Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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1. August 2020


Der Antirassismus ist – einzelne Idealisten ausgenommen – keineswegs ein Hilfsangebot für Diskriminierte, sondern die aktuelle Maske des Marxismus, eine totalitäre Ideologie, mit der die Linken nach der Macht greifen.

Der Rassist will sein Gegenüber erniedrigen und beherrschen. Der Rassismus-Untersteller auch.



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Über hundert Prozent Zustimmung hatte noch nicht mal Erich der Einzige. Schulzens Martin machte immerhin die Hundert voll.


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Oder mussten sie die Zahlen nur ganz schnell frisieren...?



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In den vergangenen Tagen tauchte hier wiederholt der Name Günter Maschke auf, was seinen guten Grund hat; ich habe den letzten deutschen Dissidenten vergangene Woche zweimal besucht – wir kennen uns schon länger – und nebenher ein so anlassloses wie ausführliches Interview mit ihm geführt – aber was heißt anlasslos, wer reißt nicht gern das Fenster auf, wenn die Luft im Raum immer stickiger wird? –, das in der nächsten Ausgabe eines nicht besonders staatsfrommen Magazins erscheinen wird (das bezieht sich nicht auf den Staat BRD, sondern auf jeden), was bereits an sich amüsant ist, denn Maschke versteht sich ja ohne Wenn und Aber als Etatist. Ich werde beim Erscheinen einen Hinweis setzen.

Selbstverständlich waren Teile des Gesprächs unveröffentlichbar, sogar in Samisdat-Publikationen. Andere Passagen sind herausgefallen, weil sie Abschweifungen bildeten. Eine interessante These, die Maschke vortrug, lautete, dass auch nahezu jeder Autor, der kein Romancier oder Dichter wird, zuerst lyrische oder belletristische Versuche anstelle und erst dann, praktisch als Ausweichmanöver, in die sogenannten Geisteswissenschaften, Philosophie, Soziologe, ins Essayistische etc. wechsle; es gebe ja in diesen Gebieten viele großartige Schreiber. Aber am Anfang stünde der literarische Versuch.

Die frühe Lyrik des Habermas soll ganz vortrefflich sein, spottete ich. Aber vielleicht ist sie es ja wirklich.
(Gewiss, von hundert Leuten, die heute schreiben, geht einer als Autor durch, und nur um diesen Kreis geht es. Schwer vorstellbar, dass etwa diese ganzen Nullen mit ihren Büchern "gegen rechts" oder die Verzapfer von Ratgeberschwarten im zarten Alter Verse gemacht haben.)


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An anderer Stelle sagte er: "Wissen Sie, es gibt Tage – das geht Ihnen wahrscheinlich genauso –, da stehe ich vor dem Spiegel und sage: Maschke, du bist das letzte Arschloch, der letzte Dummkopf, die letzte Pfeife, ein Feigling, ein Wirrkopf, was hast du angefangen mit deinem Leben, du bist eine Nullnummer sondergleichen! Zweiter Akt: Ich vergleiche mich mit anderen. Schon steigt meine Laune. Kennen sie das?"


Klar kenne ich das.


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Übrigens habe ich beim 68er Veteran und Kuba-Exilanten Maschke ein neues Wort gelernt: Petrolero. So nannte oder nennt man unter den Castro-Leuten einen Weißen, der gern mit schwarzen Frauen schläft. Mit vielen schwarzen Frauen.


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"Was kennzeichnet eine Bananenrepublik? Dass Leute, die mit einigem Recht als Revolutionäre galten, Minister werden, ohne dass eine Revolution stattfand."
Nochmals Maschke.


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Thilo Sarrazin ist von der SPD ausgeschlossen worden, vor allem, weil er die Religion des Friedens nicht als solche anerkennt.


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Sarrazin sollte es als eine Art Ritterschlag betrachten. Die Rest-Sozis würden heute schließlich jeden rausschmeißen, der in der Geschichte ihrer Partei irgendeine herausragende Rolle spielte und Schneid zeigte: Bebel, Ebert, Noske, Otto Wels, Schumacher, Brandt, Schmidt, jeden. Nur Otto Grotewohl hätte von den alten Schlachtrössern noch gute Chancen, geduldet zu werden, allein schon weil er exzellente Erfahrungen besaß, wie man sich widerstandslos übernehmen lässt.


