Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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29. März 2019


Frohe Einsichten, zum ersten. Spätestens seine Wiederwahl wird Donald Tumps politisches Ende einleiten!


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Frohe Einsichten, zum zweiten. ARD und ZDF sind gar keine Sendeanstalten. Tatsächlich handelt es sich um staatliche Pensionsfonds.


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Frohe Einsichten, zum dritten: Es gibt keinen Politikgegenstand mehr, wo die freie deutsche Jugend nicht auf Regierungslinie wäre. Anders gesagt: "Die Bundeskanzlerin hebt öffentlich die Schulpflicht auf, damit die Schüler für die Regierungslinie protestieren können." Tusch!


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Frohe Einsichten, zum vierten: Wir haben sogar ein Jahr mehr Zeit als A. Hitler!

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Danach ist das klimahysterische Mittelalter überwunden, und wir können normal weiterleben. Davor wird es zu vereinzelten Verwerfungen, Kraftwerksabschaltungen, Blackouts, chiliastischen Extasen, Pogromen und klimapolitisch motivierten Anschlägen kommen, aber Mittelalter sind halt so.


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Frohe Einsichten, zum vierten, kommen aus dem sächsischen Chemnitz, von wo man zuletzt nur Schlechtes hörte; jetzt steht dort die immerhin gesellschaftliche Klimaneutralität ins Haus.

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Noch dazu.
Die saarländische AfD hat eine Anfrage nach der Herkunft des Personals gestellt, das im Saarland irgendetwas Polizeirelevantes mit Messern auf seinen teilweise toxischen Scheitel geladen hat. Die Polizei teilte mit, dass man in der Heimat von Erich, Heiko und Annegret von Januar 2016 bis April 2018 1490 Strafanzeigen und "Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Messern" erfasst habe. 842mal sei der Täter ein Deutscher gewesen, 122mal ein Syrer, 94mal ein EU-Ausländer und 36mal ein Afghane. 289mal konnte kein Täter ermittelt werden (hier).

Da bekanntlich um die 11,8 Millionen Syrer und 3,5 Millionen Afghanen in Deutschland siedeln, war dieses Ergebnis im Sinne der statistischen Gleichverteilung erwartbar. Die Wahrheits- und Qualitätspresse feierte diesen Befund – orientalische Messerstecher sind im Vergleich zu deutschen gerade mal 20fach überrepräsentiert; wer hätte gedacht, dass es so wenig ist? – als einen Sieg des Faktischen über die rassistischen Vorurteile der AfD-Buben. Derart in ihrer Vorurteilsstruktur bloßgestellt, fragten die Rechtspopulisten in verzweifelter Lüsternheit nach, welche Vornamen die angeblichen oder tatsächlichen 842 deutschen Messervorfallsverursacher denn trügen; Sie, geneigter Leser, wissen schon, mit welchen Hintergedanken. Die Antwort der Polizei: "Michael (24 Fälle), Daniel (22 Fälle), Andreas (20 Fälle), Sascha (15 Fälle), Thomas (14 Fälle), Christian (13 Fälle), Kevin (13 Fälle), Manuel (13 Fälle), Patrick (13 Fälle), David (12 Fälle), Jens (12 Fälle), Justin (11 Fälle) und Sven (11 Fälle)."

Die AfD fragte außerdem nach einer möglichen doppelten Staatsangehörigkeit der Täter. Die Polizei erteilte Auskunft: Nur 14 der 842 deutschen Täter besäßen neben dem deutschen Pass noch einen weiteren.

Dazu drei Fragen meinerseits.
Die erste: Beim Vornamens-Ranking zu 842 registrierten Messer-"Fällen" mit tätlicher Beteiligung von deutschen Staatsbürgern hat zu meinem nicht geringen Stolz "Michael" obsiegt, doch wer die veröffentlichten Vornamen addiert, kommt bloß auf 183 – welche Namen mögen die restlichen 659 schnittigen Exponierten tragen? Erfahren wir das noch? Nach den Regeln der Gleichverteilung müssten unsere Alis, Achmeds, Mehmeds, Cihans, Tayfuns, Onurs und Mustafas einstweilen noch ein bisschen später auftauchen als die Michaels, Christians und Kevins, weil sie – noch – unterrepräsentiert sind. Die AfD sollte zur endgültigen Widerlegung ihrer eigenen Voreingenommenheit auf die Veröffentlichung sämtlicher Vornamen bestehen.

