Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

Artikelsuche

Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


...mehr

 

 

23. September 2019


Die Lufthansa teilt mit, dass die Sitzreihe 13 wieder eingeführt wird. Dafür gibt es künftig keine Reihe 18 mehr.


                                    ***


Einer der größeren Erfolge der Lücken- oder eben kanzerlamtsnahen Presse war (und ist) die Anonymisierung der Opfer des Breitscheidplatz-Anschlags. Keiner kennt ihre Gesichter, ihre Geschichte, ihre Hinterbliebenen. Auch von den Leiden der zum Teil ja Schwerstverletzten erfahren wir nichts.
(Sollte ich zwei Jahre in einem Funkloch gesteckt haben, bitte ich um Aufklärung.)


                                    ***


"Laut Bundesagentur für Arbeit leben drei Viertel der Syrer im erwerbsfähigen Alter ganz oder teilweise von Hartz IV. Das verwundert nicht. Die optimistischen Szenarien aus dem Jahr 2015 haben sich offensichtlich nicht erfüllt", meint die Welt.

Was für eine Heuchelei. Keiner, der seine Sinne beisammen hatte, hat jemals die Propagandamärchen der Willkommensjunta von angeblich ins Land strömenden Fachkräften und einem neuen Wirtschaftswunder geglaubt. Wie viele andere freie Medien auch legt dieses Diarium seit Jahren davon Zeugnis ab, dass man es von Anfang an wissen konnte. Niemand soll sich herausreden dürfen. Weil die Bundesregierung samt ihrer schreibenden, sendenden, lehrenden, predigenden und singenden Claque die Ziele der Massenmigration nicht sinnvoll erklären kann, denn es gibt für diese zerstörerische Politik keine sinnvolle Erklärung (außer der Zerstörung selbst), wird der humanitaristische Amoklauf auch nicht gestoppt; ein Stop würde schließlich als Eingeständnis dafür gewertet, dass man den falschen Weg eingeschlagen hat. Die Klimahysterie kommt solchen Spitzbuben jetzt gerade recht; dieses Land kann schließlich keine Kriege führen, um von seinen inneren Problemen abzulenken, es braucht dafür – einstweilen noch geistige und fiskalische – Bürgerkriege.


                                    ***


Im Grunde, sagt Freund ***, sei der Trachtenumzug auf das Oktoberfest eine AfD-Werbeveranstaltung. Der Claim dazu laute: "Wollen Sie, dass Ihre Kinder das auch noch erleben?"


                                    ***


Aber wäre das nicht der Job der CSU?

Links von der CSU darf es keine Partei geben, sprach so oder so ähnlich Franz-Josef Strauß, notiert Leser ***.
Das Ziel ist erreicht.



                                    ***


Neuer Begriff: Wahrheits-Aktionär.

Dass er den Nationalsozialismus nicht als Weltanschauung anerkennt und sich antifaschistisch äußert, nehme ich inzwischen fast gleichgültig hin – immerhin bin ich kein Nazi und somit nicht selbst betroffen. Inwieweit ist eine Diskussion noch sinnvoll, wenn sich unvereinbare Standpunkte gegenüber stehen? Wie soll man miteinander reden, wenn die größte Bedrohung für die Menschheit nicht als solche anerkannt und sogar verleugnet wird? Und wäre es nicht verlogen, sich nett an den Kaffeetisch zu setzen, wenn man die Ideologie des anderen nicht nur für falsch, sondern für hochgefährlich hält? (Noch mehr Wahrheiten hier.)


                                    ***


"Guten Tag Herr Klonovsky, es freut mich sehr, Sie mit der MAGA- Kappe auf dem Oktoberfest zu sehen; ich vermute einmal dass Sie damit durchaus auffielen. Bei uns im Mittleren Westen gibt’s im übrigen auch wunderbare Octoberfests (die Kappe fiele hier weniger auf) und bald auch wieder schöne Christmasmarkets – ohne Betonsicherung, füge ich hinzu."