Oder so gesagt:


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Die Bundeszentrale für politische Bildung teilt mit:


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Täglich wächst das willkommenskulturelle Bestiarium. Wahrscheinlich erwartet man in höheren Rängen, dass die Menschen, die schon länger hier leben, sich an diesen konstanten Hintergrundterror einfach gewöhnen, stets hoffend, dass man selber und die eigene Brut verschont bleibt.


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Es kam "zu einer Rangelei mit einer Schwangeren" – wer kennte das nicht?


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Und beim überwiegenden Teil der anderen Hälfte hat es schon mit der Einbürgerung geklappt, jede Wette darauf.



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Die Meldung im Spiegel über den afghanischen Kindervergewaltiger sah übrigens so aus (und mehr gab man an der Relotiusspitze auch nicht preis über den Täter):


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Man kennt das edle Argument: Die Nationalität spielt keine Rolle! (Deswegen sage ich auch immer: Einbürgern! Einbürgern! Einbürgern! Dann ist Schluss mit rechter Hetze über Ausländerkriminalität!)

Es war aber ein Afghane und allen Ernstes immer noch sogenannter "Flüchtling", der diesen beiden Mädchen – in seiner Welt nur eine Art Haustiere – das Leben versaut hat. Das Problem bei der Straftat eines Ausländers ist die politische Verantwortung dafür, statuierte Hans-Georg Maaßen. Nämlich wenn der ausländische Kriminelle sich hier nicht aufhalten dürfte – wer ist dafür verantwortlich? Und wer ist dann auch für die Tat verantwortlich? Ausländer, die sich sogar offiziell in Deutschland nicht aufhalten dürften, gibt es im hohen sechsstelligen Bereich (knapp 700.000 nach Auskunft der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage); die Zahl der Straftäter darunter liegt ausweislich der Polizeilichen Kriminalstatistik alle Jahre wieder im fünfstelligen Bereich. Deswegen ist die Angelegenheit so heikel, deswegen versucht die Lügenkompanie an der Relotiusspitze, die Herkunft des Afghanen zu verheimlichen, deswegen empfiehlt Malu Dreyer der Polizei den deeskalierenden Dialog mit dem innenstädtischen Event- und Partypöbel, deswegen stümpert Merkel Sätze hervor wie "Strafdelikte sind bei uns verboten". Sie wissen allesamt, dass sie Dreck am Stecken haben, dass sie eigentlich wegen amtseidbrüchiger politischer Beihilfe zu Mord, Totschlag, Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung, Raub und Veruntreuung deutschen Volksvermögens in Abertausenden Fällen zur Verantwortung gezogen werden müssten. 

Und während den Meinungsmachern und Staatsfunkern deutsche Opfer am Allerwertesten vorbeigehen – nebenbei auch seit je die nach Kriegsende massenhaft massakrierten deutschen Zivilisten –, bemitleiden sie jeden Migranten, der "bei der Wohnungssuche diskriminiert" oder durch die Frage nach seiner Herkunft "rassistisch beleidigt" worden ist. Wer kann das mitansehen, ohne in allen Farben des Ekels zu schillern? 


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"Ein Bekannter bemerkte vor kurzem, daß es nach der Wahl in Polen dort nun immer schlimmer werden würde, da den Frauen ihre über Jahrhunderte erkämpften Rechte genommen würden. Auf meinen Einwand, daß man sich in nahezu jedem Winkel Polens als Frau immerhin auch nach Einbruch der Dunkelheit noch frei und unbeschwert im öffentlichen Raum bewegen könne und die polnische Regierung auch keine dauererigierten Wilden mit archaischem Frauenbild auf die polnischen Frauen losließe, kam die offenbar ernstgemeinte Frage, wen ich denn damit bei uns wohl meinen würde."
(Leser ***)