Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

Artikelsuche

Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


...mehr

 

 

16. Juli 2020


"Aufgabe aus dem neuen Mathematikbuch der 1. Klasse in Baden-Württemberg: Ein Mann mit 1 Pistole wird von 4 Polizisten kontrolliert. Wieviele Pistolen hat der Mann nach der Kontrolle?"

(Netzfund)


                                 ***


913ceebe2a8266ce34bb97c592013c98


                                 ***


Zu den (Tot-)Schlagwörtern der marxistischen Klippschule, mit denen unsereins in der DDR drangsaliert wurde, gehörte der Begriff "Klassenbewusstsein". Das war eine der fixen Ideen des Genossen Marx, und sie beschrieb in etwa das, was uns heute als "Echokammer" angedreht wird, aus welcher die Insassen nicht herausfinden – der ressentimentgeladene Rauschebart hätte formuliert "objektiv nicht herausfinden können". Das Klassenbewusstsein der Proletarier machte sie automatisch zu Revolutionären und beförderte den sozialen Fortschritt, während der Bürgerliche, eingesperrt im Denkkäfig wiederum seines "reaktionären" Klassenbewusstseins, das weder schnallen noch akzeptieren könne, weshalb er weg müsse – oder, wie in China, per Hirnwäsche umerzogen werden. Die Beantwortung der Frage, warum es lauter Bürgersöhne waren, die den Marxismus schufen und verbreiteten, warum ein veritabler Kapitalist wie Engels ein proletarisches Klassenbewusstsein entwickelte, aber fast alle Proletarier nicht, konnte Marx aufgrund seines Todes an politökonomischer Überanstrengung nicht mehr beantworten.

Die marxistische Niedertracht Erkenntnis des Klassenbewusstseins kehrt heute im Rassen- und Gruppenbewusstsein der Identity Politics wieder, etwa in der Behauptung, kein Weißer könne nachvollziehen, wie sich Rassismus anfühle, kein Mann, was Sexismus mit den Frauen mache, weshalb speziell die weißen Männer zum Thema struktureller Rassismus bzw. Sexismus die Klappe zu halten, die Schuld auf sich und natürlich die Rechnung zu übernehmen hätten, und zwar rückwirkend bis zum falsch (= aus männlicher Sicht) überlieferten Sündenfall.

In Thüringen hat jetzt der Verfassungsgerichtshof erklärt, feste Quoten für Frauen auf den Landeslisten seien verfassungswidrig, und damit das sogenannte Paritätsgesetz, das die Altparteien (außer der FDP) vorgelegt hatten, gekippt. Zur Begründung führt der Verfassungsgerichtshof aus, die Quotenregelung sei mit der in der Thüringer Verfassung festgeschriebenen Freiheit der Wahl unvereinbar, da die Entscheidung für eine bestimmte Partei oder einen bestimmten Kandidaten nicht durch staatlichen Zwang beeinträchtigt werden dürfe; außerdem verstoße die Paritätsregelung gegen das passive Wahlrecht, denn wenn die Parität durchgesetzt werden muss, reduziert sich die Erfolgschance einer männlichen Kandidatur um 50 Prozent. Last but not least sei die Parteienfreiheit verletzt, also das Recht der Parteien, Ämter ohne staatliche Vorgaben zu besetzen.

Das Gesetz verstößt somit gegen gleich drei elementare Freiheiten jeder bürgerlichen Gesellschaft, also gehört es "auf den Müllhaufen der Geschichte" (so und von dort: M. Schulz). Das ist so logisch und simpel, dass man darüber eigentlich kein Wort verlieren müsste.