Die zweite Frage: Wie kommt es, dass ich nie etwas von einem Messerstecher namens Michael X. oder Jens Y. in der Zeitung gelesen habe? Warum tragen die Kerle in den Meldungen fast immer – einstweilen noch – exotisch klingende Vornamen? Verschweigen uns die Medien aus rassistischen Gründen etwas, oder haben die Michaels und Daniels die echte Attacke mit finalem Bauchstich oder glattem Kehlschnitt einfach nicht drauf?

Daraus folgend die dritte Frage: Existiert auch eine Statistik über die Schwere besagter Messervorfälle im Zusammenhang mit Michael, Jens und Daniel? Anders gefragt: Hat überhaupt einer dieser Kuschelnamensträger mal richtig ernsthaft zugestochen, mit Totmachabsicht, etwa um seine Ehre wiederherzustellen?

PS: Eine Präzisierung zu dieser Statistik finden Sie hier. Unglaublich, wie man versucht, die Öffentlichkeit auf den Arm zu nehmen – und wie traulich und treu die Halbwahrheits- und Spitzenqualitätspresse es wiederkäut.  


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Gestern fragte ich in die Runde, wo die intelligenten Frauen sind, denn irgendwo müssen sie ja sein, und der Antworten trafen einige ein, etwa:

"Hier, bei der Arbeit. Mit freundlichen, römischen Grüßen", meldet sich Leserin ***.

Oder: "Intelligente Frauen findet man z.B. in großer Zahl unter Rechtsanwältinnen, Steuerberaterinnen und Wirtschaftsprüferinnen sowie ab der mittleren Ebene (oder auf dem Weg dorthin) in den entsprechenden Unternehmensfunktionen. Damit meine ich, um es griffiger zu machen, aber natürlich im Wissen um die Beschränkungen dieses Maßes, Frauen mit einem IQ von etwa 120 bis 130. (Auch zwischen 110 und 120 ist man intelligent, aber nicht in der erwähnenswerten Weise, die Sie vermutlich meinen.) Über ungefähr 130 werden die Frauen dort dann seltener, vielleicht noch schneller als bei den Männern. Mit 130 ist man eher nicht intelligent genug, um sich in der Forschung in naturwissenschaftlichen Fächern hervorzutun. Man ist aber immerhin in der Lage, sich bei dem erforderlichen Einsatz von Zeit und Mühe fast alles, was man verstehen möchte, zu erarbeiten."

Das war jetzt vermutlich frauenfeindlich, aber ich lasse das mit dem Hinweis stehen, dass beispielweise mein IQ, wenn man ihn nach rein mathematischen Kriterien abfrüge, ungefähr auf dem Level einer unbegleiteten syrischen minderjährigen Volkswirtschaftlerin läge, wenn nicht auf dem eines Bremer Notabiturienten. 

"Tja, wer das wüsste!", antwortet wiederum Leserin ***. "Ich halte mich nicht für minderbemittelt (geschenkt, wer tut das schon), habe Hochschulabschluss, Doktortitel und einige Jahre Berufserfahrung in einer sehr männerdominierten Branche vorzuweisen, bin aber weit davon entfernt, mich als besonders klug zu bezeichnen. In meinem privaten und beruflichen Umfeld gibt es durchaus einige Frauen, die gleichfalls hoch qualifiziert sind und ihre Sache vernünftig machen. Aber ich kenne keine Frau, die sich tatsächlich, gleich worin, mit den Männern messen könnte, die den Rest meines Umfeldes bilden, jedenfalls nicht mit den besten.
Stark auffällig ist unter den Frauen ein Mangel an Interesse für Politik, Soziologie, Religion, Geschichte, Staatskunst – you name it – sowie ihre Bereitschaft,  über derlei Dinge zu diskutieren. Es gilt auch bei 'gebildeten' Frauen:
'Willst Du Männer gesprächig machen – sprich von Sachen, 
Soll das Gespräch mit Frauen sich lohnen – sprich von Personen.'
(Ludwig Fulda)
Und was die angebliche Intelligenzverteilung unter den Geschlechtern angeht, lässt sich meine Erfahrung so zusammenfassen: Zeig mir einen richtig dummen Mann – ich zeige Dir eine noch dümmere Frau."

