Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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21. Februar 2020


"Scham ist ein Teil des Glaubens."
Mohammed (Muhammad)


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Bald werden sie die ersten vor das Komitee zur Bekämpfung willkommenskraftzersetzender Umtriebe laden.


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Noch ein Wort zum FAZ-Herausgeber Kaube (Acta von gestern), dem nun sein Pollux Kohler beigesprungen ist: Man muss, wie gesagt, solche Kommentare als Bewerbung für die Aufnahme ins öffentlich-rechtliche Alimentierungssystem lesen; auch die "Zeitung für Deutschland", die sich inzwischen passagenweise so uniform, vernagelt und kremlfromm wie das alte "Neue Deutschland" liest, verliert Leser en gros; also verdient dieses Gekeife in gewissem Sinne Mitleid. Zugleich ist es natürlich von wirklicher Hochkomik, dass ein Herausgeber der regierungsnahesten deutschen Gazette in der selben Woche, in der Emmanuel Macron erklärt hat, er wolle Teile Frankreichs von den Islamisten "zurückerobern", meine Bemerkung, in multikulturellen Gesellschaften fänden mit einer gewissen Zwangsläufigkeit Kämpfe um die Revierverteilung statt, zur "Zoologie des Fremdenhasses" nobilitiert. Dann ist ja Merkels letzter Verbündeter vollrohr Nazi, oder?


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Es scheint ein Weltgesetz zu sein, dass sich über die biologische Erklärung gesellschaftlicher Phänomene vor allem Leute echauffieren, an denen die Biologie etwas kargte.


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Aus Christians Heldenpartei begehrt eine weitere Charakternatur, der die Instrumente gezeigt wurden, einen Platz in der Hetzmeute:

Negativausleseopfer
 
Richtig pfiffig ist der Bub aber nicht, denn seine Forderung lautet ja bei Lichte besehen: Der Inlandsgeheimdienst soll erkennungsdienstlich behandeln, was im Bundestag vor aller Augen und Ohren vorgetragen wird. Deutlicher kann jemand kaum bekunden, dass er sich den Verfassungsschutz nicht als Ermittlungsorgan, sondern als Organ zur Stigmatisierung der Opposition wünscht.


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Danisch äußert sich nicht über Hanau – wie er korrekt anmerkt, gibt es keinerlei offizielle polizeiliche Auskünfte zur Tat; alle schreiben darüber, alle hetzen gegen die AfD, aber niemand weiß etwas –, dafür er nimmt er die Tat zum Anlass, einige grundsätzliche Überlegungen anzustellen:

"Man hat den Leuten postrukturalistisch-marxistisch eingeredet, dass der Mensch keine Eigenschaften und Verhaltensweisen hat, das alles nur Kultur und Sozialisierung und Diskurs ist. Ähnlich wie bei der Frauenquote muss man Migranten einfach nur überall reindrücken und verbieten, irgendetwas abweichendes zu sagen. Deshalb auch diese Überreaktion gegenüber Abweichlern, Kritiker, AfD, denen der Schuldvorwurf gemacht wird, das marxistische Ideal zu sabotieren, indem sie per Diskurs noch störkonstruieren – man hält solche Vorgänge und das Versagen der Soziologenprognosen ideologiegemäß für eine Folge abweichender Sprechakte und Diskurse. Böse Zauber.

Meine Vermutung ist – wie schon oft beschrieben – eine andere. Ich halte den Menschen für keineswegs neutral geboren, sondern für mit einem großen Haufen an archaischen, evolutionär entstandenen Verhaltensweisen befrachtet. Genetiker und Evolutionsbiologen können dazu viel sagen. Passt nur eben nicht in das marxistische Weltbild.

Und zu den zentralen Verhaltensweisen gehört das Herdenverhalten. Was man ausgerechnet bei den Soziologen, die genau das leugnen, besonders deutlich beobachten kann. Die suchen sich Leithammel, zitieren hinter denen her, greifen alles an, was nicht herdenkonform ist, und halten es für Wissenschaft. Aber eigentlich sind sie nur eine primitive Schafherde, rein archaisch arbeitet. Nix Hirn.

