Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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1. Mai 2019


"Seinen Unterdrückern ist man nicht die Wahrheit schuldig."
Charlotte Corday über Fake News


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Im Zimmer des Jüngsten heute früh:

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Was das darstellt, dürfte ziemlich klar sein (aber Lösung folgt).


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Während die guten Deutschen resp. deutschen Guten in den Tagen zwischen den Freitagsgebeten noch darüber uneins sind, ob die neckische Pippi aus Schweden tatsächlich die Messia oder nur eine kleine knuffige Irre oder eben beides zugleich ist – "Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln. Sie ist das Kind, wir sind der Kaiser. Und wir sind alle nackt" (hier) –, sind in London schon die Zeloten los:

"The group disrupted London with 11 days of protests that it cast as the biggest act of civil disobedience in recent British history. Iconic locations were blocked, the Shell building defaced, trains stopped and Goldman Sachs targeted. The aim: A rebellion against the political, economic and social structure of the modern world in time to avert the worst devastation outlined by scientists studying climate change."

Noch mal zum Mitschreiben: Eine Rebellion gegen die politische, witschaftliche und soziale Verfasstheit der modernen Welt. Also quasi ISIS in grün. Einstweilen noch ohne bewaffneten Arm. Es sei eine "Revolte gegen das Aussterben der Arten, unsere eigene inbegriffen", sagt eines dieser garstigen Greenhörner. "One activist glued her breasts to the road outside Goldman Sachs European headquarters on Fleet Street." Auch das noch mal zum Mitschreiben: Eine Aktivistin klebte aus Protest ihre Brüste an der Straße fest. Pattex gibt dir Kraft! Also so etwas gab es im Mittelalter nicht. Danisch hat völlig recht, wenn er meint, diese Zivilisation gehe gerade kaputt. Was derzeit stattfindet, ist ein Angriff auf die westliche Zivilisation – für den Betreiber des kleinen Eckladens gibt es übrigens keine andere –, von innen und von außen zugleich. Sie wird in die Zange genommen von den Linken auf der Straße und in den Parlamenten, den globalistischen Gaunern in den Bürotürmen und den Posthumanisten in den Smart Economy-Laboren, von religiösen Reinheitsvollstreckern, die aus dem Orient einströmen oder sich längst schon hier ausgebreitet haben, und dem depravierten Mob der Vorstädte.

Ich erinnere noch einmal an die Rede, die Donald Trump im Juli 2017 in Warschau vortrug, für meine Begriffe eine der größten Reden, die je ein westlicher Staatsmann gehalten hat; Alexander Gauland hat unlängst im Bundestag daraus zitiert – wahrscheinlich wurde zum ersten Male überhaupt Trump im Bundestag zitiert, und die Reflexe der verstehensunbegabten Zivilsationsmüden zur Linken waren vielsagend (hier, ab 6.30) –, nämlich diesen in Stein zu meißelnden und in Erz zu grabenden Passus, in German of course:

"What wa have, what we inherited from our ancestors, has never existed to this extend before, and if we fail to preserve it, it will never ever exist again."


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"Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar."
Wer hat's gesagt?

Lenin? Trotzki? Gregor Strasser? Ulbricht? Ulla Jelpke?
Die Antwort hier.



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"Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben!"
Wer hat's gesagt?
Die Antwort hier.


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"Laut Polizei berichteten Zeugen, dass der Mann während der Zugfahrt von Bremen nach Münster scheinbar gezielt Frauen mit heller Haut beleidigt, belästigt und bedrängt habe. Die Situation eskalierte kurz nachdem der Zug im Bahnhof Osnabrück-Altstadt gehalten hatte: Der 23-Jährigeging auf eine 20 Jahre alte Frau zu, schlug ihr zwei mal unvermittelt mit der Faust mitten ins Gesicht und bespuckte sie darüber hinaus auch noch. Zudem beschimpfte der Mann sein Opfer mit den Worten: 'Ich hasse alle deutschen Weiber!'" (Hier)

Willkommen!


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"Polizei rückt in drei Wochen zu 100 eskalierenden Hochzeiten aus" (hier).

Willkommen! Willkommen!

(Ich frage mich, was passiert, wenn es Allah einmal gefallen sollte, dass ein daseinsfrustierter deutscher Trucker bei einer dieser Autobahnblockaden vergisst, die Bremse seines Zwanzigtonners zu betätigen...)


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"Weil er seine schwangere Lebensgefährtin im Flugzeug vor Beschimpfungen und Tritten schützen wollte, wurde ein Rechtsanwalt als Nazi beschimpft – und die Aggressoren danach von Mitreisenden 'um Verzeihung' gebeten – für das 'Verhalten' des Opfers" (hier).

Ich sagte doch: Willkommen!