                                    ***

 
"Auf der Wiesn tun die Leute alljährlich Dinge, die sie im zivilen Leben besser unterlassen. Für Amerikaner ist es bereits ein Wunder, dass man sich in aller Öffentlichkeit hemmungslos betrinken kann. Hier darf man flirten, baggern, grapschen, knutschen, Geständnisse machen, grölen, tanzen, umfallen oder dem Chef die Meinung ins Ohr brüllen. Die Wiesn ist ein Schreckensort für Abstinenzler, Veganer, Feministinnen, Schweinefleischhasser, Sexismusbekämpfer und andere Klemmis, außerdem für Klaustrophobe, Lärm- und Geruchssensible sowie Bayernallergiker jeglicher Art. Für alle anderen ist sie eine Auszeit vom Reglementiertwerden. Umstellt von Verhaltensvorschriften und Vernunftgründen, darf der durchoptimierte Mensch der Spätzivilisation endlich einmal in der Ekstase kollektiver Regression versinken. Was der Unsinn soll? Ja, nichts eben. Man muss einfach mittun. Zu Tausenden sind ausgemachte Wiesn-Hasser nach der zweiten Maß auf die Bänke gestiegen und haben 'Sierra Madre suuu' gegrölt, meist ohne am nächsten Tag Gewissenbisse zu verspüren."

(Aus einem älteren Focus-Artikel)


                                    ***

Impressionen von der Klimafront:

IMG 0308

IMG 0304

IMG 0303

"Systemwechsel": Wenn Rechtspopulisten das fordern, spitzt übrigens der Verfassungsschutz die Ohren...


                                    ***


"Einig sind sich am Schluss dann alle, dass die Bundesregierung jetzt ganz schnell viele Milliarden Euro zur Klimarettung bereitstellen müsse. Wenn die Welt brenne, müsse man die Feuerwehr rufen und keine Brandschutzkommission einberufen. Dass die Welt wirklich brennt, sehe man ja jetzt im Regenwald am Amazonas. Hätte gerne noch gefragt, warum denn die Wälder am Amazonas brennen."
Auszug aus einem lesenswerten Bericht über eine Gesprächsrunde aus dem DDR 2.0-TV, den in die Eckladen-Auslage zu übernehmen ich mir gestattet habe.


                                    ***


"SUVs werden ja nun schon in Gegenden Besserverdienender mit 'Du stinkst'-Aufklebern auf der Frontscheibe verziert", meldet Freund *** aus der Haupstadt einer nun schon etwas älteren Bewegung. "So geschehen in der Ainmillerstrasse (der 'Staatsschutz' ermittelt). Demnächst wird man sie abfackeln (wo man SUVs verbrennt, da verbrennt man ja irgendwann auch Menschen – so oder ähnlich heißt es doch) Aber: Heute sah ich einen Tesla, beklebt mit 'Du stinkst' – dass Aktivisten aber sich auch gar nicht mit Autos auskennen..."

Was heißt "demnächst": Im hessischen Kronberg haben "Aktivisten" in einem Autohaus 40 sogenannte Luxuswagen zerstört. Was es dem Klima nutzen soll, wenn jetzt 40 Autos abgewrackt, neu gebaut und neu geliefert werden müssen, wissen diese Hochbegabten allein. Aber zur kurzzeitigen Stillung des ordinärsten Sozialneides mag die "Aktion" beigetragen haben...


                                   ***


"Seit einiger Zeit gehört es zum Propaganda-Trommelfeuer der politisch Überkorrekten, das Dogma der 'Diversität' zu beschwören", leitet Leser *** eine Beobachtung ein. "Nun, nachdem ich mir diverse Fotostrecken zur großen Schulschwänz-Klimaparty durchgesehen habe, drängt sich mir der schauderhafte Verdacht auf: Die Klima-Marschierer sind durch die Bank 'weiße' Länger-schon-hier-Lebende bzw deren Sprösslinge. Da ging es 'arischer' zu als auf dem AfD-Parteitag. Mit ist kein Neubürger-Nachwuchs aus den 'Brennpunkt-Schulen' aufgefallen, auch war auf keinem der zahlreichen 'FFF'-Fotos ein Kopftuch zu sehen. Also ganz das Gegenteil von den Szenarien, die in den Klassenfotos aus den Schulen NRWs oder Berlins inzwischen der neue Normalzustand sind.
 
Wie das Schicksal so spielt, kam ich am Samstag in meiner Nachbarschaft bei einer Hochzeitsgesellschaft von aus dem Orient zugewanderten Neubürgern vorbei. Da standen dann 20, 25 fette Schlitten herum, Benz, Audi, BMW und keiner unter 250 PS. Das wird ein Spaß, wenn die radikalisierten Klima-Deppen mal an den Falschen geraten bei den sicher kommenden tätlichen Aktionen gegen Fahrer dicker Autos."
 


