Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

Artikelsuche

Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


...mehr

 

 

4. Dezember 2019


Es gibt sehr wenige Menschen, die von sich behaupten dürfen, sie seien um ihrer selbst willen auf der Welt, was in einem bedauerlichen Kontrast zu den Vielen steht, die es gleichwohl tun.


                                 ***

"Ein Gott ist ein Gott", klärt mich mein Ältester über die Funktionsweise irgendeiner kollektiv erschaffenen online-Phantasiewelt auf, "wenn er genügend Follower hat."

Eigentlich wie in der realen Welt.


                                 ***


Munter voran geht es bei einem Prozess, der angeblich gar nicht stattfindet:

Screenshot 2019 12 04 09.08.35

Natürlich nicht. Nazis hatten noch nie etwas gegen Moscheen! Nur gegen Synagogen!

Voran geht es auch beim getrennten öffentlichen Baden. (Beim Ausbaden ja ohnehin längst.)


                                 ***


Dass unsere Hl. Greta, wie alle Heiligen vor ihr, lediglich – aber immerhin! – das Medium einer bedeutenderen Instanz ist, habe ich hier gelegentlich zum Unwillen mancher ihrer Jünger*innen gepriesen. Allmählich scheint die besagte Instanz willens zu sein, aus dem Hintergrund zu treten.

Auf der von George Soros finanzierten Webseite "Project Syndicate" stellen Chucky und zwei Mitmarionetten nun klar, dass für den Kampf gegen die "Klimakrise" inzwischen ein Endsiegsziel ausgegeben wurde: die Demontage der "kolonialistischen, rassistischen und patriarchalen Unterdrückungssysteme" (hier).

"An den nächsten beiden Freitagen werden wir wieder auf die Straße gehen", heißt es dort, "weil es die Wissenschaft verlangt." Der wissenschaftliche Kommunismus? Ja, wahrscheinlich der.

"Maßnahmen müssen wirkungsvoll und weitreichend ausfallen. Schließlich geht es bei der Klimakrise nicht nur um die Umwelt. Sie ist auch eine Krise der Menschrechte, der Gerechtigkeit und des politischen Willens. Kolonialistische, rassistische und patriarchale Unterdrückungssysteme haben sie geschaffen und befeuert. Wir müssen diese Systeme ausnahmslos demontieren."

Die Karten liegen also auf dem Tisch. Ich erinnere in diesem Zusammenhang immer wieder gern an die Worte von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung: "Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. (...) Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun."

Damit dürften eigentlich alle Fragen ausgeräumt sein. Mit einer Ausnahme, nämlich jener, ob der Klimaschwindel auffliegt, bevor oder nachdem diese Gauner erfolgreich waren.


                                 ***

Noch zum Vorigen.
Am 26. März verabschiedete das umstrittene Europaparlament eine Entschließung zu den "Grundrechten von Menschen afrikanischer Abstammung in Europa" mit 535 zu 80 Stimmen. Strenggenommen verabschiedeten die 535 Hochherzigen eine Resolution gegen ein bislang noch nicht hinreichend beschriebenes Skandalon namens "Afrophobie". Die halbstündige Aussprache ereignete sich, wie in der Kreisliga üblich, vor leeren Rängen. Selbstverständlich fand diese Ankündigung eines so fundamentalen wie einstweilen noch unverbindlichen Rechtsbruchs, äh, Dingens, einer großartigen Rechtsumwertung und bedeutenden Neugewichtung bereits damals ihren sogenannten Niederschlag in den Acta diurna; in der Wahrheits- und Qualitätspresse und den rückständigen nationalen Parlamenten blieb der Vorgang dagegen bislang nahezu unbeachtet. Es gibt in den europäischen Staaten ja noch keine exklusiven Grundrechte für irgendeine ethnische Gruppe; Staatsbürger genießen samt und sonders die gleichen ungerechten Rechte, sogar und ganz unverdientermaßen, wenn es sich um Rechtspopulisten handelt. Was die Europaabgeordneten hier ankündigen, ist die Etablierung von Sonderrechten, und einstweilen, bis die Generation furchtbar gütiger Juristen vom Schlage Daniel Thyms die Verfassungsgerichte übernommen hat, muss man dergleichen progressive Umwertungen noch auf Schleichwegen in die afrophobe Rassistenwelt tragen. Was aber wäre geheimer als ein Papier der EU? Das Beschweigen dieser Entschließung folgt also der üblichen Logik, das Tätervölkerrecht und seine Trägerkollektive ohne Hast, aber stetig auszuhöhlen, bis eines Tages vollendete Tatsachen statuiert resp. konstatiert werden können. Soviel Zukunft war nie! 