Eher aphoristisch antwortet Leser ***: "Die intelligenten Frauen sind (das waren sie immer und werden es immer sein) genau dort, wo sie sein wollen. Der Rest lamentiert, nicht dorthin vorgelassen zu werden, wo sie nichts zu suchen haben."

Leserin*** kann die Frage nicht beantworten, sondern "nur berichten, wo ich stehe und wie ich dahin gekommen bin: geboren in der DDR, technisches Studium abgeschlossen als Dipl.-Ing., kurz vor der Wende eine Tochter geboren. Nach der Wende beruflich sehr schnell Richtung Westen orientiert, dank Intelligenz und Leistung eine Karriere und einen soliden Mittelstandswohlstand im Westen aufgebaut. Dabei die Tochter großgezogen und dafür gesorgt, dass sie trotz der häufigen Abwesenheit ihrer Mutter gut behütet aufwächst: Kinderfrau, Sprachunterricht, Klavierunterricht – alles selbst finanziert und immer abseits von staatlich bereitgestellten Strukturen. Tochter hat studiert (MINT) und macht nun ihrerseits Karriere.
Während des übervollen Lebens zwischen 1990 und 2013 diverse Medien (FAZ, Spiegel, Zeit, TV) konsumiert und liberal gewählt, zunehmend im Bewusstsein 'wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären sie verboten'. 2013 den TV und das Spiegel-Abonnement abgeschafft und alternative Medien im Internet entdeckt. In die AFD eingetreten wegen der Euro-Thematik und zwei Jahre später wieder ausgetreten. Mittlerweile politisch heimatlos und nur noch wählend, um Nadelstiche in den Pelz der etablierten Parteien abzusetzen.
Frustriert über die Politik seit 2015 und meine Mitmenschen, die diese auch noch bejubeln. Frustriert, weil die Steuern auf mein hart erarbeitetes Einkommen den ganzen Blödsinn überhaupt erst ermöglichen. Frustriert über Gender und menstruationblut-vermalende – tja, was eigentlich? – im Doppelsinne verrückte Frauen. Und so weiter und so fort. Persönliche Alternativen gesucht und gefunden. Den Weg aus dem gut bezahlten Konzernjob mit 60-Stunden-Woche in die freiberufliche Selbständigkeit gewagt. Heute 50% der Arbeit bei gleichem Netto. Zeit, auch mal mitten am Tag spazieren oder einen Kaffee trinken zu gehen. Die Freude über den Rückzug in ein selbstbestimmtes Leben mit viel Sport an der frischen Luft und Gedanken darüber, wie ich mich dem gegenwärtigen Großen und Ganzen soweit möglich entziehen kann. 
Die Hoffnung, im Großen doch noch Gleichgesinnte zu finden und eine Welle in ein Leben 'back to the roots' (Mann, Frau, Kinder, Werte, Leistung, Verantwortung, Freiheit, Selbstbestimmung) anzuschieben. Damit meine Enkelkinder, die noch nicht gezeugt/geboren sind, in einem Deutschland aufwachsen, in dem es sich gut und gerne lebt."

Nein, der kleine Eckladen vermittelt keine Heiratsanträge!