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Wenn man von solcher juristischen Zeitgeisthurerei liest, versteht man immerhin, wie es möglich war, dass normale deutsche Juristen nach 1933 ihre Wertmaßstäbe widerspruchslos umjustieren ließen:

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"In diesem Tagesspiegel-Interview stecken 70 Tonnen Fake": Alexander Wendt tranchiert bei publico liebevoll die Behauptungen des Klimaforschers Johan Rockström, Vize-Chef am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, über die Überhandnahme, Unangemessenheit, Umweltschädlichkeit und Ungesundheit unseres Fleischverzehrs, von denen praktisch nicht eine stimmt (der durchschnittliche Fleischkonsum der Deutschen geht stetig zurück). Normalerweise müssten Interviewerin und "Experte" nach einer solchen Erledigung in die Spree oder in die Panke gehen, aber das würde voraussetzen, dass sie nicht ganz bewusst täuschen, Fakten verdrehen, Ängste schüren und die Bevölkerung manipulieren wollen und ihnen Statistiken gleichgültig sind.


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Zu meinen Paris-Reminiszenzen (Acta vom 28. April) schreibt Leserin ***: "Ihre Impressionen möchte ich mit einigen Daten und Fakten zu Frankreich untermauern, die ich aus eigener Ansicht und Betroffenheit erlebt und seit Jahrzehnten zusammengetragen habe (mein Mann, Franzose, stammt aus Paris):

1967 (in diesem Jahr wurde in Frankreich die Pille erlaubt) hatte Frankreich 51 Mio Einwohner, heute sind es 67 Mio. Der Unterschied von 16 Mio ist allein der Einwanderung (und den hohen Geburtsraten dieser Bevölkerungsgruppen) zuzurechnen, da in Frankreich – wie in allen westlichen Ländern – der berühmte Pillenknick eher einen Rückgang der einheimischen Bevölkerung zur Folge hatte als ein Wachstum. Die Einwanderung erfolgte aber nicht aus dem europäischen Kulturkreis, sondern zunächst aus den nordafrikanischen Ländern und in jüngerer Zeit verstärkt auch aus Schwarzafrika; auf jeden Fall handelt es sich fast ausschließlich um eine muslimische Einwanderung. Seit 50 Jahren macht man den Franzosen aber weis (so 2018 das sonst renommierte Institut Montaigne), daß rund 5 Mio Moslems das Land bevölkern (es liegen keine statistischen Zahlen zur Religionszugehörigkeit vor – dies ist staatlich untersagt). 2014 hat Azouz Begag, ehemaliger beigeordneter Minister von 2005 bis 2007 und algerischer Abstammung, allerdings in den Raum gestellt, daß in Frankreich wohl zwischen 15 und 20 Mio Moslems leben.

Um der großen Wohnungsnot in den 1950er und 1960er Jahren abzuhelfen, zog man in den Pariser Banlieues (und anderen Städten) unzählige Sozialwohnungen in die Höhe. Dies bedeutete zunächst für die autochthone Bevölkerung eine erhebliche Verbesserung ihres Wohnungsstandards. Doch setzte dann die massive Einwanderung aus dem Maghreb ein. Die Folge: die einheimische Bevölkerung wurde aus diesem sozialen Wohnungsbau (HLM = habitations à loyer modéré) offiziell verdrängt, wenn sie diese nicht schon freiwillig verließ.

Zeigten sich die weiblichen Angehörigen der islamischen Religion bis in die 1970er und frühen 1980er Jahre in Frankreich so gut wie nie mit Kopftuch, setzte ab den späten 1980er Jahren eine 'Kopftuchwelle' ein, die immer massiver wurde. Zum heutigen Zeitpunkt fällt es einer Muslimin sehr schwer, sich ohne Kopftuch und 'züchtiger' Kleidung zu präsentieren. Der soziale Druck ist einfach zu groß.

Nimmt man abends in Paris die Metro, ist man als 'Weißer' der Exot. Selbst schon tagsüber fällt die große Anzahl an nordafrikanischen und schwarzafrikanischen Metro-Benutzern auf. Gewiß gibt es noch einige Viertel, in denen es halbwegs 'weiß' zugeht (z. B. im 7. und 16. Arrondissement); doch sind manche Arrondissements (z. B. 18. und 19.) fest in der Hand der Zugewanderten. Sehr schlimm ist es im Département 93 (Seine-Saint Denis). 

Um einen Überblick über die Geburtsrate dieser zugewanderten Bevölkerung zu haben, genügt ein Blick auf die Vornamen der Kinder (doch wehe, wenn man dies offiziell tut – wie z. B. Robert Ménard, der Bürgermeister der Stadt Béziers – die linken Gutmenschen sind über ihn hergefallen). Eine weitere Möglichkeit zur Information ist eine Statistik, die über das Vorkommen von Sichelzellenanämie bei Säuglingen geführt wird. Diese Erbkrankheit ist bei Personen aus dem südlichen Mittelmeerraum und aus Afrika verbreitet. Bis vor wenigen Jahren fand man bei einigem Suchen im Internet noch dazu statistische Angaben; so ist diese Krankheit vor allem im Département 93, in Südfrankreich, aber auch im Elsaß verbreitet. In jüngster Zeit findet man zu dieser Krankheit aber so gut wie keine Zahlen mehr. Man könnte daraus wohl die Anzahl der Zuwanderer und ihr Reproduktionsverhalten ableiten.

Ist das nun der große Austausch ('le grand remplacement'), von dem der französische Philosoph und Schriftsteller Renaud Camus schon seit vielen Jahren spricht? Der große Austausch, der auch Deutschland in spätestens einer Generation erfassen wird? Vieles läßt befürchten, daß dem so ist."


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