Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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15. März 2020


Die sozialistische Terminologie funktioniert schon wieder. Oder immer noch.

Schaffende


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Niemand soll mir erzählen, die Frau schreibt so was allein; das ist Agenda-Setting, um genau jenen Hass zu schüren, zu dessen Bekämpfung dann aufgerufen wird:

Hetzerli


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Auch nicht übel: Der IS warnt seine Kämpfer davor, sich bei Anschlägen in Europa anzustecken. "Il coronavirus ferma anche l’Isis: 'Stop agli attacchi in Europa'".


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Mich erreichen in großer Zahl Mails, deren Tendenz in dieser Zeichnung trefflich zusammengefasst ist:

Coronatrojaner

Die aktuelle Panik, so die These, komme den hier schon länger Regierenden sehr gelegen, man werde die Verantwortung für die – wohl unausweichliche – Wirtschafts- und Finanzkrise los, weil das Virus schuld ist, und könne gleichzeitig undemokratische Ziele wie Einschränkungen der individuellen Freiheit, Bargeldverbot, Verfolgung der Opposition etc. teils als lauthals verkündete Notstandsmaßnahmen, teils bei abgelenktem Publikum in die Tat umsetzen.

Ich kommentiere das hier nicht.


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Hoher Amüsementwert: Ein Kopf jenseits der zweiten Standardabweichung der Intelligenzverteilung trifft auf deutsche Medienvertreter.


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Gestern wäre ich beinahe mit dem Jüngsten in einem Propagandafilm gelandet, aber zufälligerweise sandte mir kurz zuvor Leser *** diese Rezension aus irgendeinem Lokalblatt (es ist ja egal, aus welchem, es schreiben eh alle das Gleiche): 

Känguru

"Bis heute waren mir die so genannten Känguru Chroniken von Marc-Uwe Kling völlig unbekannt. In gewissen Kreisen scheint dieser Künstler sich jedoch großer Beliebtheit zu erfreuen, sonst hätte sich ein solcher Film nicht gelohnt", schreibt ***. Natürlich wurde der Film mit Staatsknete gesponsert (hier wird auch der Inhalt völlig ausreichend beschrieben):


Staatsknetekänguru

Die grüne Superdemokratin R. Künast beklagte im Bundestag, dass "NGOs und Antifa-Gruppen, die sich engagieren, immer um ihr Geld ringen" müssten – im Gegensatz zu ihr, Künast, selber –, aber wie wir sehen, läuft die Schmierung immerhin in der Filmbranche gut. Es muss sich nicht einmal jemand die Propaganda angucken.


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Apropos Grüne. Eine möglichst weite Verbreitung ist diesem Mitschnitt zu wünschen, in dem Gevatter Habeck nicht nur seine Ambitionen auf die Nachfolge einer anderen Empathie-Bestie unterstreicht, sondern auch, für den Fall der Fälle, seine Feldwebel- bis Unterleutnantstauglichkeit demonstriert.


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Es bereitet mir ein gewisses kaltes Vergnügen, dabei zuzuschauen, wie "das kälteste aller kalten Ungeheuer" (Nietzsche) auf Geheiß der Bundesregierung, im Zusammenspiel mit allen Landesregierungen, den inzwischen auf den leistesten Pfiff apportierenden Medien und sicherlich unter Zuhilfenahme einiger rechtzeitig eingeschleuster V-Leute die AfD beharrlich, aber ohne Hast zu strangulieren versucht. Die in jede Art Nazibockshorn gejagte Zivilgesellschaft steht angeblich – die Umfragen können ja auch längst getürkt sein – hinter den Oppositionsbekämpfungsmaßnahmen. Es hilft wenig, über den Missbrauch des Verfassungsschutzes und den Verfassungsbruch bei der Thüringenwahl zu klagen, wenn die Mehrheit der Deutschen das Märchen glaubt, dass damit dem Vierten Reich und den geplanten Reichskristallnächten gegen Grüne, Linke, SEDler, verdiente Antifaschisten und pensionierte IS-Aktivisten gewehrt werde. Der Plan ist, dass bis zur Bundestagswahl die Gesamtpartei vom Verfassungsschutz beobachtet wird, dadurch eine Austrittswelle einsetzt, beginnend bei den Beamten, denen es sonst an den beruflichen Kragen ginge, und die sogenannten Gemäßigten erfassend (die nach meiner Einschätzung freilich ca. 70 Prozent der Parteimitglieder ausmachen), auf dass der sogenannte Flügel immer mehr Macht gewinnt und schließlich die Partei beherrscht. Die AfD soll unwählbar werden. Die Gründe für die Existenz dieser Partei werden natürlich nicht beseitigt, im Gegenteil, aber wer sie politisch durchbuchstabiert, wird der Ächtung oder Verfolgung überantwortet. Es läuft auf eine Art Ostblock light hinaus, aber wenn's grün und grüner macht...

Täglich fügen sich die Meldungen zum totalitären Ganzen, ob nun CSU-Söder in geiler Erwartung ankündigt, man müsse sich auf eine von Höcke geführte AfD einstellen, ob ein Provinzblättchen aus einer sozialistischen Kommune in vergleichbarer Brunst fordert, "die Bauern" sollten sich von der AfD distanzieren – Sie haben ja, meine geschätzten Damen und Herren, gar keine Ahnung, wovon resp. von wem Sie sich in den kommenden Jahren noch distanzieren werden! –, oder Medien, denen durch eine Art Osmose punktgenau Verfassungsschutzerkenntnisse zuflossen, über den AfD-Mann Kalbitz  berichten können, er sei vor 13 Jahren Mitglied irgendeiner rechtsextremen Organisation gewesen, was im Gegensatz zum linksextremen Pedigree der Hälfte der Grünen niemals verjährt, weshalb eine Münchner Tageszeitung es als "erschreckend" und als einen "Umfrage-Hammer" bezeichnen kann, dass die AfD Prognosen zufolge bei den isarstädtischen Kommunalwahlen auf sieben Prozent käme, während die Grünen bei 27 Prozent liegen (die Tetzels zu wählen muss man sich halt leisten können, und München geht es nach wie vor gut, wenngleich sich auch dort inzwischen die willkommenskulturelle Blutspur nur schwer oder eben mutwillig ignorieren lässt). 

