Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Man redet derzeit viel über Schwarmintelligenz; der Normalfall lautet aber immer noch: Schwarmblödheit. 

 

Es fragt sich, warum man in seinem Ekel Unterschiede machen soll zwischen einem Rap-Video und einem Neonazi-Aufmarsch,  zumal der Rapper womöglich nur der Vorbote der ethnischen Sturmabteilungen von morgen ist.

 

Die Ökumene ist das Gender-Mainstreaming der Kirchen.

 

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Adoration

"Ich bin ein Spätentwickler"

Aber was für einer: Martin Mosebach ist sicher einer der besten lebenden deutschsprachigen Autoren

Nein, das hat er nicht gewollt. Nicht, dass er die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nicht mehr für "einen der dümmsten Menschen der westlichen Hemisphäre" halte, aber als er dies damals in trauter Runde daherplauderte, hatte er doch keine Ahnung, dass ...
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Gab es jemals eine Kriegs- oder Krisensituation, in welcher Frauen gefordert haben, den Männern gleichgestellt zu werden? 



"Zivilgesellschaft" ist anscheinend der Gegenbegriff zu "zivilisierte Gesellschaft".   



Wenn Frauen tatsächlich die "besseren Menschen" sind, warum träumen sie dann mehrheitlich von einem Leben an der Seite von Männern, deren Erfolge das Leben auf diesem Planeten zunehmend unerträglich werden lassen?



Durch das Gehirn eines Journalisten gequetscht zu werden, ist das schrecklichste, was einer Wirklichkeit passieren kann.



Glaubt jemand, daß es irgendwo in einem der Krisengebiete dieser Erde einen General gibt, der nicht heimlich von ein paar Divisionen Waffen-SS träumt? 



Nachdem uns Humanbiologen mit der – angeblichen – Entdeckung des "Glaubens-Gens" überrascht haben, werden sie demnächst hoffentlich auch auf das "Wissenschafts-Gen" stoßen, dessen Entfernung dann alles wieder einrenkt.



Joseph Vilsmaiers Film "Stalingrad" stellt eine Armee dar, die niemals bis Stalingrad gekommen wäre.



Neulich, in der Hölle, soll Hitler von Mao und Stalin neidisch gefragt worden sein: Wie machst du es bloß, daß du andauernd in den Schlagzeilen bist?



Man muß in der Hierarchie der Naturwissenschaftler sehr weit nach oben steigen, ungefähr in die Region der Physik-Nobelpreisträger, bis man auf Vertreter stößt, die auch jenen Phänomenen Plausibilität zubilligen, die sie nicht "beweisen" können.



Hierzulande ist schon subversiv, wer schreibt, was die Mehrheit auch meint.



Es ist nicht nur so, daß der Gegenwartsmensch nicht mehr an die übernächste Generation denkt – er glaubt nicht einmal an sie.   



Benutzer des Wortes "kreativ" sind in der Regel das Gegenteil.     



Wenn es den Menschen nicht mehr gibt, ist auch eins plus eins nicht mehr zwei.



Die journalistische Selbstzensur verkauft sich heute bevorzugt als demokratische Gesinnung.



Das Werk Thomas Bernhards beweist, daß man auf virtuose Weise dumm sein kann.   



Man sollte sich wenigstens einen Tag im Jahr dafür freihalten, seine festeste Überzeugung versuchshalber in ihr exaktes Gegenteil zu verkehren; das ist gut für die Lockerung der Denkmuskulatur.   



In dem, was bundesdeutsche Historiker (und Publizisten) über die jüngere deutsche Geschichte schreiben, spiegelt sich immer mehr der Zustand der Bundesrepublik und immer weniger die behandelte Geschichte.



Wie kann bloß jemand gleichzeitig an den Urknall und nicht an Zauberei glauben?



Die ersten Massaker des Zweiten Weltkriegs wurden an deutschen Zivilisten verübt. Das dürfte auch der Grund sein, warum es keiner weiß.



Und nochmals: Der größte Langweiler? De Sade. Der größte Kitschier? Hemingway.



"Schon Sophokles wußte", "Schon Kant hat geschrieben": So kann nur ein eitler oder dummer Satz anfangen.



Was die Attentäter des 11. September 2001 letztlich erreicht haben, war die Vergabe eines Bauauftrags.



