Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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29. April 2020


Was inzwischen gegen die Facebook-Gemeinheitsstandards verstößt:

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Aus einer bestimmten Perspektive fielen die Toten des "Großen Sprungs nach vorn" nicht Mao, sondern dem Hunger zum Opfer. So ungefähr stellt sich auch die Statistik der an Covid-19 Gestorbenen dar. Eine befreundete Ärztin (Notaufnahme) frozzelte, wenn bei ihr ein durch einen Unfall Schwerverletzter auf dem OP-Tisch stürbe, bei dem zugleich das Virus festgestellt wurde, er ginge wahrscheinlich als Coronatoter in die Statistik ein. Der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, dessen Team seit Beginn der Pandemie 140 Hamburger Tote obduzierte, gibt nun bekannt, dass alle (!) Verstorbenen mindestens an einer Vorerkrankung laborierten, allein etwa 80 Prozent an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Durchschnittsalter der Toten lag bei 80 Jahren.

Offenbar geht es andernorts ähnlich zu:

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Neben dem Alter sind Herz-Keislauf-Erkrankungen in sämtlichen westlichen Gesellschaften die Todesursache Nummer eins. Wer wird jemals Diskussionsorgien darüber anstellen, wie viele Menschen aus diesem Personenkreis den Quarantänemaßnahmen – also dem erzwungenen Kontakt- und Bewegungsmangel – indirekt zum Opfer fielen? Ich frage mich auch, warum man offiziell so wenig über Fälle häuslicher Gewalt hört, während der Buschfunk trommelt, an den Nottelefonen, in den Frauenhäusern und Notfallkliniken werde richtig viel geboten fürs vergleichsweise wenige Geld (gab es Richtlinien aus dem Dingensamt?). Und wie viele ohnehin Depressive werden bis zum Ende der Isolation Hand an sich gelegt haben?*

"Die Samstagnachmittage habe ich immer als eine für alle sehr gefährliche Zeit empfunden. (...) Die meisten Menschen sind an ihre und an irgendeine regelmäßige Arbeit, Beschäftigung gewöhnt, setzt sie aus, verlieren sie augenblicklich den Inhalt und das Bewußtsein und sind nichts weiter als ein krankhafter Verzweiflungszustand. (...) Im Grunde ist der Samstag ein gefürchteter Tag, noch viel gefürchteter als der Sonntag, denn am Samstag weiß jeder, daß noch der Sonntag bevorsteht (...) Der Samstag ist fürchterlich, der Sonntag furchtbar, der Montag bringt die Erleichterung. (...) die Menschen leben in Wahrheit und in Wirklichkeit lebenslänglich nur mit ihrer Arbeit zusammen, sie haben in Wahrheit und in Wirklichkeit nur ihre Beschäftigung, sonst nichts. Kein Mensch kann einem anderen die Beschäftigung ersetzen."

Also schrieb Thomas Bernhard in "Der Keller" (S. 74-77), autobiographischen Erinnerungen an seine frühe Jugend in der prekären Scherzhauserfeldsiedlung am Rande Salzburgs, und hier hat der Rohrspatz einmal recht. Was die meisten Menschen derzeit erleben, ist ein auf Dauer gestellter Samstag, wobei sich bei vielen noch der drohende finanzielle/geschäftliche Zusammenbruch zum erzwungenen Nichtstun gesellt – für sie eine weit realere Gefahr als das Virus.


* "Wie mir ein befreundeter Patient und höchstrangiger Offizier der Polizei bestätigte, haben die Fälle von häuslicher Gewalt seit dem Shutdown massiv zugenommen, aber auch die Suizidrate hat sich verdreifacht, was aber nicht medial aufbereitet werden darf, andernfalls Zweifel an der 'Unfehlbarkeit' unserer Regierung aufkommen könnten."
(Leser ***)


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Gleichwohl (und aus Gründen der Ausgewogenheit):

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Das meldete die Washington Post.