"Überhaupt empfiehlt sich für alle, die derzeit publizistisch auf die AfD eindreschen, ein Blick zurück auf die Geschichte von Deutschlands bedeutendster Moralpartei. 1985, fünf Jahre nach der Gründung der Grünen, bescheinigte der Verfassungsschutz einem Drittel der Bundestagsabgeordneten und der Hälfte des Bundesvorstands eine linksextreme Vergangenheit. Otto Schily äußerte einmal, er hatte den Eindruck, sich auf einem Parteitag der KPD und nicht der Grünen zu befinden. Aus den Reihen der Grünen gab es offene Sympathien für Mao Tse-tung, für Pol Pot, für die RAF, für die 'politischen Gefangenen' Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt (so Antje Vollmer und Christa Nickels am 30. Januar 1985 in einem Brief an ebenjene); es gab Blut-und-Boden-Grüne, Esoteriker aller Coleur, von den zahllosen Päderasten zu schweigen, die sich im grünen Filz einnisteten, weil sie sich von dort politische Maßnahmen zur Erleichterung ihrer Triebabfuhr erhofften. Was für ein grotesker, was für ein widerlicher Haufen! Es ist übrigens das Milieu, dem ein Wolfgang Gedeon entstammt – und das Gros der älteren sozialistischen Medienschaffenden dieser Republik."
(aus: Acta diurna vom 2. Dezember 2017)


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Wie man einen Beamten, der nichts getan hat, als die Wahrheit zu sagen, zum Paria deklassiert (bzw. nobilitiert), erfährt gerade Herr Maaßen, der wahrscheinlich selber noch nicht begriffen hat, wie sehr er zum Unberührbaren geworden ist – der Mann könnte heute wohl nicht mal mehr als Kassenwart in einem CDU-Ortsverein antreten.

Der den Acta-Lesern bekannte BND-Ausbilder Prof. Martin Wagener (hier, ein bisschen scrollen, und hier) teilt mit

"Anfang Februar 2020 habe ich Dr. Hans-Georg Maaßen angeschrieben und gefragt, ob er als Gastreferent in meinem Seminar zur Verfügung steht. Wir haben uns dann schnell auf das folgende Thema geeinigt: 'Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten. Zum professionellen Umgang mit Open Source Intelligence'. Die Veranstaltung ist vor kurzem intern untersagt worden. Dieses Mal wurde als Begründung angeführt, daß als externe Referenten nur noch Wissenschaftler zugelassen werden. Ausnahmegenehmigungen seien möglich. Diese wurde im Fall von Dr. Maaßen allerdings mit deutlichen Worten verweigert. Ich betrachte den Vorgang als weiteren Verstoß gegen die Wahrnehmung der Lehrfreiheit nach Artikel 5 Absatz 3 Grundgesetz. (...)

Mir ist es somit weiterhin nicht möglich, Diskussionsanreize zu setzen, die ich aus pädagogischer und fachlicher Sicht für sinnvoll erachte. Diese Politik wird den Dozenten ganz offen kommuniziert: Die Verantwortlichen im ZNAF (Zentrum für Nachrichtendienstliche Aus- und Fortbildung – M.K.) wollen Ausnahmegenehmigungen nur dann zulassen, wenn sie in besonderer Weise geeignet sind, Ausbildungsziele zu erreichen. Zumindest in diesem Punkt entscheiden also nicht mehr die Professoren, sondern Mitglieder der Verwaltungsebene, welche Unterrichtsmethoden zum Einsatz kommen dürfen. Eindeutiger kann man nicht in die Lehrfreiheit eingreifen."

Der Filmemacher Imad Karim (der freilich in der Ligatabelle der Tschandala noch vor dem ehemaligen Verfassungsschützer steht) hat soeben angekündigt, dass er seinen Film über Hans-Georg Maaßen auf seinem YouTube-Kanal zeigen werde: "Ich habe am 26.02.2020 den Film als DVD mit einem Pressetext und Background-Fotos an 22 öffentliche und private Fernsehsender geschickt und angefragt, ob sie die Rechte für den Film erwerben und ihn senden möchten. Keine Antwort, Null Reaktion."


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Leser *** teilt mit: "Corona war eine frühchristliche Märtyrerin, die im 2. Jahrhundert nach Christus im Zuge der Christenverfolgung unter Kaiser Antoninus gemeinsam mit dem Soldaten 'Viktor' starb. Während Viktor (in Alexandria, Ägypten) gefoltert wurde, trat 'Corona' (aus Syrien gebürtig), die Braut eines seiner Kameraden zu ihm, um ihn zu trösten und zu ermutigen. Aus diesem Grunde wurde sie verhaftet und von den Folterknechten des römischen Präfekten Sebastianus zwischen zwei herabgebogene Palmen gebunden, die sie beim Emporschnellen zerrissen. Viktor wurde enthauptet. Dies berichten spätere 'Martyrologien' (beispielsweise die des Beda). Besonders verehrt wird die Heilige Corona in Bayern und Österreich (St. Corona am Wechsel, St. Corona am Schöpfl). Sie ist übrigens die Patronin der Fleischhauer sowie der Schatzgräber und soll auch bei Geldangelegenheiten helfen."

Damit wäre auch das geklärt.