Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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9. Dezember 2018


Das sogenannte Motto des CDU-Parteitages lautete: "Zusammenführen und zusammen führen." Ich präferiere ja eher: Zusammenkommen und zusammen kommen. (Freilich, bei unverändert impliziter Kritik am Getrenntschreibungsdogma der Rechtschreibreformer, mit anderem Personal.)

PS: "Erschreckende Assoziationen" zum CDU-Parteitagsmotto findet Leser***: "So lautete der Leitspruch der 'Gesellschaft für europäische Wirtschaftsplanung und Großraumwirtschaft e. V.', in deren 'Führerring' auch Roland Freisler war, sinngleich, wenn auch nicht ganz so sperrig 'Einige und führe'. Der Chef des Führerringes und Leiter der Abteilung Außenhandel im Außenpolitischen Amt der NSDAP, Werner Daitz, legte diese Leitworte als 'Gegensatz zum Divide et impera der englischen Wirtschaftspolitik - als Ausdruck der geistigen Grundhaltung der europäischen Großraumwirtschaft' fest (Jahrbuch 1941 der GwWG). Passend dazu giftete ein Patrick Gensing am 10.12.2018 beim Staatsfunkformat Tagesschau.de: 'AfD-Kurs zur CDU - Spalten und herrschen?'"


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Aber die Sonntage immer ...! Ich muss um Aufschub bis morgen bitten. Die letzten beiden Tage verbrachte ich mit einem Roman, der mich begeistert hat wie kaum je die Lektüre eines Zeit- und obendrein Altersgenossen (ein Amerikaner übrigens). Diesmal wird der Montag den Künsten gehören.