Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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12. Dezember 2019


Mit einer einzigen schmierigen Formulierung erklärt sich ein Stadtoberhaupt für unwählbar.

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Dass der Mann ungebildet ist und nicht weiß, was der Begriff tragisch bedeutet, gehört zur Déformation professionnelle und kann ihm nicht persönlich angelastet werden; neun von zehn Politikern und erst recht Journalisten wissen es auch nicht. (Tragisch wäre der "Vorfall" allenfalls gewesen, wenn der Feuerwehrmann sich seiner Haut rigoros gewehrt hätte und als rassistischer Schläger angeklagt worden wäre.)


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Ob der Pianist Igor Levit, der einen achtbaren, sich für meine Begriffe bisweilen zu affektiert in Pianissimi verlierenden Beethoven spielt, seinen teils engagierten, teils enragierten und immer ziemlich mutigen politischen Statements gegen die rechte Minderheit tatsächlich noch eines "gegen den Klimawandel" beigefügt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich meinesteils sage Ja zum Klimawandel! Ansonsten möchte ich die womöglich irritierten Besucher meines kleinen Eckladens darauf hinweisen, dass der "Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freude und Eierkuchen", den Levit jetzt einsackt, erst neuerdings, erst seit dem Jahr des freundlichen Gesichts der Fremdenführerin, also praktisch seit der Ausrufung des Besten Deutschlands, das es je gab, verliehen wird – vor Levit bekam ihn übrigens der große deutsche Tonsetzer und Inkludierer Wolfgang Niedecken zuerkannt –, und nichts zu tun hat mit dem altmodischen, noch in Kakanien gestifteten, sogar unter den Nazis verliehenen, also nationalen bzw. nationalistischen Beethovenpreis, den ausschließlich alte weiße deutsche Männer in Empfang nehmen mussten, die nie etwas für Minderheiten, Armutsbekämpfung und die Klimarettung unternommen haben, etwa Alexander von Zemlinsky, Richard Strauss und Hans Pfitzner (!).  Per aspera ad astra!


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"Die frühen Zionisten wurden vom jüdischen Establishment ungefähr so behandelt wie heute die Juden in der AfD."
Wolfgang Fuhl, ehemaliges Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland, heute stellv. Vorsitzender der Schwefeljuden



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Nach beendeter Lektüre von Douglas Murrays "Wahnsinn der Massen. Wie Meinungsmache und Hysterie unsere Gesellschaft vergiften" kann ich das Buch nur nachdrücklich weiterempfehlen. Ich dachte, ich wüsste schon genug über identity politics, aber das war eine Fehleinschätzung. Es ist alles noch viel schlimmer. Anhand zahlreicher Beispiele, rubriziert unter den Hauptkapiteln "Homosexuelle", "Frauen", "Rasse" und "Trans*", beschreibt der Spectator-Mitherausgeber den aktuell erreichten Stand bei der Verbreitung der political correctness in der angelsächsischen Welt. Wer glaubte, es handle sich um ein Phänomen, welches vor allem an den Universitäten (und letztlich nur dort) herrsche, irrt gewaltig. Das mag in den frühen 1990ern gegolten haben, als dieser intellektuelle Rinderwahn ausbrach – Johannes Gross fragte einmal, warum eigentlich fast alle dummen Ideen aus Universitäten stammen –, doch längst hat die hypermoralische Seuche die Colleges verlassen und über die fabelhaften Transmitter der sozialen Medien und der allzeit trendbefolgungsgeilen US-Star- und Sternchensphäre fast alle Poren der angelsächsischen Gesellschaften durchtränkt, von den traditionellen Medien über den Kulturbetrieb und die staatlichen Behörden bis hinein in die Geschäftswelt.

Last but not least ist das digitale Weltgehirn im Silicon Valley die wahrscheinlich politisch korrekteste Firmenansiedlungsregion der Erde. Jeder Bewerber dort, notiert Murray, werde beim Einstellungsgespräch auf Herz und Nieren getestet, damit nicht versehentlich jemand rekrutiert wird, der falsche Gedanken denkt. Bei Google sind Murray zufolge etwa 10.000 und bei Facebook etwa 30.000 Mitarbeiter ausschließlich damit beschäftigt, darauf zu achten, dass der content politisch korrekt ist. Brave new world! Dass die Dinge günstiger liegen werden, wenn dereinst die Chinesen wieder bzw. auch global die Gehirnwäsche übernehmen, mag ich nicht glauben.

