Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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8. Februar 2020


Geht doch:

Facebooktrödeltnicht

Facebook trödelt nicht und hat meine Seite gesperrt. Der Grund: Ich habe zweimal den Namen "Martin Sellner" geschrieben. Sie sperren für die Erwähnung eines Namens ohne jeden Kontext. He who must not be named. (Ich weiß selber, dass ich klagen sollte; schaun mer mal.)

PS: Also nicht dass Sie glauben, ich hätte mir irgendwann eine Facebook-Seite geschaffen, das tat weiland ein Verehrer meiner Schreibkünste, indem er recht willkürlich Sachen von mir hineinkopierte, und da die Seite den Eindruck erweckte, sie stamme von mir, rückte ich nolens volens in die vorbereitete Stellung ein, verlor aber bald den Geschmack daran und machte die Bude dicht. So stand sie denn seit ca. zwei Jahren online, und es ist mir recht, wenn sie von Facebook gelöscht wird. Ich lege keinen Wert auf einen Stellplatz auf diesem Jahrmarkt, und nun, da die Verwaltung totalitär wird, erst recht nicht.

Lieber neben Sellner am Pranger als dort gelitten.


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Freundliche Menschen schicken mir unentwegt Fundstücke aus ihren Netzen zu. Etwa dies:

Dreitigkanzler

Guterhirte

Der Rausschmiss des guten Hirten dürfe aber nur ein Anfang sein, fordert lüstern ein kleiner Sozialadolf namens Kevin, seinen früheren Enteignungsphantasien nun noch Säuberungstagträume hinzusabbernd:

Kevinskühn
 
Ich weiß nicht, wer so etwas wählt. Ich weiß nur, wer so etwas als Kandidaten aufstellt. Aber das Publikum fällt das passende Urteil.


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Ronny


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Auch schön:

SEDNSDAP


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Was in Thüringen passiert ist, findet sich trefflich vorformuliert in Tolkiens "Herr der Ringe", Teil drei, wo der Hexenkönig von Angmar spricht:

"Komme nicht zwischen die Kartellparteien und ihre Beute!"

Das ist die Lektion, die Thomas Kemmerich lernen musste, der im Handumdrehen vom Otto-Normal-Freidemokraten zum Nazi-Steigbügelhalter und zur Unperson nobilitiert, mit Beleidigungen, Drohungen und Erpressungen überschüttet wurde, seine politische, berufliche, überhaupt soziale Existenz aufs Spiel gesetzt sah und dessen Kinder mit Personenschützern in die Schule gehen mussten (dergleichen erleben AfDler übrigens ganzjährig). Komme nicht zwischen die Fassadendemokraten und ihre Beute!, rief es aus rasch orchestrierten "Spontandemonstrationen", in deren Hintergrund das Rumoren der Neofa erklang. (Wie Éowyn konnte Kemmerich zwar antworten: "Ich bin kein Mann!", aber schwertlos, mutlos, rückgratlos, galgenhumorlos.)

Und niemals vergessen: 1989 war Helmut Kohl der Björn Höcke der Linken und der Medien. Sie werden uns immer einen Nazi vorsetzen, vor dem sie das Land zu schützen versprechen, während sie den nächsten Sozialismus vorbereiten.

Thomas Schmid, bis zu den Haarspitzen in der 1968er Marinade eingelegt und bis in die Bandscheibenschäden von ihr durchsäuert, in der Welt: "Das ganze Manöver von FDP und CDU war von keiner einzigen zukunftsweisenden Idee getrieben, sondern nur von einem abgestandenen, aus der Zeit gefallenen Antikommunismus."

Dieser Bratenriecherverein nannte sich mal bürgerliche Presse.


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(Bernd Zeller)