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Mit Missverständnissen muss leben, wer den Hals in die Öffentlichkeit reckt. Leser ***, Dr. med., schreibt:

"Preisfrage: Ist das Opfer selbst schuld, wenn es stirbt, weil es doch vorerkrankt = schwach war? Die Frage ist doch nichts Neues. Z. B. im Fall Brunner 2010, Herzinfarkt bei S-Bahn Schlägerei in München. Im Extrem: Ist ein Achzigjähriger, dem eine Kugel den Kopf zerfetzt nun gestorben, weil er erschossen wurde, oder an seinen vielleicht zehn Vorerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und/oder der Nieren, der Lunge, des Hirns, der großen Gefäße oder weil er vermutlich demnächst an Krebs verstorben wäre? 

Weniger extrem: Ist der Polymorbide, der Alte, der das Fieber einer Infektion, die Einschränkung des Sauerstofftransports durch die infektöse Lungenentzündung nicht mehr ausgehalten hat, nun an seiner angeschlagenen Gesundheit oder an der Infektion verstorben? Und in Konsequenz ein wenig Sozialdarwinismus? Ist das alte, verbrauchte, beschädigte Leben weniger wert? Ab wann ? Wo ist die Grenze? Von den 80jährigen haben schätzungsweise nahezu 100 Prozent irgendeine, vielfach mehrere potentiell lebensverkürzende Vorerkrankung. Sie sind alt!"


Wenn ich diese Statistik anführe, geehrter Herr ***, dann natürlich nicht, weil ich es befürworte, dass ältere Menschen vor der Zeit sterben sollen, sondern weil ich mich frage, ob es sinnvoll ist, ein Virus, welches offenbar recht selektiv tötet, damit zu bekämpfen, dass man die gesamte Bevölkerung als Risikogruppe behandelt. Ich habe die Ausführungen des Hamburger Pathologen ausschließlich als einen Hinweis darauf zitiert, dass sich das tödliche Risiko für die meisten in Grenzen halten dürfte.  

Am Rande und noch dazu: Bei seiner letzten Bundestagsrede hat Alexander Gauland (Schwefelpartei) unter anderem separate Einkaufszeiten für Senioren und Angehörige sogenannter Risikogruppen vogeschlagen. Reaktionen darauf: null. Differenzierung ist gar nicht erwünscht.


                                 ***


Während sie, sei's aus guten und richtigen oder schlechten und falschen Gründen, sei's teils-teils und kreuzweise, mit ihrem undifferenzierten Vorgehen die deutsche Wirtschaft lahmlegt, kündigt die Bundeskanzlerin ein "umfassendes Maßnahmenpaket" mit Investitionen in klimafreundliche Infrastrukturen und eine "angemessene CO2-Bepreisung" an, um beim Klimaschutz – das Eselswort nicht nur des Jahres, sondern womöglich des Äons – voranzukommen (Wie wäre es mit der Berufsbezeichnung "Klimaguard"?). Dazu passt, dass Leser ***, wahrscheinlich gefangen in der Schleife der Ewigen Samstagswiederkehr, "einmal Lust auf große Zahlen" bekam und ein "Rechenexempel" anstellte:

"Die Verschuldung Deutschlands beträgt, wenn man die aktuellen Zusagen Deutschlands an die EU, die 'Target2'-Salden und die ohnehin schon vorhandene Staatsverschuldung betrachtet, etwa € 4.000.000.000.000, entsprechend im Schnitt ca. € 50.000 pro Kopf, der schon länger hier ist. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Besitz im Land Hitlers und Merkels liegt ebenfalls bei ca. € 50.000.
Unter Abzug von Verbindlichkeiten liegt der Pro-Kopf-Besitz des teutonischen Durchschnittsuntertanen also ungefähr bei null – für Sie auf bayrisch: nix. Oder habe ich mich verrechnet?"

Ich habe es hier schon mehrfach zitiert und tu' es ungern-gern wieder: Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, bekannte im November 2010 gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung: "Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. (...) Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun."

Und wo umverteilt wird, muss etwas genommen werden. Bis unsere Klimaguards ganz viele Bodyguards brauchen (sie ahnen heute noch nicht einmal, gegen wen).


