Friede den Gemeinplätzen -- Krieg den Moden!

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Allerlei

Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

 

Die Zugehörigkeit zum intellektuellen Pöbel manifestiert sich in keiner Eigenschaft deutlicher als in der Unfähigkeit, die literarische Qualität eines Textes zu würdigen, dessen inhaltliche Tendenz einem zuwider ist. 

 

Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.     

  


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1. März 2017


Jemand sagte: "Der Protestantismus ist ein Schuldkult, bei dem Gott am Ende die Erlösung bereithält. Der moderne Protestantismus, der sich von Gott klammheimlich verabschiedet hat, ist ein Schuldkult ohne jede Vergebungsinstanz. Er führt zwingend in die Selbstzerstörung."


                                                  ***

"Wenn ich manchmal in Diskussionen ein Beispiel für rot-grüne Pharisäer brauchte", schreibt Leser***; "habe ich gerne das Nachfolgende zitiert:
Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Beispiel:
Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer (heute würde man sagen: ein Grüner), der andere ein Zöllner (heute würde man sagen: ein Rassist).
Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort. Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden."

Dazu habe ich als kleines Beispiel die drei kleinen Bildchen gezeigt, die ich ihnen anschauungshalber beilege."

Es folgen drei Grafiken, die auf Spiegel online erschien sind (hier): Eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft  ermittelte das Flugverhalten der Deutschen nach Parteipräferenz.
Die Aussage "Ich bin in den letzten 12 Monaten geflogen" trifft zu für Wähler von:

CDU/CSU 36%
SPD            32%
Linke         42%
Grüne        49%

Die Aussage "Es ist gut, dass es sich heute viele Menschen leisten können zu fliegen", bejahten Wähler von:

CDU/CSU 77%
SPD            77%
Linke         69%
Grüne        48%

Die Aussage "Ich bin noch nie mit einem Flugzeug geflogen" trifft zu für Wähler von:

CDU/CSU 16%
SPD            13%
Linke         17%
Grüne         0%


Ich fliege gern, aber es ist nicht recht, dass alle fliegen dürfen. Indem ich grün wähle, kaufe ich mich von meiner Flugschuld frei, was mich von moralisch fragwürdigen Flugpassieren unterscheidet. Prägnanter lässt sich die grünstichige Weltsicht kaum auf den Punkt bringen.



                                                  ***


Nachdem meine Monatsendfigur das letzte Mal eher die sprirituellen Hirnregionen anzusprechen suchte, verlangt es mein kleines Männercerebrum wieder einmal nach vorletzten Dingen und schönen Eindeutigkeiten – voilà!






Die erlesene Gästeschar, die sich in meinen kleinen Eckladen drängelt, wächst und wächst schier unbeirrbar weiter. Bereits am 25. Februar war in diesem Jahr bei den Seitenaufrufen die Million überschritten. Wie gewohnt, wandert hier die Kollekte durch die Reihen, verbunden mit ergebenstem Dank an alle Spender, die auch im Februar tief in die Taschen gegriffen haben.