Und das Hirn (besonders Amygdala) sorgt dafür, dass man sich herdentriebskonform verhält, etwa der eigenen Herde vertraut und blind glaubt, und als herdenfremd angesehene – Aussehen, Verhalten, Herkunft und so weiter – erst einmal bekämpfen. Hat sich in der Evolution irgendwann mal bewährt. Kann man bei Elefanten, Affen, Nilpferden und so weiter locker beobachten. Und Geisteswissenschaftlern.

Wenn man nun Leute mit anderen konfrontiert, die diese da irgendwo im Hirn als herdenfremd detektieren, und seien die auch noch so nett und freundlich, bedeutet das Stress, weil sich das Hirn ständig unter Angriff fühlt. (...)

Man meint, weil die Soziologen das so predigen, dass man den Druck und die Sprechverbote erhöhen müsste, um den poststrukturalistisch-marxistisch prognostizierten Effekt hervorzurufen. Man erreicht aber genau das Gegenteil, weil man man Stresslevel immer weiter erhöht. Man lässt den Leuten keine Ruhe mehr.

Und das ist das, was mir auch so viele Leser schreiben: Dieses ständige, immer intensivere Umerziehungsdauerfeuer. Man findet keine Ruhe mehr. Weil die Soziologen/Marxisten behaupten, dass man nur mehr Druck und ständige Konfrontation braucht, bis die Umgewöhnung einsetzt, aber nur die Abstoßungsreaktion verstärkt. (...)

Durch Diversität setzt man das Gehirn nur unter den Stress permanenter Feinderkennung, weil einem ständig vorgespielt wird, Leute von der anderen Herde hätten einen umstellt. Man hätte die Migration auf genau gegenteillige Weise anfangen müssen, nämlich die Leute in bestmögliche Anpassung zwingen müssen, um die Unterschiede und Unterschiedswahrnehmung möglichst zu dämpfen.

Diversität ist die größte Schnapsidee unserer Tage. Es ist Hirnleugnung. Es gibt ja auch keinerlei Belege dafür, aber inzwischen einige Untersuchungen und Erkenntnisse, dass Diversität kontraproduktiv ist, weil die Leute dadurch ständig unter Stress stehen."

(Mehr hier.)



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Nach dem Kultur-, Zivilisations- und Dammbruch nun endlich der Durchbruch:

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Ein Jurist erzählte mir heute bei Tische, Gevatter Kemmerich hätte einfach seine Machtbefugnisse als gewählter Ministerpräsident nutzen, die Regierungsbüros der Linken im Landtag kurzerhand räumen lassen und die Figuren, die ihn und seine Familie bedrohten und versuchten, eine demokratische Wahl ungültig zu machen, verhaften lassen sollen, um dann ein Kabinett mit Leuten seiner Wahl zu bilden; niemand hätte ihn hindern können. Aber dann wäre er ja nicht in der FDP... 

PS: "Sehr geehrter Herr Klonovsky, der zitierte Jurist hat nicht in allem Recht. Es gibt, bei aller Verschränkung zwischen den die Regierung stellenden bzw. stützenden Fraktionen und der Regierung, keine Regierungsbüros im Landtag, die die Regierung schließen könnte: Im Landtag werden die Räume nach Sitz-Anzahl-Proporz verteilt. Eher (oder wenn man so will: statt dessen) gibt es faktisch Fraktions- bzw. Partei-'Zentralen' in den Ministerien oder jedenfalls in jeweils einem Ministerium je in der Regierung vertretener Fraktion – da hätte Kemmerich in der Tat 'aufräumen' können, wenn er entsprechende Minister installiert hätte.

Die Strafverfolgung der Betreffenden, die von Rechts wegen in der Tat geboten wäre und unverändert geboten ist, hätte K. als Ministerpräsident nur höchst 
indirekt fördern können, ein bißchen mehr der von ihm eingesetzte Justizminister, und das dauert. Die Reihenfolge ('um dann') hätte also eine andere sein müssen (wobei die Staatsanwaltschaft natürlich auch ohne Minister tätig werden müßte, nur müßte das Opfer K. Anzeige erstatten)."