Derzeit also betrachten die linken Wortführer in Übersee die gesamte Welt durch die Brille von "Identitätspolitik" und "Intersektionalität" (wie Hadmut Danisch in einem brillanten Text zeigt, versuchen sie es mit der Rassen- und Geschlechtertrennung 2.0 sogar in der Physik). Der neue Rassismus und Sexismus der Gruppenidentitäten schreitet triumphierend über den westlichen Individualismus hinweg. Das Verhältnis der Rassen (die es eigentlich nicht gibt, es sei denn, im Namen der Rasse werden fremde Privilegien beklagt und eigene gefordert) sowie der Geschlechter (dito) ist so nachhaltig vergiftet, dass die Verschmutzung der Weltmeere daneben wie eine Petitesse erscheint. Der geistige Bürgerkrieg ist längst eröffnet, die Frage lautet, ob bzw. wann die Bodentruppen – über die Neofa und vereinzelte "Sniper" hinaus – eingreifen werden. Termini wie "Transphobie", LBGTI oder "Privilegien der Weißen" haben sich binnen kürzester Zeit aus der Nichtexistenz in den Mainstream etabliert, und täglich erfolgen multimedial inszenierte, einstweilen noch meist unblutige Menschenopfer an diese neuen Götzen. Dass alles im Netz und in "Echtzeit" geschieht, garantiert den titelgebenden Wahnsinn. Im indischen Mythos tanzt der Gott Shiva und dreht sich schneller und immer schneller, bis die Welt zerfällt und sich auflöst...

Das entscheidende Statement, die schlechthinnige Feinderklärung, steht in Murrays Buch auf Seite 224 und stammt von Professor Robin DiAngelo, die an der University of Washington "Multicultural education" lehrt, also ganz harte Wissenschaft (promoviert hat sie über "Whitness in racial dialogue"). Frau DiAngelo beteuerte im März 2019 in einem Vortrag, dass sie "gern ein bisschen weniger weiß wäre, was nichts anderes heißt als weniger unterdrückerisch, selbstvergessen, defensiv, ignorant und arrogant" ("defensiv" war wohl ein Freud'scher Verplapperer), um anschließend zu statuieren – jetzt kommt’s –, dass "Weiße, die ihre Mitmenschen eher als Individuen ansehen und nicht aufgrund ihrer Hautfarbe beurteilen, wirklich gefährlich sind".

Das muss man zweimal lesen. Es ist der lupenreinste rassistische Stoff, der momentan in Übersee gehandelt wird. Ihren moralischen Profit bezieht unsere Dealerin aus dem Hass auf die eigene Ethnie. Diese autoaggressiven Weißen hoffen, morgen verschont zu bleiben, wenn sie sich heute auf die Seite der tendenziell Stärkeren schlagen. Wahrscheinlich unterschätzen die meisten weißen Mittelschichtler die Dynamik dieses Prozesses, weil sie heute noch mehrheitlich am Ende der Nahrungskette stehen. Indem sie – und  nur sie! – von ihren eigenen Wortführern und den globalistischen Eliten als Schuldige am Elend der Welt angeprangert und ihre Heimatländer den mit hypermoralischem Getröte geweckten "Verdammten dieser Erde" als Siedlungsgebiete und Beute angeboten werden, macht man sie wehrlos. Ihre Situation könnte einmal jener der französischen Aristokraten des ausgehenden 18. Jahrhunderts ähneln. ("Wie, und Sie leben noch?", sagte ein Jakobinerführer zu einem Adligen – ich habe vergessen, wer es war –, nachdem er sein prachtvolles Schloss gesehen hatte...)

Martin Luther King träumte noch von einer Welt, in der Rasse keine Rolle mehr spielt, doch das heutige Amerika ist ein Land, in dem "nahtlos von der Haltung, dass Rasse keine Rolle spielt, dazu übergegangen wurde, dass Rasse das einzige ist, was zählt" (Murray). Neu dabei ist, dass der Aufruf zum Rassenhass sich bei etablierten Weißen gegen die eigenen Ethnie richtet und nicht geächtet, sondern sozial belohnt wird. Du bist als Weißer künftig automatisch schuldig und damit dran, auch wenn du arm bist, auch wenn deine Vorfahren nie Kolonien besaßen, nie Sklavenhandel betrieben haben, wenn du nicht mal ein Möbelstück aus Tropenholz besitzt und in deinen Lebensgewohnheiten überhaupt nicht bemerken würdest, wenn Afrika nicht existierte, schuldig in allen Anklagepunkten, von historischer Unterdrückung und Ausbeutung bis zur Klimawandelverursachung. Und wer schuldig ist, muss sühnen – die Richter ausgenommen. Deswegen drängen derzeit so viele in dieses Ehrenamt. Es wird ihre Hälse aber womöglich nicht retten, wenn es wirklich einmal ernst wird.

