Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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6. Nerz 2020


Das offizielle Bewerbungsfoto diesmal nicht für die Frankfurter Buch- oder Seniorenspielwarenmesse, sondern für die öffentlich-rechtliche Mitfianzierung eines dortselbst erscheinenden Hochqualitätsblattes (veröffentlicht in der aktuellen Jungen Freiheit):

Schönheit

Wäre es ein Gemälde, es stammte von George Grosz und trüge den Titel: "Schönheit, ich will dich preisen". Aber mal unter uns nationalbolschewistischen Betschwestern: Die brauchen die Staatsknete wirklich. Das sind die herausgeputzten Herausgeber der wichtigsten deutschen Zeitung beim Treffen mit der wichtigsten Kanzlerin zwischen Maas und Memel, und die haben nicht mal das nötige Klimpergeld, um sich einen Anzug schneidern oder den Bart scheren zu lassen, und die Folgen einer prekären, ja wahrscheinlich sogar prekariatstypischen Ernährung sind teilweise auch nicht zu übersehen. Dass seine journalistische Elite ein solches Bild abgibt, kann sich kein Schwellenland leisten, nicht einmal eines, das die Schwelle in die falsche Richtung überschreitet... 


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Schon darüber nachgedacht?

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Wenn man überlegt, dass der Zifferncode für die Anfangsbuchstaben von Alexander Gauland 17 lautet, sieht man wieder mal, wie verdammt knapp das war.



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Der unlängst an dieser Stelle zitierte bosnische Bekannte hat gestern wieder einen Witz erzählt.

Sarajevo, tief in der Nacht. An einer unbefahrenen, menschenleeren Kreuzung stehen zwei Fußgänger, jeder auf einer Straßenseite, und warten, dass die Ampel auf grün schaltet. "Na", ruft der eine, "lebst du auch in Deutschland?"


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Dass wirklich Närrische an der Aussage des Linken-Vorsitzenden Riexinger, man werde die Reichen nach der Revolution nicht erschießen, sondern arbeiten lassen, ist ja das groteske agitpropkarikaturhafte Reichenbild dieser trostlosen Figuren. Diejenigen, die sie für reich halten, arbeiten ja gemeinhin von früh bis spät, während gerade die Linken selten einer geregelten Arbeit nachgehen und das Menschenrecht auf Alimentiertwerden, also auf Faulheit predigen. Riexinger etwa hat die meiste Zeit seines Lebens als Gewerkschaftsfunktionär und Politiker auf fremder Leute Tasche gelegen, und Arbeit kann man diese Tagedieberei nicht wirklich nennen.

Was die "Aufgaben einer Linken" sind, beschreibt dieser Hochbegabte auf irgendeiner SED/PDS/Linkspartei-Veranstaltung ja recht erschöpfend: "Staatsknete und Informationen im Parlament abgreifen und der Bewegung zuspielen".

Der Feind steht trotzdem rechts, beeilt sich die Wahrheitspresse zu versichern. Und zwar so lange, bis die Staatsknete komplett in linker Hand ist.

 
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(Netzfund)


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"Gerade habe ich für ein paar Minuten in Maybritt Illners Sendung hineingeschaut", schreibt Leser ***. "Da versuchte gerade Gerald Knaus, der inoffizielle Erfinder des Abkommens, den Eindruck zu erwecken, aus der EU kämen ab jetzt keine Zahlungen mehr an die Türkei, und die Türken sässen jetzt allein auf den Kosten. 
 
Das ist purer Unfug – und Knaus weiss das. Von den zugesagten 6 Milliarden wurde bisher über die Hälfte bereits ausgezahlt. Insgesamt 4,7 Milliarden sind vertraglich bereits vergeben – allerdings grossenteils an NGO's, nicht an türkische Stellen. Die Türkei bemängelt, dass die Hilfsgelder zu langsam flössen. Und es hat sich leider herausgestellt, dass viele NGOs bis zu 14% (in Worten vierzehn Prozent) der durch ihre Hände gehenden Summen für ihre eigenen 'Verwaltungskosten' einbehalten. 
 
Deutsches Regierungshandeln privatisiert sich immer mehr. So wie vor Jahren die Riester-Rente in den Abgrund gefahren wurde, indem man ihre Durchführung den Versicherungen überliess – die teils immense Gebühren einbehalten –, so wie man die Planung im Verteidigungsministerium an Private ausgelagert hat, überlässt man jetzt offenbar auch eine essentielle Sache wie den Deal mit der Türkei den NGO's – die offenbar langsam zu einer Art Gegen- oder Nebenregierung werden. 
 
Es schält sich immer mehr heraus, dass Deutschland sich Wahlen bald sparen kann. Die ist nur noch Fassade. 
 
Mit glücklichen Schweizer Grüssen"


Die Zensur, die soziale Betreuung von Falschmeinern und die handfeste Oppositionsbekämpfung sind ebenfalls Unternehmen bzw. NGOs anvertraut worden. Ahimè!