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Man redet derzeit viel über Schwarmintelligenz; der Normalfall lautet aber immer noch: Schwarmblödheit.
Es fragt sich, warum man in seinem Ekel Unterschiede machen soll zwischen einem Rap-Video und einem Neonazi-Aufmarsch, zumal der Rapper womöglich nur der Vorbote der ethnischen Sturmabteilungen von morgen ist.
Die Ökumene ist das Gender-Mainstreaming der Kirchen.
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"Ich bin ein Spätentwickler"
Aber was für einer: Martin Mosebach ist sicher einer der besten lebenden deutschsprachigen AutorenNein, das hat er nicht gewollt. Nicht, dass er die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nicht mehr für "einen der dümmsten Menschen der westlichen Hemisphäre" halte, aber als er dies damals in trauter Runde daherplauderte, hatte er doch keine Ahnung, dass ...
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| Der Held - Ein Nachruf |
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144 Seiten - Diederichs - 2011; EUR 14,99 - link zu Amazon
Klappentext:
Was wäre mit dem "S-Bahn-Helden" Dominik Brunner passier, wenn er den Kampf gegen die beiden "Problemjugendlichen" gewonnen hätte? Er wäre wohl im Gefängnis gelandet. Wir leben nämlich in einem rigide heldenfeindlichen Milieu: polizeilich, juristisch, zeitgeistig. Eine überalterte, feminisierte, wehleidige, von historischen Schuldgefühlen gesteuerte Gesellschaft bekämpft robuste Männlichkeit mit halb priesterlichem, halb irrenärztlichem Gestus. Es handelt sich um ein gesamteuropäisches Phänomen, wenngleich es auf dem deutschen Humus inzwischen am besten zu gedeihen scheint. An die Stelle des heroischen Mannes ist ein chronisch verunsicherter Befindlichkeitskrüppel getreten, der Männlichkeit für asozial und Courage für Intelligenzmangel hält. So schließt den dieser Nachruf auf Achilleus, Kolumbus, Stauffenberg & Co die Frage ein, welche Zukunft einer von Schrumpfmännern geprägten Gesellschaft blüht.
Presse:„Das Ende der Helden. Man muss aber nach solchen Meinungen suchen. Im Prinzip wird die „soziale Intelligenz“ der Frau gefeiert, während die Männlichkeit am Pranger steht. Dadurch würden die Helden aussterben, behauptet der deutsche Autor Michael Klonovsky.“ (Kurier ) „Wie John Wayne freilich ist auch dieser Typ Mann längst in die ewigen Jagdgründe entschwunden. Den fälligen Nachruf schreibt "Focus"-Debattenchef Michael Klonovsky.“ (Kölnische Rundschau )
"Vermutlich hat sich der Held als Mann der Tat auch selten mit differenzierten Betrachtungen der jeweiligen Sachlage herumgeschlagen, er war und wirkte als Mann der klaren Kategorien. Jedenfalls das läßt sich auch von Klonovskys Nekrolog sagen: Seine Wertungen gleichen Fallbeilen, wenngleich der Autor einen schöpferischen Sprachduktus von Karl Krausscher Manier pflegt." (Sezession)
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