Ich halte von den in den einzelnen Buchkapiteln angesprochenen Konfliktgruppen jene der "Rasse" tendenziell, also auf die nächsten hundert Jahre gesehen, für das gefährlichste Phänomen, allein schon deswegen, weil die anderen Gruppenidentitäten sich gegenseitig aufheben – man kann zum Beispiel nicht zugleich "toxische Männlichkeit", "Homophobie" und den Islam bekämpfen. Selbst Foucault sei aufgefallen, notiert der Autor, "dass Sex oder auch Sexualität viel zu unfassbar und instabil ist, um darauf eine Identität zu errichten". Rasse dagegen schon. Deswegen würde ich die Kapitel "Homosexuelle" und "Trans*", so irrsinnig die dargebotenen Beispiele auch sind, eher unter die Beschreibung von Nachhutgefechten verbuchen. "Frauen" (= Feminismus und Gender-Gedöns) auch. Ich wiederhole mich: Man kann in Westeuropa bestens studieren, wie die Zeitgeistverweser ihre einstigen Hätschelkollektive eines nach dem anderen angesichts der neuen Herren der Straße fallenlassen.

Beiseite gesprochen: Taten wie zuletzt in Augsburg geschehen längst vor dem Hintergrund solcher ethnisch-kulturellen Schuld-Unschuld-Zuschreibung. Wenn einem Teil der Gesellschaft von kleinauf an vermittelt wird, dass die anderen, die Einheimischen, die Deutschen (oder andernorts: die Weißen) dafür verantwortlich sind, wenn es mir nur mittelprächtig geht, wenn ich in der Schule oder im Job nicht vorankomme, politisch keinen Einfluss habe etc. pp., dass man jedenfalls die Schuld an seinem Geschick nicht primär selber trägt, führt das halt irgendwann auch zu Aggressionen mit gutem Gewissen, egal ob das nun beim Augsburger Fall eine Rolle gespielt hat; es geht um ein Klima der Unverantwortlichkeit und des sich Zukurzgekommenfühlens. Einschub beendet. 

Ich greife ein paar Exempel aus Murrays Buch heraus. Im Dezember 2018 veröffentlichte Bloomberg eine Untersuchung über das Leben von amerikanischen Führungskräften. Dass Professoren in Übersee Gespräche mit Studentinnen nur noch bei geöffneter Bürotür führen, um Denunziationen wegen sexueller Belästigung zu entgehen, hat sich inzwischen herumgesprochen. In der Geschäftswelt sieht es ähnlich aus: "Über 30 Topmanager gestanden im Interview, dass sie keine Lust hätten, mit ihren Kolleginnen essen zu gehen. Oder im Flugzeug neben ihnen zu sitzen. Sie bestanden darauf, im Hotel auf einer anderen Etage untergebracht zu werden und vermieden Gespräche unter vier Augen mit Frauen."

Nachdem das Zusammenleben der Geschlechter weitestmöglich gestört ist, kommt jenes der Rassen bzw. Ethnien an die Reihe, und alles wird kunterbunt verquirlt. Murray berichtet von Zwangsschulungen zum Thema "Unbewusste Urteile" in Unternehmen. "Das US-amerikanische Amt für Personalverwaltung kündigte 2016 an, dass es plane, seine Beschäftigten in Sachen unbewusster Diskriminierung zu schulen. Aufgemerkt: Wir reden hier von 2,8 Millionen Mitarbeitern. Die britische Regierung hat allen Beschäftigten eine Anti-Diskriminierungs- und Pro-Diversifikationsschulung verordnet."

Wahrscheinlich würden sie heute auch Jesus Christus in einen Antidiskriminierungskurs schicken. Das Problem ist nur: "Angenommen, jemand hat festgestellt, dass er ein kulturelles Klischee verinnerlicht hat. Und dann? Darf er es behalten?" Die Antwort schenken wir uns, wie wir uns auch die Frage schenken, nach welchen kulturellen Klischees eigentlich gefragt wird – und nach welchen nicht. Die Zahl der US-Amerikaner, die Rassismus für ein "großes Problem" halten, hat sich von 2011 bis 2018 verdoppelt. Obwohl in den vergangenen 50 Jahren die Schwarzen und anderen nichtweißen Ethnien, die Frauen, die Homosexuellen und auch die sexuell nicht ganz eindeutig Festgelegten in der westlichen Welt rechtlich in jeder Hinsicht gleichgestellt und gesellschaftlich akzeptiert, ja hofiert wurden, belehrt uns ein Blick in eine beliebige amerikanische Universität oder Oscar-Verleihung, dass Rassismus, Sexismus und Diskriminierungen aller Art offenbar noch nie so extrem waren wie heute. Es ist wie mit dem Feinstaub: Je niedrigere Grenzwerte man festlegt und je genauer man misst, desto schlimmer wird es, auch wenn die gemessenen Werte ständig sinken.

Tatsächlich wurde zumindest die Rassenkarte wohl niemals häufiger gezogen als heute – aus dem simplen Grund, dass eine individuelle Kritik nicht mehr möglich ist, wenn die Gruppenkarte ausgespielt wird. Und die Trümpfe sind nicht mehr weiß.

