Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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9. April 2019


Meme die Gruenen 2


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Die nächste Migrantenwelle rollt an, und wenn die anderen Länder sie nicht aufhalten, wird sie wohl bis nach 'schland durchbrechen. Sogenannte europäische Menschenrechtsorgansationen, die Kerkaporta-Öffner der Gegenwart, offerieren ihre von Soros und anderen Edlen finanzierten Schlepperdienste, sowohl juristisch als auch logistisch als auch propagandistisch; der derzeit aus ca. 40.000 vorwiegend Syrern bestehende Treck wurde bereits zur "Karawane Hoffnungsschimmer" gelabelt. Und Salvini kann Dante nicht korrigieren ("Lasciate ogni barlume di speranza, voi ch'entrate!"), weil die Route an Italien vorbeiführt. 

Das ist aber nur ein Vorgeplätscher – die richtige Welle formt sich erst. "Bis zum Jahr 2050 muss sich Europa auf etwa 150 Millionen bis 200 Millionen schwarzafrikanische Migranten gefasst machen", vermeldet der Bayernkurier, der Vorwärts der CSU. Das Blatt beruft sich auf Stephen Smith, Professor für Afrika-Studien an der Duke University in North Carolina, und sein Buch "Ansturm auf Europa: Das Junge Afrika auf dem Weg zum Alten Kontinent". Immerhin: Das Szenario einer "Festung Europa" als Reaktion darauf hält Smith, anders als die derzeitige CSU, für politisch wie moralisch vertretbar.

Noch dazu:

In seiner Rede angelegentlich der Eröffnung des Europawahlkampfs zitierte Alexander Gauland diese Entschließung des Europaparlaments zur soeben entdeckten "Afrophobie". Das Einwanderungsbegleitgeschwafel wird immer schriller und erpresserischer. "Nach der Xenophobie, der Homophobie und der Islamophobie ist also wieder eine neue Angststörung entdeckt worden, an der Sie so bedauerlicherweise wie grundlos leiden und von der Sie nun geheilt werden müssen. Wie? Das fragen Sie am besten ihren grünen Arzt oder roten Apotheker." (Gauland)

In dem Papier wird – ohne Belege – behauptet, dass Kinder afrikanischer Abstammung in Europa diskriminiert werden, indem sie schlechtere Schulnoten erhalten als ihre weißen Mitschüler (eine Aussage, die nur sinnvoll ist mit dem Zusatz "für gleiche Leistung"), ferner dass Menschen afrikanischer Abstammung: 
>> erheblich zum Aufbau der europäischen Gesellschaft beigetragen haben (Othello, Puschkin, Lassalle, neuerdings auch Beethoven, bei einem gewissen Lichte besehen sämtliche Juden und, sofern die umstrittene "Out-of-Afrika"-These zuträfe, praktisch jeder),
>> jedoch heute auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert würden,
>> auf dem Wohnungsmarkt desgleichen (Boateng!),
>> in politischen und gesetzgebenden Organen massiv unterrepräsentiert und entwürdigenden Angriffen in der Öffentlichkeit ausgesetzt seien.

Deswegen fordert das Parlament die Mitgliedstaaten und EU-Organe auf, "anzuerkennen, dass Menschen afrikanischer Abstammung besonders stark Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit ausgesetzt sind und ihre Menschen- und Grundrechte nicht im gleichen Maße wahrnehmen können" wie zum Beispiel die perlweiße Margarete Stokowski.

Und wenn die sozialistischen Schwestern beiderlei Geschlechts schon einmal dabei sind, die Mitgliedsstaaten zu irgendetwas aufzufordern, legen sie kräftig nach, etwa mit den Kommandos:

>> die Erstellung von Profilen auf der Grundlage der Rasse oder der ethnischen Zugehörigkeit in allen Formen der Strafverfolgung, der Terrorismusbekämpfung und der Einwanderungskontrolle zu beenden und die Praktiken der unrechtmäßigen Diskriminierung und Gewalt offiziell anzuerkennen und zu bekämpfen, indem in den Behörden Anti-Rassismus-Schulungen sowie Schulungen zur Beseitigung von Vorurteilen abgehalten werden,

>> die rassistisch begründete Voreingenommenheit in ihren Strafrechts-, Bildungs- und Sozialsystemen zu überwachen und proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um für einen gleichen Zugang zur Justiz zu sorgen und die Beziehungen zwischen den Strafverfolgungsbehörden und Minderheitengemeinschaften zu verbessern.