Natürlich nicht für linksextreme Kollektivisten und Freiheitshasser, die nur eine sozialistische Verfassung anerkennen würden:


Screenshot 2020 07 16 12.02.41


Auch dieser linke Bundestagsabgeordnete, dessen Eltern extra aus dem Iran eingewandert sind, damit der Filius hier für Frauenquoten kämpfen kann, hat mit der Entscheidung seine Probleme, aber ganz andere als z.B. die vielen AfD-Leute, die sich fragen, wer jene drei Verfassungsfeinde sein mögen, die für das diskriminierende Gesetz gestimmt haben:


Screenshot 2020 07 16 12.07.46


Oder diese wonnige Maid:

Screenshot 2020 07 16 12.06.58


Zur Erklärung:


Screenshot 2020 07 16 12.05.52


Kulturmarxisten und Identitätspolitiker argumentieren niemals in der Sache, sondern immer über das kollektive Interesse bzw. die kollektive Anschuldigung. Für den einen ist es ausgemacht, dass Männer, weil sie Männer sind, gegen die Frauen votieren – man fragt sich, wie jemals die Gleichberechtigung der von weißen Männern konstruierten Geschlechter hergestellt werden konnte, wenn das stimmen würde (dasselbe gilt für die Abschaffung der Sklaverei, die ausschließlich das Werk weißer Männer war). Für die andere ist per se falsch, was die Schwefelpartei vorschlägt, was man unter Kindischsein und Reifeverzögerung rubrizieren könnte, wenn diese Person nicht Juristin und Professorin wäre, also junge Menschen indoktrinieren darf.

Jetzt habe ich wieder einiges Üble über den Genossen Marx gesagt. Aber kein Mensch ist ganz übel, auch der alte Brummbart nicht. Ein Mann, der den Begriff "Menschenkehricht" erfunden hat, kann kein vollkommen schlechter Kerl sein. Wer hätte seine Anhänger je treffender beschrieben?


PS: Das Thüringer Paritätsgesetz enthielt außerdem eine Regelung, dass Kandidaten, die im Personenstandsregister als "divers" eingetragen sind, auf jedem Listenplatz kandidieren können. Da geht noch was.


                                 ***


"Das Empörium schlägt zurück – könnte man sagen, lieber Herr Klonovsky?
Der Begriff 'Empörium' stammt von M*rt*n S*lln*r, so weit ich weiß.
Herzlich grüßt Ihr
***

P.S.: Habe die "*"nchen verwendet, damit nicht sofort via 'künstlicher Intelligenz' die 'Hechel-ich-habe-was-gefunden-Fraktion' von der regierungsnahen Gruppe Haldenwang anspricht (deren IQ sicherlich den der dort vertretenen natürlichen Intelligenz bei weitem überschreitet)."


                                 ***


Wer bislang wähnte, einzig der Holocaust könne (und dürfe nicht) relativiert werden, sieht sich von der Welt eines Bunteren belehrt:


Screenshot 2020 07 16 10.49.31

 
Auf die Frage einer Reporterin, warum noch immer Afroamerikaner durch Beamte sterben würden, antwortete der Katechon: "Und weiße Menschen genauso. Was für eine furchtbare Frage, die da gestellt wird. Genauso geht es weißen Menschen. Mehr weißen Menschen, übrigens."

Aber das Qualitätsblatt ist auf dem Quivive, es belehrt sowohl den Präsidenten als auch seine stattliche (und womöglich bald staatlich geförderte) Leserschar:


Screenshot 2020 07 16 10.54.46

 
Das sind übrigens dieselben Medien, in denen die von ihnen ohnehin schon statistisch heruntergelogene Ausländerkriminalität als Kriminalität junger Männer relativiert wird, welche eben überall und zu allen Zeiten am meisten straffällig werden, weshalb alles nicht so schlimm sei. Wenn schwarze Amerikaner ein höheres Risiko tragen, von Polizisten erschossen zu werden, liegt das unter anderem auch daran, dass Cops ein höheres Risiko tragen, von schwarzen Amerikanern erschossen zu werden, weil eben schwarze Amerikaner weit überproportional oft straffällig werden und Cops es deshalb ständig mit schwarzen Amerikanern in der Rolle von Kriminellen zu tun bekommen, was den einen oder anderen Polizisten womöglich bei der einen oder anderen Gelegenheit übernervös macht: 


Screenshot 2020 06 08 13.54.02

Screenshot 2020 06 03 16.35.04

Screenshot 2020 06 09 14.36.17


Das publizistische Freikorps an der Hamburger Relotiusspitze weinte zwar bittere Krokodilstränen über den Tod des George Floyd, aber ein paar bei den folgenden, von ihren überseeischen Gesinnungsgenossen angezettelten Riots erschossene schwarze All-cops-are-bastards scheren die Genossen nicht:


Screenshot 2020 07 15 09.02.46

 
Die Verlogenheit ist in dieser Publizistenbande längst habituell geworden.


