Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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26. Juni 2019


Ich liebe diese bestsellernden Algorithmen:

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Zum mutmaßlichen Mord an dem CDU-Politiker Walter Lübcke erklärt die grüne Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic, innenpolitische Sprecherin ihrer Kirche: "Diese Einzeltäterthese muss ein Ende haben. Wir müssen uns auf strukturelle Zusammenhänge konzentrieren, auf Netzwerke konzentrieren."

Die "These", er sei ein Einzeltäter, stammt von jenem selbst. Der tatverdächtige Stephan Ernst hat ein Geständnis abgelegt. Er habe allein gehandelt und aus Rache auf Lübckes Aufforderung, Gegner der Massenmigration könnten ja auswandern. Nachdem man uns vier Jahre lang nach jedem Messermord und jeder zu Tode gemauselten deutschen Maid versichert hat, es handle sich um Einzelfälle, und auch Zehntausende Einzelfälle fügten sich niemals zu einer Struktur, wollen das Politbüro und die Kandidaten der Nationalen Front jetzt nicht wahrhaben, mit einem tatsächlichen Einzelfall konfrontiert zu sein. Es sollen um jeden Preis Hintermänner aufgetrieben, "geistige Brandstifter" angeprangert, Gegner der Migrationspolitik als Terrorsympathisanten denunziert werden. "Der SPD-Innenpolitiker Burkhard Lischka sagte, der Mordfall zeige, wie weit sich 'der braune Terror' ausgebreitet habe. Das Attentat müsse 'ein Wendepunkt werden'." Wende aber wohin?

Politischer Druck auf Ermittler, sie mögen das gewünschte Ergebnis apportieren, das erinnert doch sehr an die DDR. Wie beim NSU oder den angeblichen Hetzjagden im lauschigen Chemnitz will das politisch-mediale Establishment auf rhetorischem Wege Pflöcke einschlagen, hinter die dann die Ermittlungsergebnisse nicht mehr zurückkönnen. Die Einzeltäterschaft macht ihnen ihre ganze schöne Kampagne gegen "rechte" Netzwerke bis hin zu den Schreibtischen der AfD-Abgeordentenbüros kaputt.   

Schnitt.

Am 30. Januar 1985 schrieben die grünen Bundestagsabgeordneten Antje Vollmer und Christa Nickels einen Brief an die "politischen Gefangenen", wie sie in der linken Szene tituliert wurden, Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt, in dem sie sich mit deren Hungerstreik solidarisierten. Die Freiheitskämpfer Klar und Mohnhaupt waren wegen mehrfachen Mordes an den eigentlich Richtigen von Nationalisten, Dieselfahrern und Kapitalknechten zu jeweils lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach ihrer Begnadigung durch den Bundespräsidenten beschäftigte der Linken-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm Herrn Klar jahrelang als freien Mitarbeiter.

Und jetzt malen wir uns aus, was geschähe, wenn ein AfD-Abgeordneter ein Sympatisantenschreiben an den "politischen Gefangenen" Stephan Ernst veröffentlichte oder in zwanzig Jahren den Mörder von Walter Lübcke als Mitarbeiter einstellte.

Die Linkspartei hat übrigens für morgen eine Aktuelle Stunde gegen "Hass und rechte Gewalt" im Bundestag beantragt.


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Alter, ausgedienter Staatsrechtler: Verfassungsmeinung.
Junger, karriereorientierter Staatsrechtler: Regierungsmeinung.


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"Der Bundesverband deutscher Schwimmbäder warnt vor einer zunehmenden Aggressivität", wird gemeldet. "Seit etwa zehn bis 15 Jahren werde es von Jahr zu Jahr schlimmer. Anlass ist der Angriff auf einen Bademeister in Essen."

Die Behörden stehen vor einem Rätsel. Niemand kann sich diese Entwicklung erklären. Unter Grünen geht die These um, der Klimawandel treibe junge, besorgte Menschen zunehmend in den gerechten Zorn, aber anstatt sich an AfD-Büros auszuagieren, suchen sie sich Prügelknaben aus den Reihen der schon länger und zunehmend in Unterzahl hier Badenden oder greifen Mädchen an die Kirchentagsattraktion. Jedenfalls muss gehandelt werden. Bis 2030 soll jedes Schwimmbad ein eigenes Polizeirevier bekommen, bis 2040 zusätzlich eine Notaufnahme.

Wichtig ist, liebe Mitbürgerinnen und Bürger, dass Sie Ruhe bewahren, keine Verallgemeinerungen anstellen, zu Ihrer Information täglich 20 Uhr die Aktuelle Kamera anschalten und sich von Hass und Hetze im Netz fernhalten. Und nehmen Sie sich vor Alias-, Pseudo-, Krypto-, Proto- und Neonazis in Acht! Sonst Bann!