Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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22. Juni 2020


Wahrscheinlich muss man den Namen Donald Trump allmählich synonym für die Verteidigung der westlichen Zivilisation setzen.

Bei seiner Rede in Warschau am 6. Juli 2017 sagte der US-Präsident:

"We write symphonies. We pursue innovation. We celebrate our ancient heroes, embrace our timeless traditions and customs, and always seek to explore and discover brand-new frontiers. We reward brilliance. We strike for excellence, and cherish inspiring works of art that honor God. We treasure the rule of law and protect the right to free speech and free expression. We empower women as pillars of our society and of our success. We put faith and family, not government and bureaucracy, at the center of our lives. And we debate everything. We challenge everything. We seek to know everything so that we can better know ourselves.

And above all, we value the dignity of every human life, protect the rights of every person, and share the hope of every soul to live in freedom. That is who we are. Those are the priceless ties that bind us together as nations, as allies, and as a civilization.What we have, what we inherited from our -- and you know this better than anybody, and you see it today with this incredible group of people – what we've inherited from our ancestors has never existed to this extent before. And if we fail to preserve it, it will never, ever exist again. So we cannot fail."

Zu deutsch: "Wir schreiben Symphonien. Wir streben nach Neuem. Wir feiern unsere alten Helden, schätzen unsere zeitlosen Traditionen und Bräuche und versuchen, immer neue Grenzen zu überschreiten. Wir belohnen herausragende Leistungen. Wir streben nach Exzellenz und schätzen inspirierende Kunstwerke, die Gott zur Ehre gereichen. Wir schätzen den Rechtsstaat und schützen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Wir stärken Frauen als Säulen unserer Gesellschaft und unseres Erfolgs. Wir setzen Glauben und Familie, nicht Regierung und Bürokratie, in den Mittelpunkt unseres Lebens. Wir diskutieren über alles. Wir fordern alles heraus. Wir wollen alles wissen, damit wir uns besser kennenlernen können.

Und vor allem schätzen wir die Würde jedes menschlichen Lebens, schützen die Rechte jeder Person und teilen die Hoffnung jeder Seele auf ein Leben in Freiheit. Das ist es, wer wir sind. Das sind die kostbaren Bande, die uns als Nationen, als Verbündete und als Zivilisation vereinen. Was wir haben, haben wir von unseren Vorfahren geerbt, dieser unglaublichen Gruppe von Menschen, und so etwas hat es in diesem Maß noch nie gegeben. Und wenn wir daran scheitern, es zu bewahren, wird es nie wieder existieren. Also dürfen wir nicht scheitern."

Die BLM-Bewegung  ist ein von den Demokraten unterstützter Versuch, den amtierenden Präsidenten mit Gewalt aus seinem Amt zu drängen bzw. seine Wiederwahl unter Androhung bürgerkriegsartiger Gewalt zu stellen.

Stürzt Trump, werden Kräfte an die Macht gelangen, die von der westlichen ("weißen") Zivilisation nichts übriglassen wollen. Sie werden unter dem Banner der Identity politics das westliche Individuum abschaffen – es gibt ja kein anderes – und durch die Gruppenzugehörigkeit ersetzen. Sie werden die Disuniting of the United States (Arthur Schlesinger) weiter fortsetzen, bis der Rechtsstaat nur noch ein Partikularismus unter anderen Partikularismen ist. Sie werden die weiße Kultur, die den Schwarzen vieles Schlechte, aber auch die Abschaffung der Sklaverei und die Urbanisierung von Teilen Afrikas gebracht hat, schleifen. Sie werden noch mehr Denkmäler stürzen und die Geschichte der Weißen zu einer Unheilsgeschichte umfälschen. Sie werden das Reich der Lüge errichten. Aber nichts wird den weißen Linken am Tag der ethnisch-kulturellen Abrechnung vor seiner Hautfarbe schützen. 

Vom Globalkapital ist keine Hilfe zu erwarten. Diese Leute sind mobil, zeitgeisthörig und zynisch. Eher lassen sie jenes Land, das die Väter einst das Ihre nannten, verkommen, als dass sie sich gegen die Schickeria, die Medien, Hollywood und Silicon Valley stellten. Führt der westliche Weg in die Irre, beschreiten sie eben den chinesischen. 

Genießen Sie also die letzten Tage der westlichen Zivilisation!


                                 ***


Genießen Sie ebenfalls die letzten Tage der alten Bundesrepublik. Deren Territorium schrumpft täglich, Straße um Straße, Stadtteil um Stadtteil, Redaktion um Redaktion, Parteizentrale um Parteizentrale. Der Süddeutsche Beobachter meldet:


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Wer meint, die Genossin Medienschaffende habe gestern selber zu lange gefeiert, sieht sich eines Ulkigeren belehrt; es war der lokale Polizeivizepräsident, der diese Formulierungen in die Welt blies:


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Wegen des Wortes "betrunken" soll eine Protestnote des IS beim baden-württembergischen Innenministerium eingegangen sein, das nur am Rande. Wie es scheint, hat die "Party- und Eventszene", um die es nach der unvergesslichen Kölner Silvesterfeier anno 2016 kurzzeitig etwas ruhiger geworden war, weil die Landesmutter im Kanzlerinnen- und Kanzleramt die Medien darum gebeten hatte, damit sie in Ruhe am Management und Catering für die kommenden Events arbeiten kann, wie es scheint, sage ich, ist diese Szene nun nach Stuttgart gezogen. Und alle sind gespannt, in welcher deutschen Stadt sie die nächste Fete steigen lässt.  

Manche fragte sich, aus was für Leuten sich dieses "Szene" eigentlich zusammensetzt. (Nicht vergessen: Auch ein bestätigtes rassistisches Vorurteil ist Rassismus!)