Diese für jede Art Stasi-Wiederbelebung bereiten Gaunerfiguren wollen "die rassistisch begründete Voreingenommenheit" von Behörden, Ämtern und insonderheit Statistiken, für deren Vorhandensein keinerlei Beweise vorgelegt werden müssen, weil es sich um strukturelle Diskriminierung handelt, "überwachen". Die Entscheidung, ob wir in diesem Jahr eher 30 Jahre Mauerfall oder doch 70 Jahre DDR feiern, neigt sich immer mehr gen Version zwei.

Erst der "Global Compact for Migration", dann die Entdeckung der "Afrophobie", und alles unterm Tabernakel der Klimahysterie... – mal sehen, ob immer mehr Krebse bemerken, dass sie zwar langsam, aber zielstrebig gekocht werden sollen, und vielleicht doch aus dem Topf krabbeln.


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Zur Erinnerung: "None of you has ever done a proper job." Also sprach Nigel Farage an die Adresse der Abgeordneten des EU-Parlaments.


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Unter dem Motto "Contemporary Muslim Fashions" (zu deutsch: "Das hat nichts mit dem Islam zu tun") widmet sich das Frankfurter Museum Angewandte Kunst "explizit" und "als erstes Museum in Europa" dem "Phänomen aktueller muslimischer Mode im deutschsprachigen Raum". Was ja auch mal Zeit wurde.

Am besten gefällt mir in der Ankündigung der Schau der Passus:
"Durch die Ausstellung hinweg ist eine Auswahl von Werken von Künstler*innen verteilt, die sich kritisch mit Bekleidungsvorschriften, patriarchalen Strukturen, Fremdbestimmung und -zuschreibungen auseinandersetzen. Auf den drei Fotografien der Serie Al-Kouture (2017) von Wesaam Al-Badry (geb. 1984) sieht man Frauen, die einen Nikab (Gesichtsschleier) tragen, die jeweils aus Seidentüchern der ikonischen Highendmarken Chanel, Valentino und Gucci gefertigt sind" (die, nebenbei, ikonische Highendmarken wie Andreas Pavias, Theophanes oder Andrej Rubljow längst vollumfänglich ersetzt haben). "Für den im Irak geborenen Künstler, der in den 1990er Jahren in den mittleren Westen der USA umsiedelte, offenbart die Serie ein Spannungsverhältnis zwischen okzidentaler und Arabisch-islamischer Ideologie, das durch die westliche Konsumkultur geprägt wird und Einfluss auf die traditionelle muslimische Kultur nimmt." Indem er den Mädels einen Lappen von Gucci vors Gesicht hängt, offenbart er das Spannungsverhältnis der Orientalen zur westlichen Konsumkultur – das intellektuelle Highend-Phänomen "Greta" beschränkt sich keineswegs auf die nämliche. (Wo, nochmals nebenbei, bleibt die Prada-Burka? Wenn das Teil so richtig innovativ sein soll, könnten die Desiger am Rücken ein paar elastische Metallstreben elegant integrieren, die wären bei Auspeitschungen sehr hilfreich.)

"Die Kombination aus stilvollen Entwürfen und unterschiedlichen Graden von Bedeckung hat in den letzten Jahren in der westlichen Modewelt eindrückliche Spuren hinterlassen." Und nicht nur in der Modewelt! 


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Aus der Serie "Höhepunkte der Twitterei" (womöglich ein Troll-Account):
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Ist aber noch steigerbar, etwa: Ohne die Republikaner hätte Mohammed Atta keinen Grund, Teppichmesser bei sich zu tragen. Ohne die Scipionen hätte Hannibal keinen Grund, Elefanten mit sich zu führen. Oder: Ohne die KPdSU hätte die Wehrmacht keinen Grund, mit Panzern zu kommen.
Bilden Sie weitere Beispiele!


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Vielleicht sollte sich Borussia Dortmund, nachdem der Kampf gegen die Bayern so erbärmlich endete, nun wieder verstärkt in den "Kampf gegen rechts" stürzen? Da ist mit Gegenwehr nicht zu rechnen, Überzahlsituationen sind garantiert, die Schiedsrichter stehen auf der richtigen Seite, und womöglich wäre sogar mal ein Pokal drin?