PS: "Sehr geehrter Herr Klonovsky, das Rechenbeispiel enthält einen Fehler: Der Leser verwechselt Median und Durchschnitt. Der Median, der die Gesellschaft in zwei Hälften zu je 50% teilt, gilt als die aussagekräftigere Maßzahl, da der Durchschnitt durch wenige sehr hohe Vermögen stark verzerrend wirkt. Das sieht dann so aus, als gehörte der durchschnittliche Heilbronner zu den reichsten Deutschen. In Wahrheit hat die Stadt Heilbronn aber nur deshalb das höchste Durchschnittseinkommen, weil hier der Multimilliardar Dieter Schwarz (LIDL) sein Vermögen versteuert (so zumindest die Aussage der SWR Doku 'Im Land der Lügen' von 2016). Das Durchschnittsvermögen liegt dort mit etwa 200000 € pro Kopf etwa viermal höher. Dass Median und Durchschnitt bei uns so stark auseinanderlaufen, zeigt, dass es in Deutschland relativ viele Superreiche geben muss.


Schlussfolgerungen: Das durchschnittliche Pro Kopf-Vermögen ist nach den Merkelschen Schenkungen nicht bei Null, sondern, um 50.000 € pro Kopf vermindert, bei 150.000 €. Was das im Detail bedeutet, hängt von der Art der Abgabe ab. Sollte es eine für alle Menschen gleiche 'Kopfsteuer' geben, (eben diese 50.000 €), müssten alle in den unteren 50%  der Vermögensskala Kredite aufnehmen, die sie im Laufe der Jahre abstottern. Die aus der oberen Hälfte hätten jeweils 50.000 € ihres mehr oder weniger großen Vermögens verloren. Ebenso könnte man jedem Untertanen ein Viertel seines Vermögens wegnehmen. Dem Reichen absolut mehr, dem Armen weniger. Der Gesamteffekt wäre derselbe.

  1. Auf jeden Fall ist noch genug da für eine zweite Schenkungsorgie…"


PPS: "Der zweite Leser verwechselt nicht nur Durchschnitt und Median, sondern auch Heilbronn und Deutschland. Der Median bezieht sich auf eine Stichprobenerhebung, während das Durchschnittsvermögen und die Durchschnittsverschuldung auf einer Vollerhebung beruhen. Je größer die Stichprobe desto näher kommt der Medianwert dem Durchschnittswert."
(Leser ***)


PPPS (und pars pro toto für weitere Zuschriften): "Sehr geehrter Herr Klonovsky, (auch) der dritte Kommentar zum Thema Einkommensverteilung enthält einen Fehler. Die Aussage, dass der Median bei einer hinreichend großen Stichprobe sich dem Durchschnitt der Population annähert, ist falsch. Das wäre nur der Fall, wenn das Einkommen normalverteilt ist, da in dem Fall beide Werte identisch sind. Das Einkommen aber immer schief verteilt, vermutlich auch im besten der kommunistischen Paradiese. In einer solchen Verteilung ist der Durchschnittswert immer größer als der Median, einfach weil es beim Einkommen eine absolute Untergrenze gibt, jedoch keine absolute Obergrenze. Ob der Reichste in der Verteilung 10 Mio oder 10 Mrd besitzt, hat keinen Einfluss auf den Median, aber sehr wohl auf den Durchschnitt, ganz gleich wie groß oder klein die Stichprobe. Der zweite Kommentar hat das m.E. richtig erfasst, der letzte ist aber verwirrend."


Diese Diskussion führt freilich immer weiter vom eigentlichen Thema weg. Deutschland, dessen Bevölkerung beim Pro-Kopf-Vermögen im EU-weiten Vergleich einen der letzten Plätze belegt (hier, hier), wird auch in Zukunft, munter die Parole "Wir sind ein reiches Land!" ausschreiend, die Steuereinnahmen (und was an Zwangsabgaben dazukommt) für die Klimarettung, die Afrikarettung, die Eurorettung, die Förderung der globalen Migration – die nur eine Richtung kennt – sowie das Sponsoring von Experten für westliche Selbstbezichtigung verpulvern, ohne mit der Zimper zu wucken, während parallel dazu durch die Migration der einzige wirkliche Reichtum des Landes allmählich demoliert wird: 

"Die Industrieländer verstehen sich häufig als 'reich', doch zeigt eine nähere Betrachtung, daß sie dies nicht sind. Das gesamte Vermögen der BRD beträgt gerade einmal das Dreifache des BIP. Die fortgeschrittenen Industrieländer sind nicht reich, sondern sie sind leistungsfähig! Diese Leistungsfähigkeit beruht auf einer Vielzahl von (bislang kaum verstandenen) institutionellen und kulturellen Bedingungen. Zerstört man diese, schwindet die Prosperität", statuierte Rolf Peter Sieferle (R.I.P.) in seinem Buch "Das Migrationsproblem".