Leserin *** schreibt: "Kluge Frauen finden sie nicht in der Politik, denn was sollen sie da? Ich berate Industrieunternehmen, bin durch zahlreiche Werkhallen gelaufen, kann einen Bohrhammer von einer CNC unterscheiden (und weiß, was letztere macht), lese Bilanzen ebenso wie Gesetze, habe aber – wie die meisten Unternehmer und CEOs, die ich kenne – einfach alle Hände voll damit zu tun, irgendwie das Überleben der Unternehmen zu sichern TROTZ Politik. Da wir Verantwortung tragen, können wir nicht einfach weglaufen oder uns wegducken: In den KMUs (ich habe mehr Ms als Ks), in denen ich tätig war/bin, kennt man die Mitarbeiter, die kündigt man nicht einfach. Es sind Menschen mit Gesichtern, mit Leben - nicht einfach statische Nummern und Zahlen. Der Mittelstand, nicht die Konzerne, ist immer Deutschlands Besonderheit gewesen. Mit einer konzernzentrierten Politik wird dieser Mittelstand gerade kaputt gemacht.
Übrigens hat gerade gestern eine Frau Dipl. Ing. (Maschinenbau) einer anwendungsorientierten Hochschule geschimpft wie ein Rohrspatz, dass Gender Studies eingeführt werden sollen und über die Sternchen usw. Sie sei Zeit ihres Lebens ein Dipl. Ing. gewesen, hätte nie ein Problem damit gehabt und eine Frau, die das hätte, sei ohnehin zu nichts gebrauchen. Und einer Frau, der man ihr Geschlecht nicht ansehe, hülfe auch ein kein Sternchen mehr. Sehe ich auch so. Schon immer arbeite ich zumeist mit Männern zusammen, völlig problemlos, habe außerdem eine rein männliche Familie mit ausgesprochen männlichen Männern. Einer meiner Söhne ist ein muskulöser, bärtiger junger Oberleutnant, der andere ein breit – auch technisch – aufgestellter Physiker, Mitbegründer eines Forschungsinstitutes für numerische Wissenschaft (KI und Simulation). Daher kann ich genau den Marder, Puma und weitere Geräte erklären und kenne mich mit Astrophysik und KI aus – ich 'darf' sogar Korrektur lesen. Frauenthemen eben."

Und Leser *** sei noch zitiert, der die Zurückgezogenheit der intelligenten Frauen mit Hinweis auf die bekannte Nietzsche-Feststellung erklärt, hinter der Frauenemanzipation verberge sich primär "der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene", während "der Kampf gegen den Mann immer nur Mittel, Vorwand, Taktik" sei – dass, mit einem Wort, Feminismus ein Ressentiment ist –, und folgert: "Bezüglich Ihrer Frage, warum die Epikureerinnen im Verborgenen leben, lautet meine Vermutung: Da niemand die Frauen so gut kennt und versteht wie diese sich selbst, findet man die intelligenten Frauen nicht in der Öffentlichkeit, weil es ihnen schon reicht, als Gruppe (der Wohlgeratenen) von den sich selbst so nennenden 'Feministinnen' angefeindet zu werden. Eine Anfeindung als Individuum wollen sie, eben weil sie intelligent sind, nicht auf sich nehmen, insbesondere nicht nach der TV-Debatte zwischen Esther Vilar und Alice Schwarzer. Deshalb kümmern sich die Wohlgeratenen lieber um ihre eigene Karriere und/oder Familie, als mit den Nicht-so-wohlgeratenen zu diskutieren. Denn die letztgenannten können ihrerseits nur dann Karriereschritte verzeichnen, wenn sie ein Individuum aus der Gruppe der Wohlgeratenen isolieren und öffentlich 'hinrichten' können. Und wie bereits erwähnt, wissen die Epikureerinnen das."

Schlusswort von Leserin***, "Chefin eines Handwerksbetriebes, reine Männerwelt", sie "teile zu 100% das Zitat Nietzsches. Wir wohlgeratenen Frauen bekommen ja Unterstützung der wohlgeratenen Männer. Leider schrumpft die Zahl der Wohlgeratenen,  wahrscheinlich aus Wohlstandsgründen. Weil dem Esel zu wohl wird, ...wohlan denn! Nimm' Abschied,  Herz, und gesunde :), Grüße aus ***"