gesamten Demonstrationszug dokumentiert. Ein "ranghoher Berliner Polizist" wird hier von einem ehemaligen Polizisten zitiert:

"Unmittelbar nach dem Aufzug sperrte die Polizei die großen und weiteren Zugangsstraßen zum Veranstaltungsort ab, doch 'die Menschenmassen nahmen kein Ende, sodass diese auf den Berliner Tiergarten auswichen, der nahezu von den Demonstrationsteilnehmern gefüllt wurde', so der Polizist weiter. Die Ausmaße der Parkanlage erstrecken sich auf 210 Hektar (2,1 Quadratkilometer). Zudem nahm er ein stetiges Kommen und Gehen wahr, Demonstrationsgruppen, die eine Essenszeit oder ein Getränk in naheliegenden Lokalen zu sich nahmen oder auch das Tagesevent nutzten, um bei dieser Gelegenheit ein Foto vor Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor und dem Reichstag zu knipsen. 'Im gesamten Zentrumsbereich von Berlin traf man auf bestens gelaunte Demonstrantengruppen', so der Polizist. Der mit Großlagen und Führungsaufgaben vertraute Beamte schätzt die Gesamtzahl der Demonstranten auf 250 000–400 000 Bürger ein – 'mindestens', wie er seine Zahl kommentierte."


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Einer geht noch:

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