"Reichtum kann man konfiszieren und umverteilen, Leistungsfähigkeit aber nicht. Welches genau die Bedingungen und Grundlagen der ökonomischen Leistungsfähigkeit sind, weiß aber niemand. Es kann sich um Elemente tradierter Kompetenz und evolvierter Strukturen handeln, zu denen Infrastruktur, Investitionen, Kapital gehören. Hinzu kommen aber auch 'weichere' Elemente, wie 'Humankapital' (Ausbildung), Rechtssicherheit, Vertrauen ('kulturelles Kapital') und Leistungsbereitschaft. Hier kann es sich um ein Paket handeln, das nicht ohne weiteres aufgeschnürt werden kann und das leicht zu beschädigen ist."

Die Kanzlerin ist kinderlos, also tendenziell nächstenlos, zukunftslos (das hat sie, neben dem Wagnerismus und dem späten Dadderich, mit einem legendären Amtsvorgänger gemein), sie kann mit Deutschland und den Deutschen ersichtlich nichts anfangen (dito), und auf der Suche nach einem Sinn für ihr politisches Leben ist sie Globalistin geworden, was sich mit ihrer protestantisch-sozialistischen Herkunft bestens verträgt. Ihre Nero-Befehle laufen auf eine schrittweise Umverteilung des deutschen Vermögens und der deutschen Gebiete hinaus, natürlich zum Wohle der Welt. Deswegen versteht sie sich nicht nur so gut mit Obama, den Clintons, Zuckerberg, Soros, den Brüsseler Spitzen, Macron e tutti quanti, sondern deswegen lieben sie auch die postnationalen Linken, jene Möchtegern-Anywheres vom akademischen Katzentisch, denen die Rechnung noch präsentiert wird, deswegen sitzt sie mit den Gewinnern der Globalisierung an einer Tafel...

cooppoihklfekobb

... und reagiert ungehalten, wenn ihre Maßnahmen diskutiert werden sollen. Die Menschen sind ja dumm, egoistisch und haben keinen Sinn für das Großeganze! Wahrscheinlich würde Merkel sogar dem Claim "Landesverrat als Staatsräson" zustimmen, wenn er etwas umformuliert würde: Es gibt Größeres als die Völker, Nationen und ihre Staaten, und wer das einmal erkannt hat, muss seufzend einräumen: Es gibt Größeres als diese lästigen nationalen Demokratien. An Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" war keineswegs die Diagnose als solche "wenig hilfreich", sondern dass sie einer ausplapperte; das muss man den Menschen, die schon länger irgendwo im Westen leben, doch nicht ins Gesicht sagen, das muss man in ihnen in kleinen Portiönchen verabreichen...


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Übrigens: Der Lockdown und die Quarantäne werden, je nach Dauer, auch den ohnehin sinkenden durchschnittlichen IQ der Deutschen und ihrer lieben Gäste um einige Punkte schrumpfen, so wie jeder Urlaub oder die Schulferien ihn sinken lassen. Parallel oder auch prophylaktisch abgesenkte Standards an den Schulen, Universitäten und in den Talkshows werden diese Entwicklung aber sensibel auffangen.  


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Seit Montag herrscht Maskenpflicht in Banken. (Bernd Zeller? Wo sind Sie?)