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Ja und nein. Zumindest lange nicht mehr. Aus Stuttgart finde ich gerade kein Bild, dafür aber aus Berlin:


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Ist es nicht reizend, wenn alte Traditionen nun von Neumitbürgern wieder aufgegriffen werden?

"Ich wusste nicht, wann es in Stuttgart zuletzt Plünderungen gegeben hat", zitierte ich gestern einen Polizeisprecher. "Ich schon", erinnert sich Leser ***. "Das war beim Einmarsch der nordafrikanischen Hilfstruppen de Gaulles im April 1945. Womit wir wieder bei der Geschichte wären, die sich zweimal ereignet, das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce."

Ich wäre da nicht so skeptisch. Für meine Begriffe gehört die Freinacht am Neckar zu jener inzwischen den gesamten Westen umfassenden Partyszene, in der sich die Neue Weltordnung oder eben -unordnung ankündigt; womöglich wird 1945 daneben dermaleinst nicht unbedingt wie eine Farce, aber doch nicht mehr als denkbar tiefster Einschnitt wirken. 

Ein Stuttgarter Polizeibeamter – sofern der Mitschnitt echt ist; es ist immer möglich, dass man auf einen Fake hereinfällt – sprach in der fraglichen Nacht über irgendeinen Funk um 1 Uhr 55 folgende Worte in den Äther: "Es sind Krawalle wie in Amerika ... Leute, bleibt bloß daheim ... Ich hoffe, das kommt auch in den Medien ... Es ist ein Wunder, dass es noch keine toten Kollegen gibt ... Es ist Krieg, wir befinden uns wirklich im Krieg ... Nur Kanaken ... Die Führung ist so richtig hilflos ... Es ist alles da aus den umliegenden Polizeidienststellen, und die Landesreserve kommt noch ... Streifenwagen sind kaputt, das erste revier wurde angegangen ... Ich bin schon lange genug bei der Polizei, aber das macht mich wirklich fassungslos, also da kommt noch was auf uns zu ... Aber ich glaube, das ist erst der Auftakt."

Mehrfach betont der Beamte, er hoffe, dass die Sache auch in den Medien so dargestellt werde, aber ich wette, aus seinem Bericht wird allenfalls ein Wort in den Gazetten auftauchen. Sie ahnen welches? Und wahrscheinlich wird man dem armen Kerl dann kündigen oder ihn an die Westfront strafversetzen – die Ostfront ist ja noch ruhig –, aber der Mann macht ohnehin nicht den Eindruck, als habe er vor, noch lange bei den All cops are bastards zu arbeiten.
 
In den USA steigt derweil in denjenigen Stadtteilen die Mord-, Totschlags-, Überfall- und Plünderungsbilanz, aus denen sich die Polizei in antirassistischer, kultursensibler Weisheit zurückgezogen hat, und bekanntlich machen wir den Amis alles nach. Berlin, die weltweit einzige Kommune, die einen Partybürgermeister wählt, hat schon angefangen damit, indem der rotrotgrüne Senat der Polizei vorschrieb, sie habe bei jedem ihrer Einsätze zu beweisen, dass er nicht rassistischen Motiven folgt. Ein dermaßen rassistisches Vorgehen wie zuletzt gegen ein Dingenshaus zu Göttingen ist im "Reichshauptslum" (Don Alphonso) nicht mehr möglich. 


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Um Stuttgart zu befrieden, mussten sie alle Polizeieinheiten aus dem Umland zusammenziehen. Was werden sie tun, wenn die Partyszene in mehreren benachbarten Städten gleichzeitig loslegt?


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Diese Szene kann auch als Aktionskunst betrachtet werden und genösse unter einer wahrhaft antirassistischen Regierung Förderstatus.

Zusammen gegen die Zivilisation


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Deutschland wird sich ändern, und zwar drastisch. Geändert hat sich zum Beispiel, dass die wöchentliche "Scheidung auf afghanisch" und die tägliche Messerattacke nur noch wie ein vertrautes Hintergrundrauschen wahrgenommen werden:


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Auch dieses Flüchtlingsheim und diese Straßenbahn sind verlorene Territorien. Qualitätsjournalisten und TV-Prediger werden Sie darauf hinweisen, dass auch Deutsche, also solche, deren Vorfahren Nazis waren, ihre Frauen umbringen oder in Verkehrsmitteln randalieren, denn wenn sich ohnehin Wasser im Boot befindet, ist es ja gleichgültig, ob noch mehr hineinläuft. Freund *** verweist auf die Chaostheorie und das Beispiel des tropfenden Wasserhahns, den man sachte weiter aufdreht, bis die Tropfen so schnell einander folgen, dass ein Strahl entsteht. In diesem Moment geschieht etwas, der linerare Verlauf ändert sich ins Exponentielle, eine neue Qualität entsteht. Ein vergleichbarer Prozesse, so ***, vollziehe sich auch beim Kippen von Gesellschaften. 

Dass andere Länder weiter sind – Macron musste gegen die ethnischen Bandenkriege in Dijon etwas tatsächlich tun, was Trump unter dem Aufjaulen der kanzleramtsnahen deutschen Medien lediglich ankündigte: Er setzte das Militär ein (die längst im geistigen Bürgerkriegsmodus funkenden deutschen Medien fanden das wiederum nicht erwähnenswert). Man weiß freilich nicht recht, ob die Bundeswehr mit tschetschenischen Bürgerkriegern fertig würde.

Irgendwann werden wir wahrscheinlich den Kopf schütteln und sagen: Wir haben es doch gewusst. Konnten wir wirklich nichts dagegen tun?    


                                    *** 


Übrigens:

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