Nach der Xenophobie, der Homophobie und der Islamophobie ist also wieder eine neue Angststörung entdeckt worden, an der weiße Europäer so bedauerlicherweise wie grundlos leiden und von der sie endlich geheilt werden müssen, vor allem dadurch, dass Afrikaner künftig "auf sicheren und legalen Wegen in die EU einreisen" und von besagter Grundlosigkeit Zeugnis ablegen dürfen. Wie viele? Das fragt sich nicht. Es werden schon genug kommen!

Das Papier listet – ohne jeden ohnehin unnötigen Beleg – eine Reihe von Tatsachenbehauptungen, etwa dass Kinder afrikanischer Abstammung in Europa diskriminiert werden, indem sie schlechtere Schulnoten erhalten als ihre weißen Mitschüler (eine Aussage, die Rassisten gern mit dem Nazizusatz "für gleiche Leistung" einschränken würden, aber nichts da! Teilhabe! Respekt!), ferner dass Menschen afrikanischer Abstammung auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt benachteiligt werden, obwohl gerade "Menschen afrikanischer Abstammung im Laufe der Geschichte erheblich zum Aufbau der europäischen Gesellschaft beigetragen" hätten, nein: haben (leider gerät die Out-of-Africa-Hypothese derzeit unter Druck; ansonsten stimmte diese Behauptung ja hundertprozentig). Jedenfalls sollen die "gewaltigen Errungenschaften" des Sozialismus, quatsch, der Afrikaner in Europa offiziell anerkannt werden, beispielsweise durch einen "Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels".

Beiseite: Warum nicht des transmittelmeerischen oder transindischozeanischen? Und: Wäre das nicht ein Tag der offiziellen Islamophobie bzw. Muslimfeindschaft? Immerhin war der islamische Orient das "größte sklavistische System der Welt", wie der Historiker Egon Flaig in seiner "Weltgeschichte der Sklaverei" schreibt, vor allem vom 8. bis zum 12. Jahrhundert, wobei sich die Sklaverei auch danach und bis heute in diesem geheimnisvollen Weltteil gehalten hat, während es immer und überall langweilige Christen waren, die sie abschafften. Und natürlich erlitten zahllose Weiße dieses Schicksal, wie eben auch Schwarze ihre eigenen "Rassen(hui!)genossen" an die Sklavenhändler verkauften. Unbenommen davon bleibt, dass Schwarze insgesamt am meisten unter der Sklaverei zu leiden hatten. Einschub beendet.

Außerdem, setzt sich der Weckruf fort, seien Menschen afrikanischer Abstammung "in politischen und gesetzgebenden Organen massiv unterrepräsentiert und entwürdigenden Angriffen in der Öffentlichkeit ausgesetzt", neuerdings auch zunehmend von ebenfalls Menschen afrikanischer Abstammung (das steht nicht in dem Papier), und erst wenn sie via Quotenregelung zu den Gesetzgebern aufschlössen, würden die öffentlichen Entwürdigungen zwar erst recht nicht enden, aber ihre wirkungsvolle Bekämpfung könnte ins Werk gesetzt werden, oder sind Sie etwa rassistischer Meinung?

Das Parlament fordert die Mitgliedstaaten und EU-Organe auf, "anzuerkennen, dass Menschen afrikanischer Abstammung besonders stark Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit ausgesetzt sind und ihre Menschen- und Grundrechte nicht im gleichen Maße wahrnehmen können" wie zum Beispiel die perlweiße Margarete Stokowski.

Und wenn die sozialistischen Gouvernanten beiderlei Geschlechts schon einmal dabei sind, andere zu irgendetwas aufzufordern, schlagen sie im humanitären Überschwang den Befehlston an, etwa indem sie anweisen, "die Erstellung von Profilen auf der Grundlage der Rasse oder der ethnischen Zugehörigkeit in allen Formen der Strafverfolgung, der Terrorismusbekämpfung und der Einwanderungskontrolle zu beenden und die Praktiken der unrechtmäßigen Diskriminierung und Gewalt offiziell anzuerkennen und zu bekämpfen", zum Beispiel mit "Anti-Rassismus-Schulungen sowie Schulungen zur Beseitigung von Vorurteilen". Ferner wird den der EU nachgeordneten Regierungen mit dem Nachdruck des drohenden Untertones empfohlen, "die rassistisch begründete Voreingenommenheit in ihren Strafrechts-, Bildungs- und Sozialsystemen zu überwachen und proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um für einen gleichen Zugang zur Justiz zu sorgen und die Beziehungen zwischen den Strafverfolgungsbehörden und Minderheitengemeinschaften zu verbessern" sowie "sicherzustellen, dass Erwachsene und Kinder afrikanischer Abstammung gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger Bildung und Betreuung ohne Diskriminierung und Segregation haben, und erforderlichenfalls angemessene Maßnahmen zur Unterstützung des Lernens vorzusehen". Regierungskommissar für Voreingenommenheitsüberwachung, das wäre ein echter Traumjob!

