Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Die "taz" fordert einen Holocaust-Gedenktag. Aber wir haben doch schon 365.

 

 

Ein Thema ausdiskutieren ist plebejisch. Ein Mensch mit Geschmack wechselt es rechtzeitig.

 

 

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Adoration

"Ich bin ein Spätentwickler"

Aber was für einer: Martin Mosebach ist sicher einer der besten lebenden deutschsprachigen Autoren

Nein, das hat er nicht gewollt. Nicht, dass er die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nicht mehr für "einen der dümmsten Menschen der westlichen Hemisphäre" halte, aber als er dies damals in trauter Runde daherplauderte, hatte er doch keine Ahnung, dass ...
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Sogenannter Werdegang Drucken

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Geboren am 19. August 1962 in Schlema (Erzgebirge). Dem dortigen Dialektsog dreijährig entronnen durch Umzug nach Ostberlin. Maurerlehre. Abitur.

Bis 1989 Broterwerb in diversen Hilfsarbeiterjobs, zuletzt Korrekturleser bei der LDPD-Tageszeitung "Der Morgen".

Seit ca. 1990 dortselbst Journalist. "Wächterpreis der Tagespresse" für die "Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen durch die DDR-Justiz und den Staatssicherheitsdienst".

1991: Erste Buchpublikation ("Stalins Lager in Deutschland. Dokumentation, Zeugenberichte", Ullstein-Verlag, Berlin). 

1992: Übersiedlung in die perspektivenschöne Kleinstmetropole  München. Wechsel zum Hummererwerb durch Anstellung bei "Focus", zunächst als Redakteur, später und seither als Chef vom Dienst bzw. Textchef.

Seit 2008 in zweiter Ehe verheiratet mit der israelischen Pianistin Elena Gurevich.

Vier Kinder. Keine Kirchen- oder Parteimitgliedschaft. Kein Wahlverhalten.

 
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