Das heißt keineswegs, dass du nicht auch als PoC in irgendeine Falle tappen kannst. Der Formel 1-Pilot Lewis Hamilton hatte Weihnachten 2017 ein Video seines kleinen Neffen gepostet, der sich als Prinzessin verkleidet hatte. "Weshalb trägst du ein Prinzessinnenkleid?", hört man den Rennfahrer fragen, "Jungs tragen doch keine Kleider." Prompt stand das Transen- und Schwulenvolk auf, und der Shitstorm brach los. Um der "digitalen Steinigung" (Murray) zu entgehen, ließ sich Hamilton für ein Interview mit dem sogenannten Männermagazin GQ im Rock ablichten (kein Witz); sowohl auf dem Cover als auch auf sämtlichen Fotos im Heft trug der Held allen Ernstes einen Rock; wahrscheinlich war ihm das Peinlichkeitsempfinden in einer besonders schnellen Kurve abhandengekommen.

Von dergleichen Anekdötchen über Pranger und Canossagänge wimmelt das Buch, und dem Leser wird ganz blümerant zumute dabei. Es geht um Mimen, die sich erfrecht hatten, auf der Leinwand eine andere sexuelle oder ethnische Rolle zu spielen als im tatsächlichen Leben, um Köche, die keine Gerichte aus anderen Kulturkreisen kochen sollen dürfen (einer hatte bei einem exotischen Gericht eine exotische Zutat vergessen und wurde stracks des kulinarischen Rassismus bezichtigt), um die allmähliche Zerstörung des Fair plays im Frauensport durch immer mehr Transsexuelle, also Männer, die sich den Penis wegmachen lassen und dann beispielsweise im Ring ihre Gegnerinnen windelweich prügeln; wer das kritisiert, ist hasserfüllt, transphob und gehört verfolgt.

Aus diesem Nebensalon des Murrayschen Narrenhauses stammt auch meine Lieblingsanekdote. Der Transsexuelle Bruce Jenner, der als Mann 1976 Olympiasieger im Zehnkampf wurde, upgratete sich anno 2015 zu Caitlyn Jenner; sie wurde von einem Glamour- und Blödenblatt sofort zur "Frau des Jahres" gekürt, erhielt bei der "Sportler des Jahres"-Gala den, na was schon, "Courage-Award" (knapp vor Böhmermann) und danach lange Standing Ovations. Dabei begab es sich und trug sich zu, dass ein Quarterback namens Brett Favre, nachdem auch er stehend applaudiert hatte, sich als erster wieder hinsetzte. Nun, das hat er bereut. Nicht so sehr wie seine Vor-Irrläufer, die nach einer Stalin-Rede als erste ermüdet den Beifall eingestellt hatten, aber doch gehörig; man machte ihn fertig...

Das Buch finden Sie hier oder hier.

 

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Wie aber umgehen mit der Information, dass man von Verrückten umgeben ist, die sich für Opinion Leader halten? Zunächst einmal sollte man sich daran erinnern, dass der "Wahnsinn der Massen" den tatsächlichen Massen am Allerwertesten vorbeigeht. Es sind nur Bruchteile der Gesellschaft, die sich in den sozialen Medien zu Scherbengerichten und zur politischen Meutenbildung einfinden.

Sodann gibt Murray eine gute Empfehlung für Debatten mit solchen Leuten. Man möge, sagt er, auf jede ihrer Klagen, wie rassistisch, sexistisch und diskriminierend unsere Gesellschaft sei, mit der Frage reagieren: Im Vergleich womit?



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Irgendwie noch zum Vorigen.

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(Karikatur aus Südafrika)



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Noch zwei Zitate aus dem "Wahnsinn der Massen":

„Mangelnde Vielfalt der Gedanken ist lediglich ein Euphemismus für die Überlegenheit der Weißen.“
Michael Harriot, seiner Selbstwahrnehmung zufolge "poet, Wypilogist, master race-baiter"

"Manche sagen, Mutterschaft sei eine einzige biologische Plackerei, die Frauen aufzehrt, die Besseres mit ihrem Leben anfangen könnten. ... Auch wenn ich selbst keine Mutter sein kann, lasse ich mich doch gern von der Mutterschaft und wozu sie führt, aufzehren, genauso wie ich – die meiste Zeit – gerne zu meiner Frau, meinen Kindern, mehreren Rindern, Schafen und Pferden gehöre. Gibt es einen besseren Weg, aufgezehrt zu werden?" 
Wendell Berry, Schriftsteller


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Das "Zentrum für politische Schönheit" kündigt den kollektiven Suizid an. (Vorher wird noch schnell die Zeichensetzung umgebracht.)

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