Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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30. Januar 2019


"Wenn Greta Thunberg schon in der Eiszeit aktiv gewesen wäre, gäbe es möglicherweise noch Mammuts."
(Leser ***)


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Die europäische Menschenrechtskonvention ist mit der Scharia unvereinbar: "The Court has ruled that Sharia law is incompatible with the European Convention on Human Rights, but obviously this does not mean that there is absolute incompatibility between the Convention and Islam", hat der Europarat statuiert. Der Schiedsspruch wurde notwendig, weil drei Mitgliedsstaaten – Albanien, Aserbaidshan und die Türkei – sowohl die europäische Konvention als auch die "Kairoer Erklärung der Menschenrechte" unterzeichnet haben, welchletztere bekanntlich alle Paragraphen unter den Scharia-Vorbehalt stellt. "This distinction between Sharia and Islam to consider the former as incompatible with the ECHR contrary to the second is not obvious", heißt es weiter. Dies nur vor dem Hintergrund, dass der Verfassungsschutz in seiner Best-of-Sammlung von AfD-Zitaten der Schwefelpartei vorwirft, die Scharia bzw. den Scharia-Islam (und es gibt Anlass zu der Vermutung, dass der auch unter hierzulande lebenden Muslimen mehrheitsfähig ist) als unvereinbar mit dem Grundgesetz darzustellen.

Der AfD wird außerdem vorgeworfen, dass einige ihrer Mitglieder oder gar leibhaftige Mandatsträger sich trotz eines Unvereinbarkeitsbeschlusses mit der schweren Schuld des Kontaktes zur "rechtsextremen" Identitären Bewegung (IB) beladen hätten. Die IB ist nun allerdings in zweiter Instanz durch das Grazer Oberlandesgericht vom Vorwurf der Verhetzung – und der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowieso – freigesprochen worden. Der Vorsitzende Richter erklärte, dass die Beurteilung einer Gesinnung nicht Gegenstand des Gerichts sein könne, sondern lediglich die Beurteilung, ob der Tatbestand der Hetze erfült sei, und "die sehen wir in Übereinstimmung mit dem Erstgericht nicht". Mit anderen Worten: Was die IB vorträgt und durch Aktionen untermalt, ist eine legitime Meinungsäußerung. Sofern unsere haupt- und ehrenamtlichen Verfassungsschützer Österreich nicht zum Unrechts- und Schurkenstaat erklären, wird auch dieser Vorwurf an die Adresse der AfD in sich zusammenfallen. 


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"Ich habe mein ganzes Leben lang zu Veränderungen des Meeresspiegels geforscht und dazu 59 Länder bereist. Kaum ein anderer Forscher hat so viel Erfahrung auf diesem Gebiet. Der Weltklimarat (IPCC) aber hat die Fakten zu diesem Thema immer schon falsch dargestellt. Er übertreibt die Risiken eines Pegelanstiegs gewaltig. Das IPCC stützt sich insbesondere auf fragwürdige Computermodelle statt auf Feldforschung ab. Ich aber will immer wissen, was Sache ist. Darum ging ich nach Fidschi", hetzt der Ozeanograph Nils-Axel Mörner sehenden Auges. "Wir konnten nachweisen, dass der Meeresspiegel auf Fidschi ab 1550 bis etwa 1700 rund siebzig Zentimeter höher lag als heute. Dann sank er ab und war im 18. Jahrhundert etwa fünfzig Zentimeter tiefer als heute. Anschliessend stieg er auf etwa das heutige Niveau. In den letzten 200 Jahren hat sich der Pegel nicht wesentlich verändert. Während der letzten 50 bis 70 Jahre war er sogar absolut stabil." (Mehr Klimarufrettung hier; das Interview stammt vom Februar 2018)