Außerdem soll "die Geschichte der Menschen afrikanischer Abstammung in die Lehrpläne" einfließen, "eine umfassende Sicht auf die Themen Kolonialismus und Sklaverei" eröffnet werden, unter besonderer Berücksichtigung der "historischen und gegenwärtigen negativen Auswirkungen auf Menschen afrikanischer Abstammung". So definiert man Klassenziele.

Erst der "Global Compact for Migration", dann die Entdeckung der "Afrophobie", und alles unterm Feldzeichen der "Klimakrise"... – mal sehen, ob immer mehr europäische Krebse bemerken, dass sie zwar langsam, aber überaus zielstrebig gekocht werden, und vielleicht doch aus dem Topf krabbeln.


                                 ***


War die Wirtschaftsbilanz der afrikanischen Länder eigentlich vor dem Kolonialismus besser? Warum streben so viele Afrikaner aus jener Weltgegend, in der die "Afrophobie" abgeschafft worden ist, in jene, wo sie nahezu unbeschränkt herrscht? Und wovon werden sie unter den Afrophobikern leben? Von der Afrophobie? Ah!

Fragen eines lesenden (weißen) Arbeiters


                                 ***


Und nochmals zum Vorigen:

"Ich lese gerade: 'Kolonialistische, rassistische und patriarchale Unterdrückungssysteme haben sie geschaffen und befeuert. Wir müssen diese Systeme ausnahmslos demontieren.'

Ich stutze ein wenig!
Das heißt doch offensichtlich, dass Herr Soros den Islam abschaffen will, oder?"
(Leser ***)



                                 ***


Die neueste Pisa-Studie verortet das beste Deutschland, da es je gab, in seinem allgemeinen Bildungsstand hinter schlechteren und indiskutablen Deutschländern wie etwa dem Kaiserreich, wo ja nur Alphabetisierung behauptet, aber noch gar nicht gemessen wurde. Trotz der enormen Fortschritte durch grüne Bildungspolitik und die Massenmigration von Fachkräftekindern landen mittlerweile 21 Prozent der getesteten deutschen Schüler nur in der Kompetenzstufe 1 – das ist die niedrigste von sechs. Fast jeder dritte 15-Jährige liest auf Grundschulniveau.

Aber einige behalten den Durchblick:

IMG 20191204 WA0001

Auch unter Studierenden halten sich hartnäckig biodeutsche Intelligenzreservate:

IMG 20191204 WA0000


                                 ***

 

"Und so begab es sich, dass die faulen Erpresser und Charaktermüllhaufen Karl Marx und Friedrich Engels zu den Schutzheiligen und Idolen derer wurden, die eigene Arbeit ablehnen und von der Erpressung ihrer Umwelt leben, weil sie aus ihrer Masche, ohne zu arbeiten durch Intrigen vom Geld und der Arbeit anderer Leute zu leben, eine ganze Theorie und Ideologie machten." Goldene kommentierende Worte zu ausgewählten "Klassiker"-Briefstellen von Hadmut Danisch.



                                 ***


Mit einer wichtigen und mutigen Aktion hat das letztlich unumstrittene "Zentrum für politische Schönheit" wieder einmal die Herzen aller trotzdem anständig Gebliebenen ergriffen. Direkt vor dem von A. Hitler abgefackelten Reichsbundestag luden die Aktivisten bzw. Aktionisten ein Säule ab, in der sich Kleinstpartikel der Asche ermordeter Juden (und gewiss auch einiger Vorfahren der "Juden in der AfD") befinden, um die Gemeinschaft der widerständigen Anständigen davor zum Anti-AfD-Thing symbolisch zu versammeln. Keiner soll später sagen, in 'schland wäre kurz nach Zwölf nicht herzhaft den Anfängen gewehrt worden.

image001