Männlicher Orgasmus: Natur. Weiblicher Orgasmus: Kultur.



Der kritisch-Aufgeklärte wird zunächst felsenfest behaupten, es gäbe keine Zensur in einer Demokratie, und wenn man ihm dann Beispiele nennt, wird er ungerührt erklären, daß es gut sei, wenn gewisse Tatsachen und Ansichten nicht veröffentlicht würden.



In dem, das wir gezwungen sind, körperlich zu begehren, verspottet uns ein Gott, womöglich auch bloß die Evolution, aber um Spott handelt es sich eindeutig.



Es gibt zwei letztlich unübersetzbare deutsche Textkorpusse, die womöglich dermaleinst, wenn Eichendorff, Hölderlin, Kleist, Goethe und Nietzsche längst vergessen sind (und man Kant für einen Angelsachsen hält), der einzige Grund sein werden, warum Menschen diese tote Sprache noch lernen: Heideggers Philosophie und Wagners Libretti. 



Zum Atavistisch-Naturhaften an der Frau gehört, daß es viele immer noch genießen, wenn sich Männer um ihretwillen schlagen. Zum Kultivierten wiederum, daß sich manche für den Verlierer entscheiden.   



Dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohne, bekommt man meist von Menschen zu hören, die keinen Geist besitzen.   



Die Menschen hätten sich stets falsche Vorstellungen von den Verhältnissen gemacht, postulieren Marx und Engels in der „Deutschen Ideologie“. Aber die richtigen würden sie keinen Tag lang aushalten.



Der derzeitige Historiker bezichtigt Hitler und die Wehrmachtsführung zu recht der massenmörderischen Hungerblockade gegen Leningrad. Daß Stalin den Leningradern bei Todesstrafe verbot, vor der Ankunft der Deutschen aus der Stadt zu flüchten, verschweigt er.   



Stalin muß die antifaschistische Beflissenheiten der späteren Geschichtsschreibung geahnt haben, als er 14 Tage später als Hitler in Polen einfiel. Heute steht in jedem Geschichtsbuch, daß Hitler mit seinem Angriff den Zweiten Weltkrieg entfesselt; daß er sich tatsächlich Polen mit Stalin von langer Hand teilte, kommt allenfalls als Fußnote vor.  



Dienen adelt.   



Der Hirnforscher ist ein unfreiwilliger Gottsucher. Wenn es kein Ich und keinen freien Willen gibt, dann kann nur der große Uhrmacher es sein, der die Mannigfaltigkeit der Menschenwelt, die ja kein Naturprodukt ist, schafft.   



Der Historiker Ulrich Herbert erblickt in der zunehmenden Zwangsarbeit durch Kriegsgefangene (natürlich nur auf Seiten der Deutschen) während des Ersten Weltkrieges „eine Art Probelauf für den Zweiten“. Und was, wenn der Zweite nicht gekommen wäre? – Das Elend der Kausalitätsnarren.   



Uncanniness ist nicht dasselbe wie „Unheimlichkeit“, so wenig wie das Wort thrownness die „Geworfenheit“ wiederzugeben vermag und the inauthenticity of the they wohl doch etwas anderes bedeutet als „die Uneigentlichkeit des Man“, aber wer in hundert Jahren noch Heidegger lesen und nicht extra eine unverständliche und längst tote Sprache lernen will, der wird eben statt „Aufenthaltslosigkeit“ never dwelling anywhere, statt „innerweltlich zuhandenes Zeug“ equipment ready-to-hand within-the-world  und statt „Gerede“ idle talk lesen (und denken) müssen...   



Auf den Zügen der kinderlos gebliebenen Endvierzigerin liegt eine Melancholie, die auch durch den ausschließlichen Konsum launiger Gender-Studies nicht zu tilgen ist.



Heutzutage muß man einer Frau schon sehr viel Geld bieten können, damit sie sich ausschließlich wie eine solche aufführt.   



Bei der Emanzipation des Embryos hört die Emanzipation auf.   



Ist die Formulierung "Ist der aber schön klein!" aus irgendeinem Frauenmund überliefert?   



Die Wehrmachtssoldaten sind selber schuld. Schließlich hätten sie Zivildienst machen können.   



