Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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3. Dezember 2018


Wenn ein junger Mensch sich mit kühnen Gedanken hervortut, will er gemeinhin seine Umgebung beeindrucken; wenn es ein Älterer tut, ist ihm deren Meinung bloß gleichgültig geworden.


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Der Kampf "gegen rechts" strebt eine rechtsfreie Welt an.



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Wie dem aktuellen Titelbild des Spiegel zu entnehmen ist, droht der Erde eine große Gefahr: Wenn niemand den Abfluss schließt, könnte das ganze Wasser ablaufen. Zur Entspannung empfiehlt sich z.B. der Spiegel-Titel vom 11. August 1986 sowie dieser Artikel in der Welt.


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Nach der letzten Bundestagsdebatte zum "Global Compact for Migration" trat mein Freund Lutz hinter mich, den diejenigen, die ihn nicht näher kennen (und das sind fast alle), Luzifer nennen müssen, und raunte mir ins Ohr: "Willst du dich wirklich für ein Land verwenden, das mit dem Segen der Mehrheit solches politisches Personal hervorbringt?"


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Rechte Hetze, neueste Lieferung.

Eins.
"Ein von seinen Eltern vermisstes Mädchen ist tot in einem Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen gefunden worden. Die Leiche der 17-Jährigen wurde am Sonntagabend in der Flüchtlingsunterkunft am Rande eines Gewerbegebiets der Stadt Sankt Augustin bei Bonn entdeckt. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen." (Hier)

Jetzt ist se halt weg.

Zwei.
Im Fall des am Sonnabend in Göttingen getöten jungen Mannes hat die Polizei vier Verdächtige festgenommen. Die Obduktion habe ergeben, dass der 28-jährige "durch innere Verletzungen, verursacht durch äußere Gewalteinwirkung" ums Leben gekommen sei. Zeugen hatten zuvor einen Streit mit mehreren Männern beobachtet. "Nach intensiven Ermittlungen konnte die Polizei in der Nacht und am Sonntag vier Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Alle vier sind 19 Jahre alt und wurden in Göttingen geboren. Allerdings haben sie alle vier Pässe aus unterschiedlichen Ländern. Zudem sind sie alle bereits polizeilich bekannt." (Hier)

Alles alte Bekannte; wir empfehlen Besonnenheit.


Drei.
"Es sollte ein besinnlicher Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigslust werden. Doch dann gerieten zwei größere Gruppen aneinander und beleidigten sich. Schnell kommt es zu Gewalt. Die Polizei muss Verstärkung anfordern." (Hier)

"Üble Auseinandersetzung in der Nacht zu Samstag in Berlin-Charlottenburg! Dort sollen bis zu 100 Personen am U-Bahnhof Jungfernheide aufeinander losgegangen sein, wie die Polizei mitteilte – unter anderem auch Messern." (Hier)

Kein Fußbreit der AfD!


Vier.
Eine türkischstämmige deutsche Akademikerin beschreibt einen nächtlichen Zwischenfall als den "Tag, an dem mich Deutschland verlassen hat". Gemeinsam mit ihrer Freundin (iranischer Herkunft) sei sie auf dem Heimweg in einer "schlecht beleuchteten Gasse" ihrer hessischen Heimatstadt an einen Trupp 17- bis 19-jähriger Burschen "südländischen Aussehens" geraten, wie sich herausstellte vor allem Afghanen. Der Vorgang war in mehrerlei Hinsicht symptomatisch: Die Kerle betrachteten die Frauen zunächst tatsächlich als eine Art Wild; als sie bemerkten, dass es sich nicht um (deutsche) "Schlampen", sondern um (muslimische) "Schwestern" handelt, fragten die Teenager die beiden Dreißigjährigen vorwurfsvoll, ob sie um diese Zeit nicht längst zu Hause sein müssten; als die gerügten Emanzipierten dann laut (frech) wurden, trat ein Taliban in statu nascendi in Aktion und drohte, sie "abzustechen". Die herbeigeholte Polizei lieferte den perfekten Aktschluss: Eine blonde biodeutsche Uniformträgerin fragte die belästigten und bedrohten Damen ihrerseits vorwurfsvoll, warum sie nicht einfach weitergegangen seien... Gehen Sie weiter, Bürger, hier gibt es nichts zu sehen noch zu melden!

Ich sagte symptomatisch, und am symptomatischsten war die sofortige Vereinnahmung der Frauen entlang der ethnisch-kulturelle Bruchlinie ins eigene Kollektiv (was ihnen womöglich Hemd und Höschen gerettet hat), wenngleich der kurzzeitige innermuslimische Frieden bald dem Binnenkonflikt zwischen den Geschlechtern und den dazugehörigen Moralvorstellungen weichen musste. Die deutsche Polizei, die das alles unter nicht weiter bemerkenswert verbucht, rundet, wie ein Qualitätsjournalist schreiben würde, das Bild ab. Der Zwischenfall beschreibt – wie viele andere derartige Vorkommnisse auch – eine Umformung der Kräfteverhältnisse. Die res publica schwindet mit jedem Tag. Immer mehr Frauen werden sich solche nächtlichen Spaziergänge überlegen, zumal nach dem Willen der deutschen Politik noch mehr jungemännliche Sittendurchsetzer in dieses Land strömen sollen. Der öffentliche Raum wird sukzessive in die Hände solcher "Gruppen" übergehen. Die Polizei wird sie gewähren lassen (müssen). Die Zahl der Kopftuchträgerinnen wird wachsen. Die Freiheit stirbt scheibchenweise. Das Zusammenleben wird erst täglich neu ausgehandelt, aber eines Tages dann nicht mehr. Unsere linksgrünen Phantasten, die meinen, ethnisch-kulturelle Prägungen ließen sich mit Toleranzkunde und dem "zwanglosen Zwang des besseren Arguments" (St. Jürgen) aberziehen, werden ihr blaues Wunder erleben.

Ich als Chefarztfrau und Taxi-Fahrerin sehe die Dinge allerdings gelassen.