Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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Bücher

 

Aphorismen und Ähnliches

Lebenswerte

"Ein Gedankenfeuerwerk."      

KulturSPIEGEL


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Erweiterte Neuausgabe

 "Feuilletons von ungewöhnlicher Brillanz. Man fühlt sich in die Zeit von Tucholsky zurückversetzt, als die deutsche Sprache noch vibrierte."

Peter Sloterdijk

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Cover
ede Seite ist die falsche. Aphorismen und Ähnliches
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Klappentext
In Ermagelung einer Klappe gibt es in diesem Fall auch keinen Text.
Leseprobe
"Albert Einstein wird immer wieder mit dem Satz zitiert, ein Abend, an dem alle einer Meinung sind, sei ein verlorener Abend. Unter diesem Blickwinkel empfiehlt es sich, die hier vorgelegten Aphorismen abends mit Freunden zu lesen. Dies jedenfalls garantiert, dass es – im Einsteinschen Sinne – kein verlorener Abend wird. (...)

Alles und Jedes wird hier anders gesehen und gedeutet, als wir es andernorts ungezähte Male gelesen und gehört hatten. Alles und Jedes wird zur Disposition gestellt. Und Alles und Jedes kann abweichend beurteilt werden – sofern man es denn für richtig hält. Scheu vor Reizworten und Alarmbegriffen kennt er nicht. So erscheint genau diese intellektuelle Übung im Turnen mit den Tabus zuletzt als der eigentliche Kern aller bissig formulierten Provokationen. Eigenes Nachdenken ist allemal wichtiger als unreflektierte Zustimmung."

(Aus dem Vorwort von Carlos A. Gebauer)

Die Sentenzen selber werden von mir halbwegs permanent fortgeschrieben unter "Allerlei"; wer sich ein Bild machen will, sollte also dort nachschauen.
Presse
"Im Wien des Karl Kraus hatten Aphoristiker Hochkonjunktur, heute aber erlahmt selbst das Kabarett. Umso erfrischender, wenn endlich mal wieder jemand virtuos die Wort-Klinge führt. ... Präzise Bosheiten wechseln hier ab mit zeitlosen Einsichten, einer guten Portion Selbstironie und allerlei Dandyhaftem ... Wie seine Provokationen ankommen, ist Klonovsky dabei gar nicht allzu wichtig, solange etwas in den Köpfen passiert."

Der Spiegel

"Das anämische, den Intellektuellen liebste Ideal einer Polemik verbindet sich gern mit dem Wort 'Florett'. Aber im Handgemenge helfen auch 'einer auf die Zwölf' und ein Tritt vors Schienbein. Von dieser Art sind die knappen Zeitbeobachtungen des Münchner Journalisten Michael Klonovsky. Der Leser imaginiert sich das 'Aua' der Getroffenen und empfindet dabei noch nicht einmal ein Schuldgefühl. Denn um die Produzenten und Profiteure der Schuldgefühle geht es hier. ... Klonovskys Gegenoffensiven sind oft nicht mehr als die Antwort des unkorrumpierten Verstandes auf die vermischten Meldungen des Tages."

FAZ 

"Galligere Bonmots hat man hierzulande schon lange nicht mehr gelesen."

Deutschlandradio Kultur 

ede Seite ist die falsche. Aphorismen und Ähnliches

"Endlich führt mal wieder jemand virtuos die Wort-Klinge."    Der Spiegel 

"Klonovsky, der Skeptiker, sieht weiter und tiefer als die wohlfeil gewordene Aufklärung." FAZ 

 
112 Seiten - Lichtschlag - 2008; EUR 19,90 - link zu Amazon