                                   ***


Die Rechtspopulisten behaupten, die schon länger hier Lebenden haben den Glauben an die Klimarettung verloren.

Ich frage euch: Glaubt ihr mit der Kanzlerin und mit uns an den endgültigen totalen Erfolg bei der Energiewende? Ich frage euch: Seid ihr entschlossen, der Kanzlerin in der Durchsetzung der Klimaziele durch dick und dünn und unter Aufnahme auch der schwersten persönlichen Belastungen zu folgen?

Zweitens: Die Rechtspopulisten behaupten, die schon länger hier Lebenden sind der Integrationsanstrengungen müde.

Ich frage euch: Seid ihr bereit, mit der Kanzlerin als Führerin der Zivilgesellschaft hinter der kämpfenden Admiralin Rackete stehend diesen Kampf mit wilder Entschlossenheit und unbeirrt durch alle Schicksalsfügungen fortzusetzen, bis die Umwandlung einer monotonoethnischen, monotonokulturellen Gesellschaft in eine multiethnische und multikullturelle Gesellschaft unumkehrbar geworden ist?

Drittens: Die Rechtspopulisten behaupten, die schon länger hier Lebenden haben keine Lust mehr, sich der überhand nehmenden Rettungs- und Aufräumarbeiten, die die Regierung von ihnen fordert, zu unterziehen.

Ich frage euch: Seid ihr und sind die schon länger hier Lebenden entschlossen, wenn die Kanzlerin es wünscht, weil das sonst nicht mehr ihr Land ist, zehn, zwölf, und wenn nötig vierzehn und sechzehn Stunden täglich zu integrieren und das Letzte herzugeben für das Gelingen?

Viertens: Die Rechtspopulisten behaupten, die schon länger hier Lebenden wehrten sich gegen die totalen Migrationsmaßnahmen der Regierung. Sie wollen nicht die totale Integration, sondern Abschottung und Abschiebung.

Ich frage euch: Wollt ihr die totale Migration? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt noch vorstellen können?

Fünftens: Die Rechtspopulisten behaupten, die schon länger hier Lebenden haben ihr Vertrauen zur Bundeskanzlerin verloren.

Ich frage euch: Ist euer Vertrauen zur Kanzlerin heute größer, fester und unerschütterlicher denn je? Ist eure Bereitschaft, ihr auf allen ihren Wegen zu folgen und alles zu tun, was nötig ist, um die Energiewende und die Integration zum siegreichen Ende zu führen, eine absolute und uneingeschränkte?

Ich frage euch als sechstes: Seid ihr bereit, von nun ab eure ganze Kraft einzusetzen und der Klimarettungsfront die Mittel zur Verfügung zu stellen, die sie braucht, um der Erderwärmung und zugleich dem Rechtspopulismus den tödlichen Schlag zu versetzen?

Ich frage euch siebentens: Gelobt ihr auf den Koran, dass die schon länger hier Lebenden mit starker Moral hinter den Klimaaktivisten stehen und ihnen alles geben werden, was sie nötig haben, um die Klimaziele zu erkämpfen?

Ich frage euch achtens: Wollt ihr, insbesondere ihr Geschlechtsgenossinnen Greta Thunbergs selbst, dass die Regierung dafür sorgt, dass auch die schon länger hier lebende Frau ihre ganze Kraft den Klimazielen und den Integrationsanstrengungen zur Verfügung stellt und überall da, wo es nur möglich ist, über Quotenregelungen gefördert wird?

Ich frage euch neuntens: Billigt ihr, wenn nötig, die radikalsten Maßnahmen gegen einen kleinen Kreis von Drückebergern und Hetzern, die mitten in der Klimakrise Frieden spielen und die Not des Klimas zu eigensüchtigen Zwecken leugnen? Seid Ihr damit einverstanden, dass, wer sich am Klima vergeht, die Bürgerrechte verliert?

Ich frage euch zehntens und zuletzt: Wollt ihr, dass, wie die Menschrechte es gebieten, gerade in der Krise gleiche Rechte und gleiche Pflichten vorherrschen, dass also die Reichen und Besserverdienenden die schweren Belastungen der Krise solidarisch auf ihre Schultern nehmen und dass deren Besitz in sozial gerechter Weise verteilt wird?

Nun Zivilgesellschaft steh auf, nun Klimaschutz brich los!