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Allerlei
Kulturpessimismus ist keineswegs eine "politische Gefahr", wie gewisse alte bundesrepublikanische Tanten behaupten – politische Gefahr pflegt in aller Regel von Politikern auszugehen –, sondern ein dem Kotzen nicht nur physiologisch verwandter Reflex von ein paar übriggebliebenen Kultivierten.
In Berlin gibt es inzwischen ein Denkmal für Ernst Röhm (Homosexuelle, die während der Nazi-Herrschaft ermordet wurden).
Der Populist personifiziert das Misstrauen des Demokraten gegenüber der Demokratie.
Adoration
"Ich bin ein Spätentwickler"
Aber was für einer: Martin Mosebach ist sicher einer der besten lebenden deutschsprachigen AutorenNein, das hat er nicht gewollt. Nicht, dass er die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek nicht mehr für "einen der dümmsten Menschen der westlichen Hemisphäre" halte, aber als er dies damals in trauter Runde daherplauderte, hatte er doch keine Ahnung, dass ...
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| Sogenannter Werdegang |
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Bis 1989 Broterwerb in diversen Hilfsarbeiterjobs, zuletzt Korrekturleser bei der LDPD-Tageszeitung "Der Morgen". Seit ca. 1990 dortselbst Journalist. "Wächterpreis der Tagespresse" für die "Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen durch die DDR-Justiz und den Staatssicherheitsdienst". 1991: Erste Buchpublikation ("Stalins Lager in Deutschland. Dokumentation, Zeugenberichte", Ullstein-Verlag, Berlin). 1992: Übersiedlung in die perspektivenschöne Kleinstmetropole München. Wechsel zum Hummererwerb durch Anstellung bei "Focus", zunächst als Redakteur, später und seither als Chef vom Dienst bzw. Textchef. Seit 2008 in zweiter Ehe verheiratet mit der israelischen Pianistin Elena Gurevich.
Vier Kinder. Keine Kirchen- oder Parteimitgliedschaft. Kein Wahlverhalten. |