                                 ***

 
Zum Vorigen schreibt Leser ***:

"Da die 'Washington Post' sich die Mühe gemacht hat, die Tötungen durch die US-Polizei in Relation zu setzen zum rassischen Bevölkerungsanteil der Getöteten (sie fand eine starke Überrepräsentation von Schwarzen), rege ich an, dass die USA von Deutschland lernen sollten. Wir führen ja bei einigen Institutionen (CDU...) gerade eine Quote für Frauen ein. Könnte man nicht bei der US-Polizei eine Quote für 'Erschiessbare' einführen, entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung? Wäre die Quote erfüllt, hätte Waffengebrauch von seiten der Polizei zu unterbleiben. 
 
Ohnehin wäre das Quotensystem – wie es die geniale deutsche Elite gerade konzipiert – in vielfacher Weise ausbaubar. Was die Wash. Post zum Beispiel in ihrer famosen Statistik nicht erwähnte, ist die Tatsache, dass nicht nur die Tötungen von Schwarzen durch die Polizei (viele Polizisten sind übrigens schwarz!) disproportional nach Rasse verteilt sind, sondern auch schwere Straftaten. So werden laut FBI, 'Arrests by Race and Ethnicity 2017', zum Beispiel ca. 53% aller Morde in den USA durch Schwarze begangen (genauer: sie figurieren zu 53% bei den Verhaftungen wg. Mordes). Auf die Mehrheits-Weissen entfallen lumpige 44%. Bei Raub ist das Verhältnis fast dasselbe. Bei schwerer Körperverletzung (aggravated assault) haben sich unsere schwarzen Brüder etwas zurückgehalten (oder sie waren nur effektiver darin und ein Teil mutierte in Mord und Totschlag); ihr Anteil war nur 33,5%, gegenüber 62% durch Weisse. (Zur Erinnerung: der Anteil der Schwarzen an der am. Gesellschaft beträgt ca. 13%, der der Weissen 60%.)
 
Damit die von mir vorgeschlagene Quote für Polizei-Tötungen kein böses Blut hervorruft, sollte man natürlich auch entsprechende Quoten für solche schweren Gewaltverbrechen einführen: Wenn die Schwarzen ihre zulässige Quote an bestimmten Gewaltverbrechen wie Mord und Raub, wie sie ihrem Bevölkerungsanteil entspricht, erfüllt haben, sollte man ihnen weitere Verbrechen dieser Art für das laufende Jahr einfach verbieten!  Wir erinnern uns: Unsere Welt-Politikerin Angela Merkel entgegnete einmal auf die dumme Bemerkung eines Wählers zu Ausländerkriminalität, dass Straftaten bei uns in Deutschland verboten seien. Oder wäre das diskriminierend?"


                                 ***


Wie sollen die Mitglieder der FDJ bloß künftig ohne solche Ratschläge leben?


Screenshot 2020 07 15 09.01.01


                                 ***


"Guten Tag, Herr Klonovsky, man fragt sich in diesen Zeiten, ob Aufgeben eine Option ist. Flucht? Wohin? Nun ja, vielleicht in die (noch traditionell) geprägten Gegenden des Ostens. Wobei die fast 50%, die der Merkel-Soros-NY Times-Bezos-Deep State....(bitte ausfüllen)-Kandidat für das polnische Präsidentenamt bekam, nicht gerade hoffnungsvoll stimmen. Egal, ich beginne, Ihre und meine Zeit zu verschwenden. Was ich Ihnen eigentlich zeigen wollte ist diese Trouvaille", schreibt Leser ***:

Screenshot 2020 07 16 10.25.25


                                 ***


Nachdem sie ihn getötet hatten, beschwerten sich die Maden über die Fleischqualität des Leviathan.