Der Hirnforscher sucht mit dem Skalpell im Gehirn nach der Seele, und nachdem er sie nicht gefunden hat, behauptet er, es gebe keine.



Die welthistorisch einzigartige Übersprungshandlung, sich für die Untaten anderer auf Erbsündniveau verantwortlich zu fühlen und möglichst auch noch die Kinder und Enkel mit in Haft zu nehmen, wird als kollektiver Dachschaden von einigem Rang und womöglich als Ursache für das irgendwannige Nichtmehrvorhandensein Deutschlands in die Annalen der anderen Länder eingehen.



Jugendliche Männlichkeit ist eine Form von Schwachsinn, zu dessen Therapie ehedem Kriege veranstaltet wurden.   



Es gibt Leute, die wollen "aus ihrem Kulturkreis ausbrechen", obwohl sie ihn noch gar nicht betreten haben.



Regietheater ist heute ungefähr so avantgardistisch wie Nippel-Piercing und Arschgeweih.   



Wer sich nachträglich über die aus wirtschaftlichen Gründen arrangierten Ehen in früheren Gesellschaften mokiert, sollte sicher sein, daß er für seine Liebe zu hungern bereit wäre.   



Selbstverständlich haben früher Götter die Erde mitbewohnt. Sämtliche alten Schriften erzählen davon.   



Die Eitelkeit ist nicht genug zu preisen; seit dem Verschwinden der Demut ist sie die letzte Bastion gegen die allgemeine Raserei des Neides.



200 Jahre war der Leser selbst dafür verantwortlich, wenn er einen Autoren nicht kannte. Heute ist der Autor schuld, wenn ihn der Leser nicht kennt.   



Die Rede von der Kollektivschuld ist die größtmögliche Verharmlosung des wirklichen Nazismus.   



Die muslimische Invasion Europas würde nicht nur Nachteile bringen; Feminismus, Gender-Studies und Regietheater würden immerhin verschwinden.   



Die meisten Menschen tauschen bedenkenlos jede sie umgebende Schönheit gegen irgendeinen technischen Komfort ein.   



Die Alten wußten noch, daß Menschen zum Beispiel mit dem Herzen abwägen und aus dem Bauch entscheiden. Die modernen Hirnforscher suchen das Ich ausschließlich im Cerebrum, und die Dummen unter ihnen behaupten bereits, es existiere nicht. 



Man soll aus demselben Zweck schreiben, aus welchem der Vogel singt: zur Ehre Gottes und um die Weibchen anzulocken.   



Die Literaturbetriebler bewirtschaften, benoten und schlachten Autoren wie Landwirte Zuchtschweine.   



Letztlich versucht nahezu jeder jüngere Schriftsteller, für seine Bücher von den literaturbedürftigen und meistens unansehnlichen Leserinnen so viel Geld einzunehmen, daß es zur Finanzierung einer illiteraten Schönheit reicht.   



Seit Komintern-Zeiten interpretierte die Linke den Nationalsozialismus als die letzte und äußerste Reaktion der kapitalistischen Gesellschaft auf den Siegeszug des Kommunismus. Erst nachdem Ernst Nolte den Gedanken insofern präzisierte, als er die sowjetischen Massenmorde für das Original und jene der Nazis zur Kopie erklärte, ließ die Linke von diesem klassenkämpferischen Modell ab und zog sich auf die gute alte Rassenlehre zurück; seither hat Auschwitz keinerlei historische Ursachen mehr, sondern rührt unmittelbar aus dem deutschen Volkscharakter.   



Weisheit ist Energiemangel.



Es fragt sich, warum die moderne bildende Kunst immer noch in den Feuilletons der Zeitungen behandelt wird und nicht gleich im Wirtschaftsteil.



Es gibt Menschen, die ihr Geld mit Schreiben verdienen und die noch nie ein Semikolon gesetzt haben.



Daß es keineswegs chinesischer Umerziehungslager braucht, um Menschen eine Gehirnwäsche zu verpassen, sondern der Zeitgeist in einem demokratischen Land genügt, läßt sich gut am Typus des bundesdeutschen Nationalallergikers 1968ff. studieren.



Die moderne Hochschule hat mehr von Nutztierproduktionsstätte als von Universität.    

 
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