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Der Reichsseuchenbekämpfer Christian Drosten scheint pikanterweise ein Agent der Pharma- bzw. Vaccine-Lobby zu sein:

"Die Schweinegrippe-Panik diente auch als ein Impfstoff-PR-Theater, als die Harmlosigkeit im Vergleich mit normalen Influenza-Epidemien schon längst klar war und die Regierung zu recht auf gekauften, gefährlichen Impfstoffen im Wert von 500 Millionen € sitzen blieb (die später zum großen Teil verbrannt wurden). Als dies alles schon klar war, legte übrigens ein Virologe namens Professor Christian Drosten im Mai 2010 den Panikgang ein und riet dringend zur Impfung. Hersteller des riskanten Impfstoffes war GlaxoSmithKline. Ein paar Jahre zuvor hatte Christian Drosten den GlaxoSmithKline-Förderpreis für Klinische Infektiologie erhalten." (Mehr hier.) Und wo ein Preis ist, stellt sich gemeinhin auch der nächste ein. In allen Ehren natürlich.


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Die Ossis ahnten ja 1989 nicht im Ansatz, was das heißt: Bananenrepublik. Ihre Landsleute im Westen allerdings auch nicht.


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Das twittert übrigens der Verfassungsschutzchef von Niedersachsen:


Tatortalien


Ob er an die Verschwörungstheoretikerin und Prepperin Sarah Connor denkt, diese verfrühte "Reichsbürgerin" aus der Mitte der Gesellschaft?

"Hoffentlich gibt es keine Fortsetzung von 'Alien', die er dann versehentlich zu sehen bekommt."
Leser ***

Oder von "Steiner – das eiserne Kreuz"!


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Wenn dieser Vorfall sich tatsächlich so zugetragen hat – und es besteht wenig Anlass, daran zu zweifeln –, dann wächst dem Begriff "Scharia-Polizei" in München eine völlig neue Bedeutung zu.


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Besserfrauen

(Der Schnitt ist von mir...)


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Leser *** macht mich auf eine online-Plattform aufmerksam, wo sich jemand gegen mich abarbeite, und fragt, ob ich nicht erwidern mag.

Eigentlich soll man nicht antworten (ich habe zweimal den Fehler gemacht). Es ist ungefähr, als wenn man sich einen Kaugummi eintritt, den man dann lange nicht von der Sohle abbekommt. In der Regel sind das ja nicht die Hellsten, die sich an einen Exponierten oder "Umstrittenen" hängen; es handelt sich meist um triste Tröpfe, in deren Schädeln weder ein originärer noch wenigstens ein origineller Gedanke sich jemals einstellen mag; sie versuchen alsdann, mangels eigener Ansichten die herrschende Tendenz besonders eifrig zu vollstrecken und geraten naheliegenderweise in Verzückung, wenn ihre Denunziatiönchen vom Adressaten überhaupt beachtet werden. Wer das Kriterium Le style c'est l'homme auf sie anwendete, geriete verdientermaßen in den Ruch des Ableismus (auch: Handicapismus).

Was Ihren konkreten Fall betrifft: Ich habe mir den Text angeschaut und wie immer nichts daraus lernen können, was meine empirisch x-fach bestätigten Vorurteile über gewisse Meuteninstinkte und Niederträchtigkeiten überstiege; das ist weder intellektuell noch moralisch satisfaktionsfähig. Klonovsky, steht dort unter anderem zu lesen, "universalisiert ... deutsche Verbrechen, um sie zu relativieren: Wenn die Nazis 'Kinder in Güterwaggons tausende Kilometer durch Europa fahren', ist das 'fairerweise mit allen anderen Kindermassenmördern der Geschichte' gleichzusetzen".


Das Originalzitat ("Lebenswerte", S. 150) lautet:

"Kinder in Güterwaggons tausende Kilometer durch Europa zu fahren, um sie irgendwo im Osten heimlich umzubringen, das ist zwar nicht unbedingt typisch deutsch (noch im 20. Jahrhundert ein deutsches Spezifikum gewesen), doch es ist eine Ungeheuerlichkeit und eine Schandtat sondergleichen, deren Urheber verflucht sein sollen bis ans Ende der Welt, fairerweise gemeinsam mit allen anderen Kindermassenmördern der Geschichte."

Noch Fragen?


 
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"Der Rostschutz schützt vor dem Rost.
Der Frostschutz schützt vor dem Frost.
Der Entlassungsschutz schützt vor der Entlassung.
Der Verfassungsschutz..."

(Leserkommentar auf sezession.de)